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Spenden 2.0: Wir zeigen euch, wie ihr auch nach Weihnachten Gutes im Netz tun könnt

    Spenden 2.0: Wir zeigen euch, wie ihr auch nach Weihnachten Gutes im Netz tun könnt

Spenden 2.0. (Foto: Sacca / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

In der Weihnachtszeit haben Spenden an wohltätige Organisation Hochsaison. Neben der klassischen Spende gibt es mit sozialen Crowdfunding-Projekten, Plattformen für Mikrokredite oder Tools, die einen Teil ihrer Werbeerlöse spenden, viele Möglichkeiten im Netz, um etwas Gutes zu tun – und zwar nicht nur an Weihnachten.

Nach Auskunft des Deutschen Spendenrats haben 2014 etwa 16,2 Millionen Bundesbürger insgesamt 2,7 Milliarden Euro für wohltätige Zwecke springen lassen. Wohlgemerkt: Diese Angaben beziehen sich lediglich auf die ersten acht Monate des Jahres. Wie in jedem Jahr dürfte diese Zahl noch einmal deutlich steigen, denn in der Vorweihnachtszeit ist die Spendenbereitschaft der Bevölkerung üblicherweise höher als im Rest des Jahres. Neben der klassischen Spende an wohltätige Organisationen gibt es im Netz aber auch einen ganzen Haufen anderer Wege, um etwas Gutes zu tun. Welche das sind und wie sie funktionieren, wollen wir euch im Folgenden erklären.

Crowdfunding wird auch von Sozialunternehmern gerne genutzt. (Screenshot: Social Impact Finance)
Crowdfunding wird auch von Sozialunternehmern gerne genutzt. (Screenshot: Social Impact Finance)

Wohltätigkeit im Netz: Crowdfunding für soziale Projekte

Von der Smartwatch Pebble bis zur Virtual-Reality-Brille Oculus Rift: Crowdfunding hat einige der spannendsten Hardware-Projekte der letzten Jahre erst möglich gemacht. Dabei lässt sich das Konzept auch hervorragend zur Unterstützung von gemeinnützigen oder ökologischen Projekten einsetzen. Ein gutes Beispiel dafür ist Social Impact Finance. Über die Plattform können ausgewählte Projekte von Sozialunternehmern finanziell unterstützt werden.

Die beiden Crowdfunding-Seiten Ecocrowd und Oneplanetcrowd widmen sich vor allem ökologischen Projekten. Bei Respekt.net wiederum hat man sich einer besseren Gesellschaft verschrieben. Hier könnt ihr nicht nur Geld, sondern je nach Projekt auch eure Arbeitszeit spenden und damit selbst aktiv werden. Auch die deutsche Crowdfunding-Seite Vision Bakery hat eine eigene Kategorie für gemeinnützige Projekte, die ist allerdings eher übersichtlich.

Über die verschiedenen Spendenportale könnt ihr euch direkt ein Projekt aussuchen, das ihr unterstützen möchtet. (Screenshot: betterplace.org)
Über die verschiedenen Spendenportale könnt ihr euch direkt ein Projekt aussuchen, das ihr unterstützen möchtet. (Screenshot: betterplace.org)

Gutes tun im Netz: Spendenportale und Mikrokredite

Neben dem Crowdfunding gibt es im Netz auch verschiedene Spendenportale. Dort findet ihr nationale und internationale Projekte, die ihr direkt unterstützen könnt. Beispiele für solche Plattformen sind betterplace.org, ammado, Reset, charity-label, Hilfsorganisationen.org oder das Spendenportal der Bank für Sozialwirtschaft. Wer gerne genau weiß, wofür die eigene Spende verwendet wird, sollte sich diese Seiten unbedingt anschauen.

Eine andere Art der Unterstützung sind die sogenannten Mikrokredite. Über diese Kredite sollen Menschen in ärmeren Regionen der Welt mit dem notwendigen Kapital versorgt werden, um ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Eine Plattform die solche Mikrokredite ermöglicht ist beispielsweise Kiva. Allerdings ist das Konzept nicht unumstritten. Für einige Kreditnehmer soll es der Weg in die Schuldenfalle gewesen sein.

„Aber ich habe doch kein Geld“: Können auch Klicks helfen?

Auch wer gerade um Weihnachtszeit herum nicht über ein Übermaß an freien Barreserven verfügt, kann helfen. Über die Website 4oneMankind könnt ihr beispielsweise gemeinnützige Projekte finden, die noch nach Menschen suchen, die sich aktiv an dem Projekt beteiligen. Einen etwas anderen Weg geht der URL-Shortener Hope.ly. Web-Adressen, die mit dem Service gekürzt wurden, werden mit einem Spendenbanner für das amerikanische Rote Kreuz versehen. Allerdings könntet ihr euch einen solchen Spendenaufruf mit Snip.ly theoretisch auch für jede andere Organisation basteln. Wer viele Social-Media-Follower hat, könnte so ganz nebenbei beim Teilen von Inhalten auf verschiedene Projekte aufmerksam machen.

Suchmaschinen wie Benefind oder Ecosia spenden einen Teil der Werbeeinnahmen an gemeinnützige Organisationen. (Screenshot: Ecosia)
Suchmaschinen wie Benefind oder Ecosia spenden einen Teil der Werbeeinnahmen an gemeinnützige Organisationen. (Screenshot: Ecosia)

Eine andere Methode indirekt etwas Gutes zu tun, sind Suchmaschinen, die einen Teil ihrer Werbeerlöse für gemeinnützige Zwecke spenden. Mit jeder Suchanfrage unterstützt ihr damit ein soziales Projekt. Ein Beispiel dafür ist Benefind, die verschiedene gemeinnützige Organisationen unterstützen. Ecosia wiederum nutzt die Einnahmen zur Wiederaufforstung während Gikayo sich dem Tierschutz verschrieben hat.

Aber auch beim Einkauf der Weihnachtsgeschenke könntet ihr indirekt spenden. Entsprechende Plattformen leiten euch über einen Affiliate-Link zu einem der großen Online-Shops weiter. Wenn ihr etwas kauft, bekommen die Seiten eine Provision, von der sie wiederum einen bestimmten Prozentsatz an eine gemeinnützige Organisation spenden. Entsprechende Anbieter sind boost, gooding, PlanetHelp.de oder Social-Deal.de.

Fazit

Ihr seht, es gibt ganz unterschiedliche Wege um soziale Projekte finanziell zu unterstützen. Welchen Weg ihr dabei geht, müsst ihr selbst entscheiden. Aber wir hoffen, wir haben es euch mit diesem Artikel ein wenig einfacher gemacht.

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2 Reaktionen
Sebastian
Sebastian

Ein weiteres Spendenportal für Onlineeinkäufe ist http://www.sunsteps.org. Finde ich persönlich aufgeräumter und der Kontakt ist super nett. Hatte einen Vorschlag für ein neues Spendenziel, 2 Tage später war das Projekt bei sunsteps und ich kaufe nun dafür ein.

Antworten

Martin Klappacher
Martin Klappacher

Danke für den Artikel!

Ist zwar ein ganz anderer Ansatz, aber spannend finde ich in dem Kontext auch One Today (by Google) – https://onetoday.google.com

Liebe Grüße

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