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Social Privacy: Wie haltet Ihr es mit der Privatsphäre bei Facebook & Co?

© Evgeniya Ponomareva - Fotolia.com

Jeff Jarvis hat mit seinem Artikel „The German privacy paradox“ mal wieder für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Die entscheidende Frage dabei lautet: Wieviel gibt man in den sozialen Netzwerken von sich preis, was macht man öffentlich zugänglich und was nicht? Die Menschen in Deutschland seien beispielsweise bei zu sehr auf ihre Privatsphäre bedacht. Klaus-Dieter Knoll hat darauf reagiert und erklärt uns in seinem lesenswerten Blogpost „Offen wie ein Buch", warum er seine gesamten Profilinhalte allen zugänglich macht.

Auch Klaus-Dieter Knoll war wenig begeistert von der Änderung der Privacy Settings und dem von Mark Zuckerberg ausgerufenen Ende der Privatsphäre. Konsequenterweise änderte er daraufhin seine Einstellung bei Facebook und wählte dabei die denkbar restriktivste Möglichkeit. Das änderte sich durch die Lektüre des Jarvis-Posts, den er mit dem Hinweis auf einen hinkenden Vergleich via Facebook verbreitete.

Im Anschluss daran kam es bei Facebook zu einer Diskussion mit zum Teil auch persönlichen Kommentaren zum Thema. Das konnten nun ja auch seine Facebook-Freunde mitlesen, trotz seiner restriktiven Privatsphären-Einstellungen. Schnell wurde ihm dann klar, dass seine digitale Identität so weitreichend verknüpft ist, dass es kaum möglich ist, etwas zu verstecken und es auch keinen Sinn macht, es zu wollen.

Sein Fazit zur Privatsphären-Diskussion:

Solange die Informationen andere Menschen betreffen und deren Privatsphäre verletzen könnten, würde ich sie keinesfalls veröffentlichen. Das steht mir nicht zu und ich bin mir meiner Verantwortung diesbezüglich durchaus bewusst. – Was jedoch mich angeht, so bin ich doch gerade mit der Absicht im Social Media aktiv geworden, mich der Welt mitzuteilen. Meine öffentlich gedachten Beiträge nur einem exklusiven Personenkreis vorzubehalten, ist in etwa so schlau, als kaufte ich meine Schuhe ausschließlich für den Schrank.

Wie seht Ihr die Diskussion um die Privatsphäre in den Social Networks? Wie offen seid Ihr? Oder schottet ihr Euch lieber möglichst stark ab?

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