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Infrastruktur

Speicherlösung für Rechenzentren: Panasonic und Facebook präsentieren Freeze-ray auf der CES

    Speicherlösung für Rechenzentren: Panasonic und Facebook präsentieren Freeze-ray auf der CES

Panasonic und Facebook haben auf der CES 2016 mit Freeze-ray ein optisches Speichermedium mit einer Kapazität von zunächst 100 Gigabyte vorgestellt. Die Scheiben sollen für langfristig gespeicherte Daten in Rechenzentren zum Einsatz kommen.

Freeze-ray: Discs bieten 100 Gigabyte Speicherplatz

Als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Speicherplatz für sogenannte kalte Daten hat Panasonic in Zusammenarbeit mit Facebook mit Freeze-ray ein neues Speichermedium vorgestellt. Als kalte Daten werden unregelmäßig oder niemals aufgerufene langfristig gespeicherte Daten bezeichnet, die in Rechenzentren von Firmen wie Facebook gelagert werden. Die an Blu-ray-Discs erinnernden Scheiben sollen eine Speicherkapazität von 100 Gigabyte bieten. Im Laufe dieses Jahres soll eine zweite Generation des Archivsystems auf den Markt kommen, die Platz für 300 Gigabyte Daten verspricht.

Facebook setzt in seinen Datenzentren künftig auf Freeze-ray-Technologie. (Bild: Facebook)
Facebook setzt in seinen Datenzentren künftig auf Freeze-ray-Technologie. (Bild: Facebook)

Facebook sieht in der Freeze-ray-Technologie eine „effiziente, kostengünstige und nachhaltige Lösung“ für seine riesigen Datenmengen. Mit den neuen Speichermedien soll sichergestellt werden, dass Nutzer jederzeit und langfristig Zugriff auf die hochgeladenen Fotos und Videos haben. Ähnliches gilt natürlich auch für andere Internetservice- und App-Anbieter, die wachsende Datenmengen ihrer Nutzer verwalten und speichern müssen.

Freeze-ray soll zu Multi-Petabyte-Kaltspeicher-Archivsystem ausgebaut werden

Panasonic und Facebook wollen künftig weiter gemeinsam an der Entwicklung von Speichermedien arbeiten, die eine Kapazität von 500 Gigabyte bis zu einem Terabyte bieten. Damit soll schließlich ein Multi-Petabyte-Kaltspeicher-Archivsystem für den Einsatz in Rechenzentren geschaffen werden.

Bisher setzen Facebook und andere Unternehmen mit großem Datenaufkommen auf Blu-ray-Disc-Systeme zur Langzeitarchivierung. Im März 2015 hatte Sony ein Speichersystem gezeigt, bei dem bis zu 1,5 Petabyte Daten auf bis zu 15.000 Blu-rays Platz finden sollen. Facebook hat ein Rack entwickelt, das 10.000 Blu-ray-Discs zum Speichern von einem Petabyte Daten umfässt.

via www.businessinsider.de

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1 Reaktionen
Hoffentlich auch gut für Endkunden
Hoffentlich auch gut für Endkunden

Hat mal jemand mit dem Mooreschen Gesetz hochgerechnet wie bald SSDs die normalen Festplatten eingeholt haben dürften ?
Für manche Tageszeitungen haben Blogger den Papier-Leser-Schwund auch hochgerechnet und daran erkennt man in etwa wann nur noch 100.000, 50.000, 40.000 usw. Papier-Leser vorhanden sein dürften.

Moore mit 18Monaten pro Step:
2016-Jan SSD 70 Euro aktuelles Angebot für 240 GB SSD im TV glaube ich.
2017-Jul 70 Euro für 512 GB
2019-Jan 70 Euro für 1 TB . Dafür gibts heute schon 1(2?) TB externe 2.5"-USB3-Platten. 3 Jahre sind noch lange hin :-(((
2020-Jul 70 Euro für 2 TB
2022-Jan 70 Euro für 4 TB
2023-Jul 70 Euro für 8 TB !!! Aktuell wohl die größten normalen Platten bei Amazon usw.
Leider also noch was hin. Wenn man Moore mit 15 Monaten rechnet ist man etwa 1 Jahr schneller bei 4TB.
Für SD-Karten oder Display-Auflösungen oder Kamera-Sensor-Auflösungen sollte man das auch mal durchrechnen.

Auch SOHO, Startups, Freiberufler oder IT-Entwickler wollen bzw. müssen Archivieren. Da gibts wohl leider nix oder wenig brauchbares gutes/günstiges...
Bald sind es aber vermutlich überwiegend die Filmer als Interessenten wenn schon GoPro oder One+1(!) 4k können und Multiview-Filme mit mehreren Kameras immer normaler werden. Da macht sich der Aufpreis für h.265 statt h.264 in angeblich halber Größe sehr schnell bezahlt.

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