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Social Networks 2011: Wer liegt wo im Trend?

    Social Networks 2011: Wer liegt wo im Trend?
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Facebook ist das Social Network mit den weltweit meisten Nutzern, doch wie ist das mit dem aktuellen Interesse? Wer den zukünftigen Trends auf die Schliche kommen will, der schaut sich nicht die Nutzerzahlen an, sondern die Interessenlage. In welchen Ländern wird nach Social Networks wie Facebook, Twitter, Google+, LinkedIn, Foursquare oder auch MySpace besonders oft gesucht? Fragen, auf die Royal Pingdom interessante und teilweise auch überraschende Antworten gefunden hat.

Social Networks 2011: Für welche Netzwerke interessieren die Menschen weltweit

Social Networks sind nicht überall auf der welt gleich verbreitet. (Foto: M Reza Faisal / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Seitdem Facebook das Rennen mit MySpace für sich entschieden hat, wurde die führende Position der Social Networks nicht wieder angegriffen. Mehr als 800 Millionen aktive Nutzer weltweit sind hier auch eine erhebliche Hürde. Dass sich Facebook noch längere Zeit an der Spitzenposition halten wird, ist auch nach dem Start von Google+ kein Prophetentum. Doch geht es nur um das reine Interesse an den Social Networks, ausgedrückt durch das Suchvolumen bei Google, sind die Vorhersagen schon deutlich schwieriger.

In welchen Ländern interessieren sich die Menschen besonders für Facebook, Twitter und Co.? Das war die Ausgangsfrage einer Erhebung von Royal Pingdom. Damit lassen sich zwar keine aktuellen Nutzerzahlen abbilden, aber dafür könnten sich in den Zahlen zukünftige Trends zeigen. Denn wer sich für ein Social Network interessiert und bei Google danach sucht, wird vielleicht auch ein neuer Nutzer.

Das Interessenbarometer der Social Networks 2011

Royal Pingdom hat sich insgesamt elf Social Networks angeschaut. Interessant ist dabei beispielsweise der südamerikanische Markt. Hier besteht aktuell ein großes Interesse an Facebook, Twitter, Tumblr und Orkut - richtig, das ist das Social Network, mit dem Google erstmalig in diesem Bereich tätig wurde und das in der Regel als Fehlschlag bezeichnet wird. In Brasilien liegt Orkut aber schon seit 2006 an der Spitze der Social Networks, während in Deutschland kaum Interesse auszumachen ist.

Social Networks 2011: Facebook wird aktuell besonders in der Türkei, in Venezuela und in Tunesien via Google gesucht (Bild: Royal Pingdom).

Nur noch wenig Beachtung findet bei uns auch MySpace. Der verlorene Kampf mit Facebook und verschiedene missglückte Richtungsänderungen und Redesigns haben das einstige Flaggschiff der Social Networks in wenig befahrene Gewässer abtreiben lassen. Auf das größte Interesse stößt MySpace denn auch in kleineren Ländern wie Puerto Rico und Myanmar. Doch danach folgen überraschend auch schon die USA. Über die Gründe des erhöhten Suchaufkommens könnte man lediglich spekulieren. Allerdings sollte man vor dem Ausrufen eines MySpace-Revivals bedenken, dass es sich bei den zugrundeliegenden Zahlen von Google Insights for Search lediglich um relative Prozentzahlen handelt. Wie hoch das absolute Interesse ist und wie es sich im Vergleich zu den Zahlen anderer Netzwerke verhält, lässt sich nicht sagen.

Insgesamt kann man mit dem Interessenbarometer von Royal Pingdom aber erste Anzeichen für Wachstumsmärkte der einzelnen Social Networks ableiten. In Ländern, in denen häufig nach einem Netzwerk gesucht wird, dürfte aus diesem Interesse auch ein Wachstum entstehen. So landen dann aber auch schon mal Länder vorne, die man da sicher nicht erwartet hätte.

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