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34 Prozent schneller: Wie MIT-Forscher das Web pimpen

34 Prozent schneller: Wie MIT-Forscher das Web pimpen

Pagespeed ist ein wichtiges Kriterium für Website-Betreiber. Forscher des MIT haben es jetzt geschafft, mit dem Framework Polaris eine Website um bis zu 34 Prozent schneller zu machen.

34 Prozent schneller: Wie MIT-Forscher das Web pimpen

(Grafik: Shutterstock)

Es gibt viele Kniffe und Tricks, um die Ladezeit einer Website zu verkürzen. Forscher des Computer-Science and Artificial-Intelligence-Laboratory (CSAIL) des MIT sowie der Harvard University haben in den letzten Jahren ein Framework namens Polaris entwickelt, dass eine Seite schneller machen soll, ohne den Code fundamental zu ändern oder auf ein anderes Protokoll setzen zu müssen.

Polaris: Framework des MIT macht das Web bis zu 34 Prozent schneller

In 2014 haben die Forscher mit der Entwicklung begonnen. Das Grund-Prinzip des ist einfach: Es wird eine Tabelle erstellt, die alle Abhängigkeiten einer einzelnen Webseite enthalten – was viele werden können. Polaris stellt fest, wenn eine Datei etwas aus einer anderen liest oder in eine andere schreibt und fasst das in der Abhängigkeitstabelle zusammen. Dadurch können beim Laden der Seite genau diese Elemente zusammengefasst werden – und Polaris legt fest, welche Dateien zuerst geladen werden müssen.

Durch ihr agiles Projektmanagement haben Software-Schmieden einen besseren Draht zur agilen Unternehmensform – diese bleibt anderen aber nicht vorenthalten. (Foto: Shutterstock)
Mit dem Polaris-Framework müssen Website-Betreiber ihren Code nicht komplett umbauen. (Foto: Shutterstock)

Damit umgeht das Framework den normalen Prozess, dass eine Datei vom Browser geladen wird und beim Feststellen einer Abhängigkeit erneut ein Request fällig wird – der jeweils bis zu 100 Millisekunden dauern kann. In ihrem Artikel über das Framework gehen die Forscher auch auf Möglichkeiten der Komprimierung ein – stellen aber fest, dass diese lange nicht so effektiv ist wie Polaris.

Polaris schon auf vielen großen Websites getestet

Einen schönen Vergleich ziehen die Forscher auch zwischen Polaris und dem Besuch von Städten. Besucht man eine neue, entdeckt man sofort weitere Städte in der Umgebung, die man auch gern besuchen würde. Erhält man allerdings vorher schon einen Plan mit allen Städten der Umgebung, kann man einen Plan erstellen, wie man am schnellsten alle besuchen kann.

Die Forscher haben das Framework schon mit großen Seiten getestet, um die Wirkung zu sehen. So geben sie an, dass die Tests bisher erfolgreich mit ESPN.com, der New York Times und Weather.com verliefen. Sein volles Potential zeigt Polaris dann, wenn man mit langsamen Verbindungen oder mit hohen Latenzzeiten zu kämpfen hat.

Dass Speed wichtig ist, zeigen Studien immer wieder. Laut einer von Amazon kann man ein Prozent der Nutzer pro 100 Millisekunden Ladezeit verlieren – Zeit also, einen Blick auf das Polaris-Framework zu werfen.

via thenextweb.com

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2 Antworten
  1. von Robert Willemelis am 11.03.2016 (10:09 Uhr)

    "Laut einer von Amazon kann man ein" <= da fehlt ein Wort :-)

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  2. von Paster am 06.05.2016 (15:23 Uhr)

    Gibt es einen downloadlink ?

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