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Hardware

Spark Electron: Arduino-Board mit Mobilfunkanbindung wird zum Kickstarter-Hit

    Spark Electron: Arduino-Board mit Mobilfunkanbindung wird zum Kickstarter-Hit

Spark Electron. (Foto: Spark IO)

Das Spark Electron ist ein winziges Entwicklerboard mit integriertem GSM-Modem und SIM-Karteneinschub. Damit Hardware-Hacker direkt loslegen können, legen die Macher auch gleich eine SIM-Karte mit eigenem Datentarif bei.

Spark Electron: Entwicklerboard ist dank integriertem GSM-Modul immer online. (Grafik: Spark IO / Kickstarter)
Spark Electron: Entwicklerboard ist dank integriertem GSM-Modul immer online. (Grafik: Spark IO / Kickstarter)

Spark Electron: Entwicklerboard bleibt immer online dank integrierter Mobilfunkeinheit

Mit dem Spark Core getauftem Entwicklerboard konnte der Hersteller Spark IO 2013 einen veritablen Crowdfunding-Erfolg feiern. Mehr als eine halbe Million sammelte der Hersteller damals über Kickstarter ein. Ende 2014 kam mit dem Spark Photon dann das Nachfolger-Board auf dem Markt. Jetzt geht Spark IO noch einen Schritt weiter und bietet erstmals ein Entwicklerboard mit integriertem GSM-Modem an. Damit lassen sich jetzt Hardware-Prototypen entwickeln, die auch ohne WLAN mit dem Internet verbunden werden können.

Wie die beiden Vorgängermodelle setzt das Spark Electron auf einen ARM-Cortex-M3-Prozessor. Ihm zur Seite stehen 128 Kilobyte Arbeitsspeicher und ein Megabyte Flash-Speicher. Das GSM-Modem stammt von dem Schweizer Hersteller U-Blox und wird wahlweise in einer 2G- oder 3G-Variante verbaut. Das Board soll abwärtskompatibel zu den beiden Vorgängermodellen sein.

Spark Electron: Hersteller legt eigene SIM-Karte bei

Spark IO steigt mit dem Spark Electron auch in den Mobilfunkmarkt ein. Eine mitgelieferte SIM-Karte erlaubt euch die Übertragung von einem Megabyte pro Monat für 2,99 US-Dollar. Das soll für viele Anwendungen vollkommen ausreichend sein. Ein zusätzliches Megabyte kostet 0,99 US-Dollar. Ihr seid dabei nicht an einen Vertrag gebunden, und könnt die Karte jederzeit deaktivieren. Die SIM-Karte soll in Europa, Kanada und den USA funktionieren. Weitere Länder sollen zu einem späteren Zeitpunkt hinzukommen. Wer möchte, kann aber auch jede andere Nano-SIM-Karte mit dem Spark Electron nutzen.

Auf Kickstarter hat das Projekt das angestrebte Ziel von 30.000 US-Dollar bereits deutlich überschritten. Derzeit steht die Crowdfunding-Kampagne bei mehr als 216.000 US-Dollar. Dabei läuft sie noch bis zum zweiten April 2015. Für die 2G-Variante des Spark Electrons zahlt ihr auf Kickstarter derzeit 39 US-Dollar. Die 3G-Version schlägt mit 59 US-Dollar zu Buche.

Wer sich für Hardware-Projekte interessiert, sollte auch einen Blick auf unseren Artikel „Das eigene Haus hacken: So baust du dir eine Fernbedienung, die Türen öffnet“ aus dem t3n Magazin Nr. 31 werfen.

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