Web 2.0 Facebook vorn, StudiVZ verliert – aktuelle Zahlen zu Social Networks in Deutschland

(von Falk Hedemann) Auch in Deutschland liegt das weltweit größte Facebook an der Spitze der Nutzerzahlen. Sein Marktanteil ist aber noch deutlich kleiner als im globalen Durchschnitt. Das geht aus einer Analyse der Online-Agentur Compass Heading hervor, in der die Entwicklung verschiedener Kennzahlen zum Stand der Sozialen Netwerke im Januar 2010 betrachtet werden. Von den deutschen Sozialen Netzwerken kann sich wer-kennt-wen.de hinter auf den zweiten Rang platzieren, gefolgt von stayfriends.de.

Selbst mit seinen 13 Millionen eindeutigen deutschen Nutzern habe Facebook in Deutschland noch reichlich Luft nach oben, schreibt Michael Radomski, der Geschäftsführer von Compass Heading. Die Online-Reichweite in Deutschland liegt lediglich bei 21 Prozent, im Vergleich zum globalen Wert von 31 Prozent. Zwar habe die VZ-Gruppe mit ihren Netzwerken StudiVZ, SchuelerVZ und MeinVZ zusammengenommen noch mehr Nutzer, doch bei den derzeitigen Wachstumsraten, sieht Radomski Facebook schon bald bei 20 Millionen Nutzer und damit deutlich vor der VZ-Gruppe.

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Die Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke in Deutschland (Quelle: Compass Heading)

Ebenso wie Facebook kann auch wer-kennt-wen.de mit einem 10-prozentigen Wachstum deutlich zulegen und etabliert sich mit 6,7 Millionen Nutzer als Nummer 2 auf dem Markt. Dahinter folgt dann die Schulfreunde-Plattform stayfriends.de mit 5,6 Millionen Nutzern und einem Rückgang im Vergleich zum Vormonat um 400.000.

Der Verlierer in der Statistik der Nutzerzahlen ist eindeutig der einstige Primus studiVZ.net. Mit einem Minus von 10 Prozent kommt studiVZ.net jetzt noch auf 5 Millionen Nutzer. Sehr deutlich zeigt sich der Niedergang auch in der Zahl der Seitenabrufe. Hier musste man Verluste von 30 Prozent hinnehmen.

Zu den Gewinnern im Januar zählt vor allem das Business Netzwerk Xing.com. Mit einem Wachstum von 10 Prozent schaffte man erstmals den Sprung über die Marke von 3 Millionen Nutzern und konnte auch den Konkurrenten LinkedIn.com mit seinen stagnierenden 800.000 Nutzern auf Distanz halten. Auch Twitter.com wächst in Deutschland weiter und kommt im Januar mit einem Plus von 20 Prozent auf einen Wert von 2,9 Millionen Nutzer.

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3 Antworten

  1. von Miguel Rego Gomes dos Reis 16.02.2010 (21:21Uhr) 1.

    Was will man erwarten?
    Facebook ist schließlich das Original.
    Jedoch muß man entgegenhalten, dass StudiVZ simpler und somit übersichtlicher ist. Beides hat seine Vor und Nachteile.


    Mit freundlichen Grüßen
    Miguel Rego Gomes dos Reis

  2. von Social Networks, Reputationskiller, Plea… 19.02.2010 (18:26Uhr) 2.

    [...] t3n.de [...]

  3. von Juan 04.05.2010 (11:53Uhr) 3.

    StudiVZ ist nicht einfacher aus Prinzip, sondern aus Rückständigkeit. Ein Taschenrechner ist einfacher als ein Computer. Trotzdem kann ich mit einem Taschenrechner keine E-Mails schreiben.

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