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Social Network Wars: Twitter wettert gegen neues Google+ Suchfeature

Social Network Wars: Twitter wettert gegen neues Google+ Suchfeature

Als gestern die Verschmelzung der Suche mit Google+ bekanntgab, war das der Startschuss für die Social Network Wars. Den Anfang macht , dessen Sprecher von einer schlechten für die Nutzer sprach. Das dürfte aber nur der Auftakt gewesen sein, denn auch sollte „Search, plus Your World“ nicht gefallen.

Social Network Wars: Twitter wettert gegen neues Google+ Suchfeature

Social Network Wars: Teil 1 - Twitter

Social Network Wars: Dunkle Zeiten für Twitter. (Foto: eldh / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Schon bei der Vorstellung von Google+ war das eigentliche Ziel des klar: Google wollte sich einen eigenen Social Layer erschaffen, der alle eigenen Dienste verbindet und mit einer sozialen Komponente anreichert. Gestern startete Google mit der Vorstellung der tieferen Integration von Google+ in die Suche die Social Network Wars endgültig.

Wer nun glaubte die Datenschützer wären die ersten, die gegen die neuen Suchfunktionen wettern, sieht sich getäuscht. Twitter macht den Anfang und bezeichnet die Google+ Integration als einen schlechten Dienst für die Nutzer. Twitter sei in der Vergangenheit die Quelle für die „Breaking News“ gewesen und die Neuerungen der Googlesuche würden es jetzt schwerer machen, solche Nachrichten zu finden.

As we’ve seen time and time again, news breaks first on Twitter; as a result, Twitter accounts and Tweets are often the most relevant results,

lautet das von AllThingsD verbreitete Statement, mit dem Twitter die Social Network Wars eröffnet. Doch absehbar war dieser Konflikt schon länger. Zum einen steht Twitter seit dem Erscheinen von Google+ in einem Konkurrenzverhältnis zu Google, auch wenn sich die beiden Social Networks schon noch deutlich voneinander unterscheiden. Zum anderen hatte Google auch den kostspieligen Zugriff auf die „Twitter-Firehose“, also die Echtzeitdaten von Twitter, nicht verlängert, so dass Tweets nicht länger in die Suche einströmten.

Für Twitter hat sich also im Grunde gar nichts geändert, denn die Echtzeitdaten lassen sich schon seit dem 2. Juli 2011 nicht mehr über Google auffinden. Einige Wochen später startete Google+ und spätestens da war klar, dass Google in Zukunft lieber auf eigene Daten setzen würde.

Social Network Wars: Teil 2 - Facebook

Und was ist mit Facebook? Nun, man muss wohl kein großer Prophet sein, um sich die Gemütslage von Mark Zuckerberg ausmalen zu können. Gefallen wird es ihm sicher nicht, denn die sozialen Beziehungen und Informationen sind ein sehr wichtiger Bestandteil im Geschäftsmodell von Facebook. Die neue Google+ Suchintegration hat schon eine gewisse Ähnlichkeit mit den Bemühungen von Facebook, die Nutzer mit dem Open Graph an sich zu binden und dabei einen maximalen Nutzen für die Plattform selbst zu erzielen.

Und Facebook hätte wohl auch selbst gerne die soziale Komponente für die führende Suchmaschine gestellt, kostenpflichtig versteht sich. Doch die Weichen waren wohl schon mit der Kooperation mit Microsofts Suchmaschine Bing in eine gegenläufige Richtung gestellt. Da Bing auch die Echtzeitdaten von Twitter in die Suche integriert, wurde es für Google langsam Zeit, die eigene Social Search aufzuwerten.

Die tiefe Google+ Integration in die Suche kann man durchaus als einen weiteren Angriff auf Facebook begreifen. Das gesamte Web entwickelt sich derzeit in die Richtung eines Social Webs. Bislang hatte Facebook auf diese veränderten Anforderungen die beste Antwort, weil die Plattform eben über die meisten Nutzer verfügte. Die zunehmende Relevanz von Google+ für die Googlesuche dürfte dem aufstrebenden Herausforderer aber neuen, zusätzlichen Aufschwung verleihen. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Nutzerzahlen von Google+ sicherlich deutlicher zunehmen als bislang. Ob es dann irgendwann reicht, um Facebook vom Thron der Social Networks zu stoßen? Wir werden es sehen…

Weiterführende Links zum Thema Social Network Wars:

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2 Antworten
  1. von Frank am 11.01.2012 (16:43 Uhr)

    Das musste ja wohl früher oder später kommen, sonst hätten die Strategen bei Google irgendetwas Entscheidendes nicht verstanden.

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  2. von robbz am 01.03.2012 (11:24 Uhr)

    Muhaha :-D Statt zu jammern dass Google Konkurrenz zu Twitter und Facebook aufmacht, sollten die sich evtl mal überlegen eine Konkurrenz zur Google-Suche zu machen.
    ;-)

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