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Du fühlst dich besser? Vielleicht, weil nur noch 49,7 Prozent deiner E-Mails Spam sind

Du fühlst dich besser? Vielleicht, weil nur noch 49,7 Prozent deiner E-Mails Spam sind

Erstmals seit fast zwölf Jahren sind im Juni weniger Spam- als echte E-Mails verschickt worden. Den Rückgang des Spam-Aufkommens dürften die meisten aber gar nicht bemerken.

Du fühlst dich besser? Vielleicht, weil nur noch 49,7 Prozent deiner E-Mails Spam sind
Google & Spam: der Kampf geht weiter

Spam-E-Mails: Niedrigster Stand seit 12 Jahren

Es ist fast schon ein historisches Datum: Juni 2015. Denn erstmals seit September 2003, also seit fast zwölf Jahren, macht Spam weniger als die Hälfte des gesamten E-Mail-Aufkommens aus. Um genau zu sein, sind „nur“ noch 49,7 Prozent aller E-Mails Spam, wie Symantec in seinem Juni-Report schreibt. Insgesamt wurden demnach im Juni 704 Milliarden E-Mails verschickt.

Spam-E-Mails sind sooo 2009. (Foto: ITU Pictures / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Zur Hochzeit der Spam-E-Mails in der vergangenen Dekade, im Juni 2009, waren fast neun von zehn E-Mails Spam. Ein Grund dafür, warum die wenigsten Internetnutzer weder diese Spam-Flut, noch deren enormen Rückgang der vergangenen Jahre mitbekommen haben dürften, liegt in den immer besseren Abwehrmechanismen der Provider. Diese Anti-Spam-Maßnahmen haben gleichzeitig dafür gesorgt, dass die Spammer mit ihren Aussendungen immer weniger Erfolg haben. Zusätzlich haben auch die Strafbehörden ihre Vorgehensweise gegen Spam-Netzwerke verschärft.

Spam-Rückgang bringt neue Bedrohungen

Die Eindämmung der Spam-Mails hat aber auch ihre Schattenseiten, denn Cyberkriminelle verlegen sich zunehmend auf andere Bereiche. So sehen sich Internetnutzer vermehrt mit erpresserischer Software, sogenannter Ransomware, konfrontiert. In diesem Bereich soll im Juni ein neuer Jahreshöchststand erreicht worden sein. Zudem gab es auch einen neuen Rekord bei Schadsoftware. Hier wurden 57 Millionen Varianten gezählt.

via venturebeat.com

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Eine Antwort
  1. von Spam wird nicht weniger am 21.07.2015 (12:07 Uhr)

    Ich merke keinen Rückgang. Die Freemail-Anbieter sind nicht besonders aktiv bei sowas finde ich.
    Ein Großteil der Traffic-Kosten ist also Spam. Wenn die Hälfte aller Autos nur Werbung liefern würden, würde der Finanzminister wohl auch was dagegen machen. Bei Spam passiert aber leider eher kaum etwas.

    Auch Google-Mail ist nicht spamfrei. Canadian Phama Spam wird wohl zu wenig gefiltert. Vermutlich weil zu viele User es sich ansehen weil US-Medikamente so teuer sind und Google es wohl deshalb nicht gezielt genug filtert.

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