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Soziale Netzwerke in Deutschland: Wer-kennt-wen auf dem zweiten Platz

In Deutschland dominiert den Markt . So weit, so gut. Die Überraschung folgt aber schon auf dem zweiten Platz: das einheimische Netzwerk Wer-Kennt-wen. Das meldet zumindest das Analyse-Unternehmen SimilarWeb.

Soziale Netzwerke in Deutschland: Wer-kennt-wen auf dem zweiten Platz

Facebook dominiert das deutsche Netz im Bereich der Sozialen Netzwerke. Weit abgeschlagen folgen Wer-kennt-wen, Google+ und Twitter, meldet SimilarWeb. Summiert man den Traffic der neun größten Netzwerke in Deutschland, fallen auf Facebook im Juni anteilig rund 84,6 Prozent. Der Zweitplatzierte Wer-kennt-wen kommt auf 3,4 Prozent, Google+ auf 2,7 Prozent und Twitter auf 2,3 Prozent. Wichtig ist allerdings: SimilarWeb berücksichtigt keinen mobilen Traffic. Gerade Google+ und Twitter sind hier aber tendenziell stärker vertreten als der heimische Vorreiter Wer-kennt-wen.

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Soziale Netzwerke in Deutschland: LinkedIn und Stayfriends auf Aufholjagd

Mit Blick auf die Entwicklung Sozialer Netzwerke in Deutschland liefert SimilarWeb deutliche Zahlen zugunsten von Stayfriends und LinkedIn. Das Schulfreunde-Netzwerk Stayfriends ist im Zeitraum von April bis Juni um rund 23,5 Prozent gewachsen. LinkedIn hat den Traffic deutscher Nutzer um stolze 32,6 Prozent gesteigert. Verluste meldet SimilarWeb für Wer-kennt-wen und Mein VZ. Obwohl sich die deutschen Netzwerke derzeit tapfer im Ranking behaupten, scheint es, als wären die aktuellen Positionen nicht langfristig haltbar.

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Für eine leichte Bereinigung der oben stehenden Grafik dürften erneut die Zahlen mobiler Zugriffe sorgen – insbesondere Google+, Twitter und Pinterest haben eine tendenziell höhere Anzahl mobiler Nutzer als beispielsweise Wer-kennt-wen, Xing oder LinkedIn. Gemessen am weltweiten Internettraffic erzeugen die Zugriffe deutscher Nutzer auf Soziale Netzwerke weniger als 0,04 Prozent. Nur Facebook tanzt aufgrund seiner Größe auch hierzulande aus der Reihe.

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14 Antworten
  1. von Michael am 12.08.2013 (13:35 Uhr)

    Wer rechnen kann kommt in der ersten Grafik auf 100,2% und damit wird die Grafik für mich noch sinnloser, als sie eh schon ist.

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  2. von xxxfanta am 12.08.2013 (14:01 Uhr)

    @Michael Sowas ist natürlich rundungsbedingt.. Wenn du z.B. 50,5% und 49,5% aufrundest, kommst du auf 51% und 50% - zusammen also 101%..

    Trotzdem zeigt die Grafik gut den Verlauf meiner Meinung nach.

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  3. von Lars Budde am 12.08.2013 (15:49 Uhr)

    @Michael Den Grund hat xxfanta bereits geliefert? Wieso findest du die Grafik denn darüber hinaus „sinnlos“?

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  4. von LukasVerhagen am 12.08.2013 (16:04 Uhr)

    Es wäre wünschenswert, dass deutsche User mehr die Sozialen Netzwerke aus Deutschland wie wer-kennt-wen, stayfriends oder LinkedIn nutzen würden. Dann müssten sich deutsche Datenschützer und Gerichte weniger mit Datenschutzerklärungen von Facebook rumschlagen.

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  5. von Guido am 12.08.2013 (16:23 Uhr)

    Eine Überraschung wäre für mich ein WKW-Aneil von 10% gewesen. Ob die jetzt bei 3,4 oder 2,8 % rumkrauchen ist doch eigentlich auch egal. Überraschend finde ich die 2,7 % Google+ trotz "Zwangseingemeindung" der Accounts und Marktmacht von Google.

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  6. von Nico am 12.08.2013 (16:32 Uhr)

    Twitter ist noch immer kein Social Network!

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  7. von Marcus am 12.08.2013 (17:09 Uhr)

    Ich vermisse irgendwie Jappy - aus welchem Grund sie die nicht oben drin ?

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  8. von Jakob am 12.08.2013 (18:14 Uhr)

    Ohne mobilen Traffic ist diese Untersuchung so aussagekräftig wie mein Frühstücksbagel. Hinzu kommt die fehlende Berücksichtigung von YouTube, einem der stärksten Sozialen Netzwerke bei Jugendlichen. Auch Twitterclients werden nicht gezählt, wobei diese den meisten Traffic generieren dürften.

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  9. von StefanHell am 12.08.2013 (18:43 Uhr)

    Na dann gebt mal den kleinen deutschen social network Startups eine Chance! :-)
    Vielleicht taucht ja in einigen Quartalen mal http://www.weactive.com auf!

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  10. von Lars Budde am 13.08.2013 (10:29 Uhr)

    @Jakob Absolut berechtigter Einwand, den wir sobald die Zahlen von SimilarWeb vorliegen gerne korrigieren. Bis dahin dürfte es aber vermutlich noch eine Weile dauern.

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  11. von Britta Behrens am 13.08.2013 (10:30 Uhr)

    Finde die Statistik auch Hahnebüchen. Kein mobiler Traffic inkludiert und somit völlig unbrauchbar.

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  12. von Bastey am 13.08.2013 (14:08 Uhr)

    Vergleichen wir einfach mal wieder Äpfel mit Birnen!

    Man kann Facebook nicht mit Xing vergleichen. Und auch Facebook und Youtube haben nur über bestimmte Strecken Gemeinsamkeiten, die man evaluieren könnte. Schlussfolgerungen kann man also nicht auf das Angebot an sich ziehen, sondern nur auf den Traffic, der durch das Projekt (ich nenne mal die Seiten so) erzeugt wird.

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  13. von Simon am 15.08.2013 (15:11 Uhr)

    Ich würde ja Stayfriends benutzen, aber nach der Anmeldung wird man bis zum Ersticken zugespammt, dass man gezwungen wird, sich da abzumelden.

    Jappy ist tot. Es wurde bei uns zuerst schülerVZ genutzt. SchülerCC kam (sehr kurz) danach, dann waren alle sehr lange bei MSN, manche zeitgleich bei Jappy, bis Facebook kam. Jetzt wird neben Facebook sehr stark WhatsApp benutzt.

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  14. von Rakeback am 16.08.2013 (13:31 Uhr)

    ich denke, dass es nur ein kurzer Auftritt von Wer-Kennt-wen ist, falls die Statistik überhaupt stimmt.

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