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Social Media Facts: Sieben überraschende Fakten zur Twitter-Nutzung

In einer aktuellen von Edison Research wurde die Nutzung von Twitter in den USA genauer unter die Lupe genommen. Dabei kamen einige gleichsam interessante, wie überraschende Fakten an die Oberfläche. Beispielsweise hat in den USA fast den selben Bekanntheitsgrad wie , aber nur ein Bruchteil nutzt die Microblogging-Plattform auch selbst aktiv.

Social Media Facts: Sieben überraschende Fakten zur Twitter-Nutzung

Auf insgesamt 49 Seiten beschäftigt sich die Studie mit Internet Trends und dabei speziell mit der Nutzung von Twitter in den USA. Eine schöne Zusammenfassung der Ergebnisse hat der Social-Media-Experte Jay Baer veröffentlicht. Dabei stellt er sieben eher überraschenden Fakten der Studie in den Vordergrund.

1. Twitter ist allgegenwärtig

Twitter ist mittlerweile fast genauso bekannt wie das führende Social Network Facebook. 87 Prozent der US-Amerikaner kennen Twitter, Facebook kennen 88 Prozent. 2008 kannten dagegen erst 5 Prozent Twitter. In Jahr später waren es dann immerhin schon 26 Prozent.

Bei der Bekanntheit konnte Twitter Facebook einholen, bei den Nutzerzahlen nicht

2. Twitter kann die Bekanntheit nicht in Nutzerzahlen umwandeln

Auch wenn der Bekanntheitsgrad bei 87 Prozent liegt, so nutzen nur 7 Prozent der US-Bürger Twitter selbst aktiv. Facebook kommt im Vergleich auf 41 Prozent.

3. Für Marken ist Twitter am wichtigsten

Viel wichtiger als absolute Nutzerzahlen ist das Nutzerverhalten. Und hier hat Twitter gerade für Marken die Nase vorne, denn prozentual gesehen folgen nirgendwo anders im Social Web so viele User den Marken. Fast jeder zweite aktive Twitterer folgt einer Marke. Der Durchschnitt im Social Web liegt dagegen nur bei 16 Prozent. Zudem liegen die Twitterati in den USA über dem Bildungs- und Einkommensdurchschnitt. Dadurch werden sie für Marken als Influencer nochmal interessanter.

4. Interaktionen mit Marken

Die Interaktion mit Marken gehört zu den Pluspunkten von Twitter

Marken werden nicht nur verfolgt, viele Nutzer interagieren auch mit ihren Marken. 42 Prozent der Befragten gaben an, sie würden via Twitter etwas über die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen lernen. 41 Prozent verbreiten ihre Erfahrungen und Meinungen zu Produkten und 19 Prozent suchen über Twitter nach Supportleistungen.

5. Twitter ist bei der afroamerikanischen Bevölkerung beliebt

25 Prozent der amerikanischen Twitterati gehören zu den Bevölkerungsgruppe der Afroamerikaner, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist nur etwa halb so groß.

6. Twitter-User sind mobil

63 Prozent der Twitterati verbinden sich auch von unterwegs mit ihren Social Networks. Nimmt man alle Social-Network-Nutzer zusammen, so kommen sie lediglich auf 34 Prozent mobile Nutzung.

Twitter-User nutzen das Mobile Web überdurchschnittlich

7. Viele sagen lieber nichts

53 Prozent der US-Twitterati haben noch nie einen Tweet abgesetzt, sie nutzen Twitter zur Information.

Download der Studie

Die Studie kann nach einer Registrierung kostenlos heruntergeladen werden. Neben den sieben Fakten von Jay Baer gibt es darin noch viele weitere interessante Fakten. Beispielsweise sind die Location-Based-Services noch gar nicht so bekannt wie man denken würde. Nur 7 Prozent können mit FourSquare, Gowalla oder Brightkite etwas anfangen. Auch sind Twitter-User in den USA offenbar Tech-Nerds, denn ob beim iPhone, iPod oder anderen MP3-Playern, Blackberry oder E-Book-Reader, überall kommen sie auf überdurchschnittliche Werte.

Der interessanteste Punkt für Twitter selbst folgt zum Ende der Studie: Nur 15 Prozent der Befragten würden Twitter nicht mehr nutzen, wenn Twitter geziele Werbung einbauen würde.

Gezielte Werbung würde Twitter nur 15 Prozent der Nutzer kosten

     

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    3 Antworten
    1. von Torsten am 30.04.2010 (14:22 Uhr)

      Und welcher der Punkte qualifiziert als "überraschend"?

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    2. von Falk Hedemann am 30.04.2010 (15:17 Uhr)

      @Torsten: Also ich finde es beispielsweise schon überraschend, dass bei Twitter mehr Marken-Interaktion stattfindet als bei Facebook. Auch die geringe Konversionsrate ist nicht das, was ich erwartet hätte.

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    3. von Oliver Springer am 02.05.2011 (13:52 Uhr)

      Kennen und Nutzen sind halt zwei verschiedene Dinge. Und Verstehen ist noch mal etwas anderes.

      Mobile Nutzung: Was man mit Twitter so machen kann, kann man auch bei geringer Bandbreite im mobilen Internet und mit einfachen Geräten. Es gibt kaum Einschränkungen.

      Überraschend finde ich eher, dass überhaupt schon 7 Prozent etwas mit Location-Based-Services anfangen können. Dass die Bekanntheit von Twitter hoch ist verwundert schon angesichts der hohen Präsenz in US-Medien nicht. 87 Prozent sind allerdings schon ein erstaunlich hoher Wert.

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