Das erst 1999 gegründete Unternehmen bedient bereits knapp 68.000 Kunden mit einem Portfolio von Geschäftsanwendungen für CRM, Vertrieb, Marketing, Kundendienst, Partnerbeziehungs- und Innovationsmanagement in Form von Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet. Durch das Steuern von Kundenbeziehungen über Cloud Computing sind die Einführungs- und Betriebskosten für die Kunden niedriger als bei Systemen, bei denen ein eigener Server benötigt wird. Zudem wird großer Wert auf einfache Anpassungsfähigkeit (Customization) gelegt und auch externe Dienste sind in der Regel problemlos und in kurzer Zeit über die Salesforce-API integrierbar.
Die Sicherheit der Kundendaten steht bei Salesforce dabei an oberster Stelle. So setzt das Unternehmen bei seinen Diensten auf eine ISO-27001-Zertifizierung, SysTrust audit und SysTrust SAS 70 Type II sowie einer Reihe weiterer Sicherheitsmaßnahmen, die weit über das hinausgehen, was sich die meisten Unternehmen an Sicherheit für ihre Daten leisten.
Mit „Chatter“ bringt Salesforce nun einen weiteren cloud-basierten Dienst auf den Markt. Chatter ist im Grunde vergleichbar mit bereits bekannten Anwendungen aus den gängigen Social Networks. Mitarbeiter können sich persönliche Profile einrichten, Gruppen beitreten und sich per Feeds über Statusänderungen bei Projekten, Dokumenten oder Kunden informieren lassen. Ein gemeinsames Austauschen, Kommentieren und Bearbeiten von Dokumenten, Tabellen oder Präsentationen in Echtzeit unter Kollegen ist dabei ebenso möglich wie die Integration von Facebook und Twitter. Ähnlich wie bei Twitter werden die Aktivitäten in einem News-Stream gebündelt für alle Mitarbeiter dargestellt.
Besonders für Unternehmen, die bereits Salesforce-CRM-Dienste – wie SalesCloud oder ServiceCloud nutzen – ist das Tool eine interessante Ergänzung, da es sich perfekt in diese Lösungen integrieren lässt.







2 Antworten
von Andreas 03.06.2010 (09:02Uhr) 1.
Achja, GlobalPlayer tun sich bekanntlich immer etwas schwerer. Ich frage mich gerade ob die Jungs von Salesforce und IBM die gleichen Berater besitzen. Irgendwie sieht das Tool verdammt nach Lotus Connections aus, ja im Prinzip sind sie identisch.
Abgesehen davon macht ein "Wir vereinigen alle Trendfeatures unter einer Plattform"-Tool im alltäglichen Umgang wenig Spaß. Usability, Redundanz und Optionaler Kleinklein sind nur die groben Sachen, die einen alltäglichen Arbeitsprozess spürbar verlangsamen!
Gerade hier stehen doch Resourcen und KnowHow zur Verfügung, um wirklich innovative Prozesse entstehen zu lassen. Bis dahin freuen wir uns auf kleien Startups, die uns jeden Tag ein Stück evolutionieren ;)
(Bin mir bewusst das dies ein Sponsored Post ist, ich denke aber das hier ein grundsätzliches Problem vorliegt, das angegangen werden muss)
von antwort42 03.06.2010 (13:31Uhr) 2.
Wenn es GoogleDocs verzichtbar macht, wird es interessant. Aber die "Aufblähung" könnte - wie von Andreas beschrieben - ein Problem sein. Was mich freut: Sicherheit wird hoher Wert zugewiesen. Bin gespannt drauf.