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Apple-Softwarechef wehrt sich gegen Kritik: „Core-Qualität hat zugenommen“

Apple-Softwarechef wehrt sich gegen Kritik: „Core-Qualität hat zugenommen“

Die teils harsche Kritik an Apple-Software hat jetzt führende Manager dazu bewogen, Stellung zu beziehen. Die Qualität sei insgesamt gestiegen, Probleme seien auch auf die steigenden Nutzerzahlen zurückzuführen. Eine Zusammenfassung.

Apple-Softwarechef wehrt sich gegen Kritik: „Core-Qualität hat zugenommen“

iOS am iPad. (Bild: Apple)

Software-Probleme ja, aber Qualität ist gestiegen

Zuletzt hatten sich in Tech-Kreisen die Stimmen gemehrt, die teils harsche Kritik an Programmen und Betriebssystem aus dem Hause äußerten. Jetzt haben sich mit Software-Chef Craig Federighi und dem für die Onlinedienste des Konzerns zuständigen Eddy Cue zwei führende Apple-Manager gegen die Kritik zur Wehr gesetzt. Im Technologie-Podcast „The Talk Show“ des Tech-Bloggers John Gruber verteidigten Federighi und Cue Apples Software-Qualität. Die Core-Qualität habe in den vergangenen Jahren sogar signifikant zugenommen, sagte Federighi.

Craig Federighi bei der Vorstellung von Mac OS X 10.10 Yosemite 2014. (Screenshot: Apple)
Software-Chef Craig Federighi bei der Vorstellung von Mac OS X 10.10 Yosemite 2014. (Screenshot: Apple)

So liege die Absturzrate von Apps unter iOS 9.0 deutlich unter der bei iOS 8. Cue ergänzte, dass die überwiegende Mehrheit der Apple-Kunden mit den Produkten zufrieden sei. Sicherlich gebe es Bugs und Probleme, aber die habe jede . Zudem erklärten die Apple-Manager, dass für die hier und da auftretenden Probleme sowohl die steigende Komplexität der Anwendungen als auch die zunehmenden Nutzerzahlen mitverantwortlich seien. So würde etwa rund die Hälfte der Anwender innerhalb weniger Wochen auf eine neue OS-X-Version umsteigen – angesichts einer Milliarde aktiver Apple-Geräte eine große Herausforderung.

Software-Kauf: 750 Millionen Transaktionen

Darüber hinaus gaben Federighi und Cue in dem Gespräch einen Einblick in die Nutzerzahlen des Konzerns. So soll es bei Apples Musikstreaming-Dienst Apple Music derzeit elf Millionen zahlende Nutzer geben – Grund für den Erfolg sei unter anderem die Entscheidung gewesen, den Service auf Android und Windows Phone auszuweiten.

Die Zahl der iCloud-Nutzer soll 782 Millionen betragen. Über iMessage werden laut Cue bis zu 200.000 Nachrichten pro Sekunde verschickt, und jede Woche verzeichneten App-Store und iTunes rund 750 Millionen Transaktionen.

In diesem Zusammenhang auch interessant ist die t3n-Kolumne von Nils Jacobsen: „Apple am Wendepunkt: Der lange Abstieg vom Olymp“.

via gadgets.ndtv.com

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Eine Antwort
  1. von MacOS war wohl nicht gemeint am 16.02.2016 (15:14 Uhr)

    Das galt jetzt wohl für iOS und nicht das Vista das Apple nämlich Yosemite(?) wie man an der Sternchenverteilung im Appstore klar erkennen konnte.

    Nett wäre zu wissen welche Apps wie oft pro Start abstürzen und ob die App-Programmierer oder nur Apple es mitbekommen und ob man die Kunden nicht mit Qualitäts-Zahlen "1 Absturz pro 1000 Starts" "1 Absturz pro 500 Minuten Nutzdauer" per Verordnung (auch bei Android und WinPhone und natürlich LG und Blackberry,...) verkünden sollte um Kunden zu warten. Die Pannenstatistik ist ja auch öffentlich oder auch die Lebensdauer von Lampen steht auf der Packung.... Auch Firmen wollen das wissen um die echte Nutzzeit und Total Cost of Ownership berechnen zu können und wie lang/wie oft die unbedarften User in ihrer bezahlten Arbeitszeit in der Hotline hängen werden.


    Gute Programmierer währen froh um die schnelle Rückmeldung dank mehr Usern. Aber die benutzen auch Lint und XML gerne statt unsicherem Crap und undefiniertem Willkür-Code von früher.
    Der Fehler entsteht an einer Stelle. Das ist ja keine Holzbrücke oder Autobahn-Brücke oder Landstraßenkurve die mit steigendem Lebensalter oder immer mehr Autos drauf instabiler wird oder die Unfallrisiken steigen.
    Auch gibts doch die Betatester. Wer neue Bugs meldet oder für gemeldete Bugs das erste(oder ein einfacheres) Testmuster ("Regressions-Test") abgibt kriegt einen Monat länger Apple-Developer-Account oder einen iTunes-Film kostenlos würde ich sofort einführen. Jeder UBoot-Bauer und UBoot-Fahrer will _vorher_ (also beim Beta-Test und nicht beim Tauchgang in Feindes-Gewässern) wissen wo die Löcher sind.

    Im Vergleich zu Android wo Apps nicht geladen wurden und Google es monatelang wohl nicht mitbekommen hat, ist iOS sehr stabil auch bei Installation usw. und kommt wohl seit ewig mit nur halb so viel RAM aus. So gehört das für User auch wenn man sicher am Store vieles Rentner-Freundlicher realisieren könnte.

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