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Hilfe vom YouTube-Partner: So will SoundCloud Urheberrechtsverletzungen monetarisieren

Hilfe vom YouTube-Partner: So will SoundCloud Urheberrechtsverletzungen monetarisieren

Der Dienst Zefr hilft dabei, nicht autorisierte Musikstücke aufzufinden und diese mit zu monetarisieren. Auf dieses Modell soll jetzt auch setzen.

Hilfe vom YouTube-Partner: So will SoundCloud Urheberrechtsverletzungen monetarisieren
Das neue Soundcloud-HQ in der „Factory Berlin“. (Foto: SoundCloud)

SoundCloud auf der Suche nach einem Ökosystem

SoundCloud arbeitet ab sofort mit einem Spezialisten für Rechteverwaltung zusammen. Das kalifornische Unternehmen Zefr ist unter anderem ein Dienstleister von YouTube. Das deutsche Start-up bezeichnet die Kooperation als „wichtigen Schritt, um ein kreatives Ökosystem, von dem alle Produzenten von Musik und Audio profitieren“ zu etablieren. Zefr soll Wege finden, wie Musik-Labels und Künstler die Fan-Aktivitäten auf der Plattform für sich nützen können, heißt es weiter. Damit bezieht sich SoundCloud vor allem auf die Remix-Kultur, die User geschaffen haben.

Das neue Soundcloud-HQ in der „Factory Berlin“. (Foto: SoundCloud)
SoundCloud holt sich für die Rechteverwaltung Unterstützung aus Kalifornien. (Foto: SoundCloud)

Wie die Rechteverwaltung auf dem Portal konkret funktionieren soll, verraten die beiden Partner noch nicht. Wahrscheinlich ist jedoch ein ähnliches Modell, wie Zefr es für YouTube betreibt. Der Service entdeckt Videos, die Urheberrechte verletzen. Anstatt diese zu entfernen, monetarisiert der Videoriese die Beiträge mit Werbung, von der auch der Urheber einen Anteil ausbezahlt bekommt.

Auswertung von Nutzerdaten

SoundCloud hat vergangenes Jahr die Werbevermarktung eingeführt. Eine solche Lösung könnte dem Unternehmen dabei helfen, mehr Ads auszuspielen und dadurch mehr Einnahmen zu generieren. Weiters hat sich Zefr auf die Auswertung von Daten spezialisiert, was SoundCloud einen detaillierten Einblick in das Nutzerverhalten geben könnte.

Mit welchen Methoden SoundCloud seinen Dienst außerdem monetarisieren will, haben wir kürzlich beleuchtet.

via www.theverge.com

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