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Social Network Wars: Facebook-, Twitter- & MySpace-Entwickler starten Initiative gegen Google

Social Network Wars: Facebook-, Twitter- & MySpace-Entwickler starten Initiative gegen Google

Mit der Vorstellung von „Search, plus Your World“ hatte den Auftakt zu den Social Network Wars geliefert. Nun reagieren , und MySpace mit einer Initiative und wollen Google zeigen, wie eine Social Search aussehen sollte, die die User ins Zentrum rückt.

Social Network Wars: Facebook-, Twitter- & MySpace-Entwickler starten Initiative gegen Google

Social Network Wars: „Focus on the User“

Einige von Facebook, Twitter und MySpace haben sich in der Initiative „Focus on the User“ zusammengetan und haben ein neues Kapitel der Social Network Wars aufgeschlagen. Den Konkurrenten gefällt der neue Algorithmus der Websuche von Google nicht, da dort jetzt viele Daten aus Google+ einfließen - andere aber außen vor bleiben.

Auch nachdem sich Twitter bereits öffentlich darüber beklagte, blieb Google bei der eingeschlagenen Linie. Eric Schmidt spielte den Ball lässig zurück und erklärte Gesprächsbereitschaft. Aktuell läge es nicht an Google, dass nur Daten von Google+ in der neuen Social Search berücksichtigt werden. Für die Daten von Twitter und Facebook habe Google schlicht nicht genügend Zugriffsrechte. Jetzt spielen die Kontrahenten den schwarzen Peter zurück zu Google und zeigen mit einem Plugin, wie die Websuche mit den Daten aller Social Networks aussehen würde.

Plugin „Don’t be evil“ zeigt die Lösung

Mit dem Plugin/Bookmarklet „Don't be evil“ kämpfen Facebook, Twitter und MySpace in den Social Network Wars gegen Google. Die Kontrahenten zeigen Google damit, wie eine echte Social Search ihrer Meinung nach aussehen müsste (Bild: Focus on the User).

Entwickler von Facebook, Twitter und MySpace zeigen Google mit einer Browser-Erweiterung bzw. einem Bookmarklet, wie eine echte Social Search aussehen könnte, die nicht nur Google+ berücksichtigt, sondern auch die konkurrierenden Social Networks. Die Hintergründe zur Entstehung von „Don’t be evil“ und eine kurze Demo gibt es in diesem Video:

Fazit: Die Karten der Social Network Wars werden neu gemischt

Nach wie vor spielen die Kontrahenten in den Social Network Wars nicht mit offenen Karten. Bislang wollten sich Twitter und Facebook die Integration in die Websuche von Google teuer bezahlen lassen. Im Sommer pokerte dann Twitter scheinbar zu hoch und der bis dahin geltende Deal mit Google platze. Google konnte das relativ gelassen hinnehmen, denn man hatte ja mit Google+ bereits einen eigenen Social Layer als Trumpf in der Hinterhand.

Vielleicht haben Twitter und Facebook auch nicht wirklich an einen Erfolg von Google+ geglaubt. Zu oft war Google in der Vergangenheit mit ähnlichen, aber halbherzigeren Ansätzen gescheitert. Jetzt kam es aber doch anders und schneller als wohl fast jeder geglaubt hatte, wird Google+ zu einem wichtigen Baustein für die Websuche.

Der Ärger der Konkurrenz ist sicher verständlich und nachvollziehbar, doch die Vorzeichen haben sich innerhalb von nur sieben Monaten vollständig geändert. War Google zuvor noch in der Defensive und musste um die sozialen Daten von Twitter und Facebook buhlen und natürlich auch zahlen, kann sich der Suchmaschinengigant nun bequem zurücklehnen und die Konkurrenz zappeln lassen.

Am Ende der Social Network Wars steht dann hoffentlich eine Social Search mit Einflüssen aus allen großen Social Networks. Der Traum von Twitter und Facebook mit ihren Daten ordentlich Kasse zu machen, dürfte sich aber ausgeträumt haben. Statt hohe Einnahmen zu erzielen, könnte es jetzt sogar auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen.

Weiterführende Links zum Thema Social Network Wars und „Focus on the User“:

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Eine Antwort
  1. von Erik am 25.01.2012 (10:08 Uhr)

    Hi, ich suche fast alles mit Ixquick. das ist eine super sache weil es den Google-Algoritmus verwendet, aber nett, neutral und harmlos ist. Die wollen nämlilch gar keine daten von mir und bieten keine dubiosen Zusatzdienste an :)
    Fazit: da brauche ich auch keine Social Search.

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