Die Sportschau der ARD hat sich mit einer gewissen Vorlaufzeit auf die Europameisterschaft 2012 vorbereitet. Das Social Media-Team um Dennis Horn (WDR), Christoph Rieth (MDR), Björn Szostak (ARD.de) und Tom Klein (HR) hat am 26. Mai mit den Vorbereitung begonnen. Auch wenn das Team nur aus vier anstatt aus 50 Mitgliedern bestand, die Zielsetzung für Tom Klein und sein Team war klar: „Wir möchten mit möglichst vielen Nutzern kommunizieren bzw. ihnen vielfältige Möglichkeiten anbieten, sich inhaltlich zu beteiligen", erklärte Klein im Gespräch mit t3n.de. „Deshalb „bespielen“ wir so viele verschiedene Social Media-Plattformen. Unser Angebot ist ein Mix aus Information, Unterhaltung und Service."
Dass Social Media die Berichterstattung von solchen Events auch für Journalisten grundlegend verändert, hat auch David Farrelly,Head of Online & Publishing at UEFA, bereits festgestellt: „If you sat in our editorial office and watched how we work now compared to four years ago, it’s not as much about writing news and adding photos with the user almost in a lean-back mode,” sagt Farrelly im Gespräch mit Mashable „Now it’s a different type of engagement where we’re using the power of the Internet to start the story on the social web.”
Beim Social Viewing wurde auf der Webseite der Livestream des Spiels gezeigt und die Kommentare der User zum Spiel eingebunden. Während der Spiele nutzten im Schnitt zwischen 50.000 und 80.000 Fans gleichzeitig diesen Service – und zwar über die gesamte Spieldauer. Allerdings beteiligt sich nicht jeder User, der das Spiel online schaut, auch an der Diskussion.
Die Kommunikation des Sportschau-Facebook-Kanal war zugleich die Diskussions-Plattform für Waldis Club. In der Sendung gingen Waldemar Hartmann und/oder Matze Knop auf verschiedene Postings ein.
Auch UEFA und Twitter machten die EM im Netz sozial
Neben den Fernsehsender präsentierte die UEFA auf der eigenen Webseite ebenfalls zahlreiche Statistiken zur Twitter Kommunikation. Die folgende Grafik zeigt, welche Spieler der Deutschen Nationalmannschaft auf Twitter am häufigsten genannt worden sind.
Twitter selbst hat ebenfalls unter https://euro2012.twitter.com/ eine eigene Seite mit verschiedenen Auswertungen zur EM zur Verfügung gestellt. Das vor allem Twitter verstärkt eingesetzt worden ist, zeigt der neue Twitter-Rekord für Sportveranstaltungen. Während dem Finale, als das vierte Tor geschossen wurde, sind insgesamt 15.358 Tweets pro Sekunde veröffentlicht worden.
Die Zahlen und die Engagements der verschiedenen Sendeanstalten und Netzwerkbetreiber zeigt, dass die Kombination von Social Media und einem Fernseh bzw. Sportereignis funktioniert. Man darf gespannt sein, in welchem Umfang Social-TV-Ansätze bei den Olympischen Spielen in London umgesetzt werden.
Über die Autorin
Stefanie Aßmann ist Beraterin bei der Kommunikationsagentur elbkind. Daneben bloggt sie regelmäßig über Social Media Monitoring und ist Mitorganisatorin des MonitoringCamp(09.-10. November in Hamburg). Mit Social TV beschäftig sich Stefanie Ammann u.a. im Rahmen des Projektes We Make Social TV.



![Wie sich Social Media auf unser Verhalten auswirkt [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-455684_SocialMedia_Beeinflussung_500x281_medium.jpg)






von Daniel Ahrend via facebook 04.07.2012 (16:43Uhr) 1.
verdammte Italiener & Spanier :(
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