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Sponsored Post: Langsame Händler haben das Nachsehen – Tipps für bessere Ladezeiten des Online-Shops

Die Website-Ladezeit ist neben der Verfügbarkeit für Online-Shops ein entscheidender Faktor, um langfristig hohe und stabile Umsätze zu generieren. Tests bei ergaben, dass ein Anstieg der Ladezeit um 100ms zu einem Umsatzrückgang von einem Prozent führte. Besucher erwarten einen schnellen Online-Shop mit Ladezeiten von unter zwei Sekunden, ab fünf Sekunden kann man mit sehr hohen Absprungraten rechnen.

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Eine Analyse von Akamai hat ergeben, dass langsame Online-Shops einen negativen Einfluss auf den Umsatz und auf die Wahrnehmung gegenüber dem Unternehmen haben:

  • 79% der unzufriedenen Besucher werden nicht noch mal bei dem Shop einkaufen.
  • 40% der Besucher werden bei der Konkurrenz einkaufen, wenn es zu lange dauert.
  • 44% aller Besucher werden über ihre schlechten Erfahrungen berichten.

Wie wird die Ladezeit ermittelt?

Die Ladezeiten einer Internetseite hängen von Faktoren wie auslieferndem Server, Internetleitung und abfragendem Computer ab, die sich mit einfachen Entwicklerwerkzeugen messen und bewerten lassen.

Die Browsererweiterung Firebug für Firefox oder die Entwicklertools von Chrome stellen unter dem Menüpunkt "Netzwerk" alle notwendigen Informationen einer professionellen Auswertung bereit. Darüber hinaus stellen diese Tools für alle Elemente einer Website die genauen Zeitpunkte der Anfrage sowie deren benötigte Ladezeit auf einer Zeitleiste dar. Jedes geladene Element vom Webserver verfügt über eine eigene Zeitlinie, die angibt wie lange das Laden der Elemente während einer einzelnen Phase dauert.

Wenn die Phase "Senden" oder "Empfangen" bei einer Internetseite über 100ms dauert, sollte das Netzwerk geprüft oder der Seitenquelltext optimiert werden. Die Phase "Warten" steht für die Verarbeitung der Anfrage auf dem Webserver. Diese sollte bei statischen Inhalten nicht höher als 50ms und bei dynamischen Inhalten nicht höher als 1500ms sein. Wenn eines der Ereignisse in der Zeitleiste länger als üblich dauert, kann die Fehlersuche oder Optimierung dort beginnen.

Besonders das Laden des Seitenquelltextes ist wichtig für eine angenehme Surfgeschwindigkeit beziehungsweise den Flow, da erst danach alle anderen Inhalte geladen werden. Wenn zum Laden des Seitenquelltextes schon über zwei Sekunden benötigt werden, ist es letztendlich unerheblich, ob ein statisches Bild innerhalb von 25ms geladen wird.

Da die Anforderungen an den Betrieb eines Shopsystems (Magento, Shopware, OXID, usw.) immer umfangreicher werden, können kurze Ladezeiten nicht nur durch gute Serverhardware und optimierte Dienstkonfigurationen erreicht werden. Ein intelligentes Caching mit einem Web Server Accelerator ermöglicht komplexen Shops niedrige Ladezeiten, erfordert aber auch eine gesonderte und individuelle Konfiguration.

Betrieb ohne Caching vor der Optimierung.
Betrieb mit Caching nach der Optimierung.

Regelmäßige Ladezeitmessungen zur Qualitätssicherung

Wenn die Seitenladezeiten plötzlich in die Höhe gehen, können die Gründe hierfür vielfältig sein (zum Beispiel ein plötzlicher Besucheransturm oder Änderungen am Quellcode oder der Konfiguration). Minütliche Performancemessungen ermöglichen eine konstante Überwachung, damit bei auffälligen Schwankungen sofort eine oder mehrere Systemadministratoren alarmiert werden. Ein erfahrener Systemadministrator sollte hier einen Eskalationsplan definieren, damit je nach Priorität unterschiedliche Benachrichtigungen ausgegeben werden. Gerade im Onlinegeschäft ist eine ständige Bereitschaft oftmals notwendig, um Umsatzeinbußen zu vermeiden.

Zusätzlich können durch eine konstante Überwachung der Ladezeiten auch Leistungsverluste identifiziert werden, die erst einige Zeit nach der Einführung einer neuen Funktion eintreten. Dies erfordert auch einen umsichtigen Umgang mit Konfigurationen, Einstellungen und Wartungsfenstern. Durch eine ständige Kontrolle mit Leistungskennzahlen kann der Betrieb eines Online-Shops maßgeblich verbessert werden. Zudem werden Verschlechterungen und Optimierungen sofort erkennbar.

Shop-Betreiber sollten die Performance prüfen

Mit den genannten Tools kann jeder Shop-Betreiber selbst feststellen, ob der eigene Shop den Ansprüchen heutiger Online-Käufer genügt. Sollte dies nicht der Fall sein, muss man je nach Ursache unterschiedliche Schritte einleiten. Ein Hoster, der sich auf Performance Optimierung spezialisiert hat, kann bereits der erste Schritt in die richtige Richtung sein. Produkte wie der Web Cluster oder Dienstleistungen wie eine Magento-Optimierung von maxcluster können die Performance eines Online-Shop erhöhen.

Jetzt Performance des Online-Shop verbessern!

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