t3n News Marketing

Social Media: Wer verdient wie viel an deinem Content?

Social Media: Wer verdient wie viel an deinem Content?

Neu ist die Erkenntnis nicht, dass wir alle, die wir , und andere Dienste mit Inhalten bestücken, diesen Diensten im Grunde Geld schenken. Geld, das sie aus Anzeigenverkäufen und anderen Deals erhalten, aber nicht erhalten würden, wenn wir sie nicht mit Content beliefern würden. Betrachtet man die Summen, um die es geht, wird klar, warum sich mit Google+ so ins Zeug legt...

Social Media: Wer verdient wie viel an deinem Content?

User Generated Content: Eine Goldgrube für soziale Netzwerke

MyCube ist ein Dienst, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, persönliche Daten in sozialen Netzwerken zu schützen und die Monetarisierung selbiger in die Hände der Menschen zurück zu geben. Von Erfolg kann man in diesen Bemühungen bislang nicht reden...

MyCube hat nun eine Infografik entwickelt, die sehr eindrucksvoll zeigt, in welchem Umfang die großen sozialen Netzwerke von Inhalten profitieren, die von ihren Nutzern bereit gestellt werden. Allein Facebook wurde im letzten Jahr mit 360 Milliarden Inhaltsteilen (Links, Statusupdates, Fotos etc.) seiner Nutzer bestückt und generierte einen Umsatz von 1,86 Milliarden Dollar daraus. YouTube erzielte einen Umsatz von immerhin noch 945 Millionen Dollar und sogar MySpace konnte respektable 288 Millionen vereinnahmen.

Die folgende Infografik bietet noch einige interessante Details:

Social Media: Monetarisierung auf hohem Niveau (Quelle: MyCube)

Weiterführende Links zum Thema Monitoring:

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
9 Antworten
  1. von Schöngeist am 06.07.2011 (11:00 Uhr)

    Sieht ja nett aus aber Umsatzzahlen bringen einen hier kaum weiter. UGC verursacht eben auch Kosten. Interessant wäre der Gewinn.

    Antworten Teilen
  2. von IsiPisi am 06.07.2011 (11:27 Uhr)

    Ein Social Netzwerk ist eben auch ein Dienst, der kosten verursacht. Es ist doch nicht so, als würden Facebook und Co. nur Gewinne erzielen ohne dafür ein unternehmerisches Risiko zu tragen (siehe Myspace). Von daher verstehe ich die Aussage nicht, dass die User den Diensten Geld schenken.

    Antworten Teilen
  3. von Dieter Petereit am 06.07.2011 (11:30 Uhr)

    Was ist daran unverständlich, dass die User den Diensten Geld schenken? Wenn einer, der sich professionell beschenken lassen will, eigens eine Schenkstube aufmacht, um dort die Schenkungen entgegen zu nehmen, so wird er für diese Schenkstube auch Miete und Nebenkosten entrichten müssen. Das ändert aber doch nichts daran, dass sein Geschäftsmodell darin besteht, sich beschenken zu lassen...

    Antworten Teilen
  4. von Michael am 06.07.2011 (12:31 Uhr)

    Ja, es ist User Generated Content. Nein, es ist kein Geschenk.
    Denn der User bekommt im Gegenzug die Infrastruktur, über die er sich mit Anderen austauschen kann, über die er sich inspirieren und mit Unterhaltung versorgen lässt.
    Wir sollten uns vielmehr fragen, warum wir die Telekom fürs Telefonieren überhaupt noch bezahlen müssen. ;-)

    Antworten Teilen
  5. von Dieter Petereit am 06.07.2011 (12:37 Uhr)

    @Michael: Wenn mir die Telekom Werbung in die Gespräche spielen würde, könnte ich deine Argumentation sogar nachvollziehen...

    Antworten Teilen
  6. von Technikfreak am 06.07.2011 (17:12 Uhr)

    Wen es stört der muss ja seinen "Content" nicht dazu beitragen. Ist doch jedem selbst überlassen was er wo zur Verfügung stellt.

    Antworten Teilen
  7. von Meckerfritze am 06.07.2011 (18:57 Uhr)

    Zumal vieles von dem Content, den die User posten und uploaden, sowieso aus anderen Quellen stammt, also demnach dupliziert wird.

    Antworten Teilen
  8. von Beauty Doc am 06.07.2011 (21:30 Uhr)

    Wichtig ist doch bei allen sozialen Netwerken die "Marrktdurchdringung". Uaer, die Ihre Daten dann für lau umsonst mitteilen, sind Gold wert,

    Antworten Teilen
  9. von Andreas Witt am 06.07.2011 (23:15 Uhr)

    ... das ist wirklich keine neue Erkenntnis, sondern das was das Web 2.0 ausmacht. Nutzer können aktiv an der Gestaltung teilnehmen und das ist auch was die Nutzer wollen! Genau genommen tragen auch alle Kommentare (ebenfalls User Generated Content) zu diesem Artikel zum Erfolg von t3n.de und somit auch zur Finanzierung von t3n.de bei ... es spricht ja auch nichts dagegen ;)

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Google
Die perfekte Facebook-Ad: 5 Fragen an den Social-Media-Experten Björn Tantau
Die perfekte Facebook-Ad: 5 Fragen an den Social-Media-Experten Björn Tantau

„Perfekte Facebook-Ads in 9 einfachen Schritten“ lautete der Vortrag von Björn Tantau auf der Campixx Week 2016. Einen Einblick in seine Vorgehensweise hat er uns im Interview gegeben. » weiterlesen

„Facebook, Snapchat und Co. werden zur Dauerwerbesendung“: Jeannine Michaelsen über die Zukunft von Social Media [#rpTEN]
„Facebook, Snapchat und Co. werden zur Dauerwerbesendung“: Jeannine Michaelsen über die Zukunft von Social Media [#rpTEN]

Die re:publica wird zehn Jahre alt. Grund genug, zur rpTEN nicht nur zurück zu blicken, sondern vor allem nach vorne. Darum haben wir ehemalige re:publica-Speaker und -Veteranen gebeten. Heute: Sch … » weiterlesen

Hey „Social-Media-Guru“, wie gut kennst du Facebook? [Quiz]
Hey „Social-Media-Guru“, wie gut kennst du Facebook? [Quiz]

Das größte soziale Netzwerk Facebook bietet Marketern unendlich viele Möglichkeiten und birgt einige Geheimnisse. Wie gut du dich auskennst, kannst du jetzt beweisen. Mache unser Quiz und messe … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?