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SourceForge und Slashdot haben einen neuen Besitzer: Kann Bizx das Ruder nochmal rumreißen?

    SourceForge und Slashdot haben einen neuen Besitzer: Kann Bizx das Ruder nochmal rumreißen?

Slashdot. (Screenshot: Slashdot)

Die ehemals großen Websites SourceForge und Slashdot sind in den letzten Jahren immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versunken. Jetzt haben sie einen neuen Besitzer – der betrieb bislang aber eher kleinere Websites.

Jobbörse Dice.com verkauft SourceForge und Slashdot an Bizx

Es gab mal eine Zeit, da kam man als Entwickler mit Interesse an Open-Source-Software kaum an SourceForge und Slashdot vorbei. Als eine der wichtigsten Anlaufstellen für News aus der Technologie-Welt wurde Slashdot längst von anderen Seiten und Plattformen verdrängt. Der Quellcode-Filehoster SourceForge wiederum wurde vor allem durch den Aufstieg von GitHub obsolet und kam 2015 nur dadurch zurück in den Fokus vieler Entwickler, dass die Betreiber der Seite verwaiste Open-Source-Projekte mit Schadsoftware bündelten.

SourceForge und Slashdot haben einen neuen Besitzer. (Screenshot: SourceForge)
SourceForge und Slashdot haben einen neuen Besitzer. (Screenshot: SourceForge)

Der damalige Betreiber von SourceForge und Slashdot, dem auch die Jobbörse Dice.com gehört, hat die Praxis nach öffentlicher Kritik zwar eingestellt, der Imageschaden dürfte aber immens gewesen sein. Jetzt hat das Unternehmen die beiden Websites, die es erst im September 2012 gekauft hatte, wieder abgestoßen. Der neue Besitzer ist die Mediengruppe Bizx, die bislang vor allem Vergleichsportale und Tourismus-Websites betreibt.

Bizx: Das sind die Pläne der neuen Besitzer von Slashdot und SourceForge

Wie viel Geld Bizx für Slashdot und SourceForge auf den Tisch gelegt hat, ist nicht bekannt. Beide sollen zukünftig von einer neugegründeten Tochtergesellschaft namens SourceForge Media betrieben werden.

Wie genau die Zukunft beider Websites aussehen wird, ist derzeit ebenfalls noch unklar. Bizx hat nur angekündigt, den ursprünglichen Open-Source-Gedanken wieder aufleben zu lassen, der SourceForge seinerzeit groß gemacht hat. Wie erfolgreich die Firma damit in Zeiten von GitHub sein wird, bleibt allerdings abzuwarten.

Wer sich mit der Geschichte des Quellcode-Hosters beschäftigen will, sollte unser Interview mit SourceForge-Gründer Larry Augustin aus dem t3n Magazin Nr. 18 lesen.

via www.golem.de

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1 Reaktionen
Crowd-Funding
Crowd-Funding

Bestimmte Konzepte bleiben besser frei und eignen sich vielleicht nicht für kommerzielle Verwertung.
Daher hat Kickstarter sich wohl auch Gemeinnützig gemacht oder so um keinen Exit machen zu können um dann billig aufgekauft und beendet zu werden wie viele Google-Übernehmen...

Vielleicht wird es bald geclosed damit viele freie Projekte dauerhaft verschwinden wie schon damals beim Schliessen von Google-Code.
Bei anderen Firmen ist Rückkauf durch die Gründer auch nicht selten.
Wikipedia hat dank Spenden wohl ein ganz gutes Budget...

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