Sponsored Post (Was ist das?)   28.10.2010

Neue Herausforderungen im Community Management

Die Lagerfeuer des 21. Jahrhunderts brennen im Internet. Menschen sammeln sich rund um ihre gemeinsame Begeisterung, sei es für eine Marke, einen Star, fürs Kochen oder für eine Lebenshaltung: Sie werden Teil einer Community. Das sorgt für eine starke Bindung zwischen Nutzern und der Marke. Um das optimal zu fördern und weiterzuentwickeln, braucht es einen versierten Community Manager. Und der steht heute vor ganz neuen Herausforderungen.

Es entstehen immer mehr Communitys - egal ob als Facebook-Fanpage oder als Angebot - auf einer eigenen Plattform. Durch den großen Wettbewerb wird es immer schwerer, seine Fangemeinde bei der Stange und Laune zu halten. Allein ein Facebook-User wird im Schnitt jede Woche Fan von vier Fanpages. Das hat eine Studie von Chadwick Martin Baile vom April 2010 herausgefunden. Sie liefert weiteres interessantes Zahlenmaterial: 51 Prozent der User entscheiden sich demnach eher für den Kauf eines Produktes, wenn sie Fan der entsprechenden Facebook-Fanpage sind und 60 Prozent der Fans einer Facebook-Fanpage empfehlen Produkte an ihre Freunde. Kurz gesagt: Es lohnt sich, eine vitale Community aufzubauen und sowohl Kunden als auch Interessenten auf diese Weise an sich zu binden.

Aber warum genau werden die User Fans einer Facebook-Fanpage? Hier die Ergebnisse:

  • 25 Prozent wegen speziellen Angeboten und Rabatten
  • 21 Prozent weil sie Kunde des Unternehmens sind
  • 18 Prozent möchten Ihren Freunden zeigen, dass sie die Marke kennen/sie unterstützen
  • 10 Prozent weil es Spaß macht
  • 8 Prozent möchten zu den ersten gehören, die neue Infos bekommen
  • 6 Prozent wünschen sich Zugang zu exklusiven Inhalten
  • 5 Prozent wurden von jemandem eingeladen
  • 4 Prozent sind gerne Teil einer Community
  • 2 Prozent arbeiten für das Unternehmen

Was muss ein Community Manager können?

symbolbild social network
Foto: © Octus, Fotolia.com

Ein gutes Community Management erfüllt diese Bedürfnisse mit entsprechendem Content in der richtigen Gewichtung und im richtigen Context - und braucht noch weitere Kompetenzen. „Für einen Community Manager gibt es unendlich viele Herausforderungen“, erklärt Matias Roskos der auf SocialNetworkStrategien bloggt und Referent für die Social Media Akademie ist. „Vermutlich ist gerade diese Vielfalt an Aufgaben die größte Herausforderung. Dazu zähle ich, sich immer wieder auf die verschiedenen Charaktere der Menschen einer Community einzustellen. Das richtige Fingerspitzengefühl für den Umgang mit den Menschen im Netz zu entwickeln. Dabei aber auch für sein Unternehmen Stellung zu beziehen, ohne dabei ferngesteuert rüber zu kommen.“ Einen guten Community Manager zeichne außerdem Flexibilität aus und natürlich der Spaß an der Kommunikation.

Dabei stellen sich dem Verantwortlichen viele Fragen: Wie geht man mit User-Kommentaren um? Wie schnell sollte man auf Diskussionen im Netz reagieren? Wann muss man eingreifen? Welche juristischen Grenzen müssen beachtet werden? Zudem ist der Manager auch Motivator, der Anreize schafft, Themen setzt, Diskussionen anregt, Aktionen ins Leben ruft und immer ansprechbar ist. So sieht das auch Mathias Roskos, der noch ergänzt: „Es ist wichtig, dass der Verantwortliche seine Community immer im Blick hat, um helfend, auch mal schlichtend oder regulierend mit dabei zu sein. Er muss ein fester Bestandteil der Community sein, damit sie ein konstruktiver und angenehmer Kommunikationsraum wird.“ Überlasse man eine Community sich selbst, werde sie zumeist zum Tummelplatz von Plaudertaschen, Störern, Nörglern und anderen destruktiven Zeitgenossen.

Weiterbildung für (angehende) Community Manager

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Screenshot einer Online-Vorlesung bei der Social Media Akademie.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, das Management und die Moderation einer Community zu übernehmen, sollte vor allem wissen, wie Kommunikation in Social Media funktioniert. Dafür bietet sich der „Basis Lehrgang Social Media“ der Social Media Akademie an, der am 8. November startet und für den man sich jetzt noch anmelden kann. Auf dieser Seite finden sich der Lehrplan und die Lernziele.

Themen sind unter anderem:

  • Nutzen und Ziele von Social Media
  • Das veränderte Verbraucherverhalten im Social Web
  • Die wichtigsten Plätze und Werkzeuge im Social Web
  • Blogs, Microblogs, Profile, Fanpages, Gruppen, Podcasts, Bookmarking etc. - welcher Kanal für welche Zwecke?
  • Verhaltensregeln, Gesetzmäßigkeiten und Stolperfallen in Social Networks
  • Reputationsmanagement im Social Web
  • Virales Marketing und Word-of-Mouth
  • Wissensmanagement mit Social Media Tools - kollektive Intelligenz
  • Urheberrecht im Social Web und beim Einsatz von User Generated Content
  • Social Media und der Datenschutz
  • Analyse, Monitoring und Reporting

Weitere Informationen zu den Zielgruppen, den Dozenten und den genauen Inhalten finden sich auf dieser Seite zum Basis Lehrgang. Die Kursgebühr für den zweimonatigen Lehrgang beträgt 1.030 Euro zzgl. Mwst.

Spezieller Lehrgang kommt 2011

Dieses Video fasst die wichtigsten Informationen noch einmal zusammen:

Für alle, die konkret in diesen Beruf einsteigen wollen, sowie für bestehende Community Manager, die ihre Kompetenzen ausbauen wollen, bietet die Social Media Akademie ab 2011 eine Online-Ausbildung zum Community Manager SMA an. Dabei lernt man von erfahrenen Dozenten, die einige der bekanntesten Communitys im deutschsprachigen Raum leiten.

Der Lehrgang wird sich in strategisches und operatives Community Management aufteilen und alle Aspekte dieser anspruchsvollen Aufgabe, wie z.B. Krisenmanagement, rechtliche Themen, die Leaduser-Methode und vieles mehr beleuchten.

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