Wo ein CMS an seine Grenzen stößt
Eine Portalsoftware macht den Browser zu einer Schaltstelle der täglichen Arbeit. Eine Portallösung kommt spätestens dann ins Spiel, wenn es gilt, miteinander verknüpfte Web-Anwendungen, Dienste und Prozesse auf personalisierter Basis online abzubilden, sie zu steuern und professionell abzusichern. Oder wenn ein Unternehmen seinen Mitarbeitern einfachen Zugriff auf alle relevanten IT-Ressourcen verschaffen und dem Außendienst die Möglichkeit geben will, per Smartphone mit den bereitgestellten Web-Anwendungen zu arbeiten. Und quasi ganz nebenbei kann man mit einer Portallösung auch noch den eigenen, öffentlichen Web-Auftritt realisieren.
Verteiler für Online-Dienste
Das alles ist nun weitaus mehr, als man von einem Content-Management-System erwarten dürfte. Ein CMS ist letztlich nur dafür gedacht, Webseiten dynamisch zu gestalten und zu verwalten. Was es nicht leisten kann, ist IT-Dienstleistungen für den Innen- und Außendienst, Kunden und Partner bereitzustellen sowie zielgruppenspezifisch und personalisiert zu integrieren. Dazu müsste die Lösung wichtige Unternehmensdaten strukturiert sammeln und zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Kontext als relevante Informationen präsentieren.
Eine Portalsoftware kommt hingegen mit sehr komplexen Aufgaben klar. So erzeugt sie beispielsweise schnell und unkompliziert Eingabeformulare und Ausgabeseiten, bindet Unternehmensdaten und Kenngrößen – zum Beispiel aus einer ERP-Lösung – in eigene Web-Anwendungen ein, automatisiert Geschäftsabläufe und bildet alle wichtigen Prozesse praktikabel ab. Zusätzlich bieten moderne Portallösungen eine einfache und deshalb sichere Nutzerverwaltung, starke Suchfunktionen und eine klare Systemadministration.
Intuitiv und stabil
Dazu kommt, dass man als Nutzer einer Portallösung praktisch nichts von der eigentlichen Technik verstehen muss. Wer Bürosoftware bedienen kann, kommt auch mit einer guten Portalsoftware klar. Mit etwas Sachverstand, Eingewöhnung und dank hilfreicher Assistenten gelingt es relativ leicht, ein ganzes Intranet allein einzurichten und zu verwalten. Eine CMS-Lösung würde hier versagen.
Profiwerkzeuge griffbereit
Portale fassen eine Vielzahl geschäftswichtiger Abläufe auf einer Plattform zusammen. Wer einen mittelständischen Betrieb führt, gewährt damit beispielsweise seinen Mitarbeitern, Kunden oder Partnern passgenau Zugang zu Informationen, verwaltet seine Projekte, ruft Vertriebsberichte und Dienstpläne ab, löst Bestellungen aus und kontrolliert ihren Eingang, greift auf Unterlagen, Kalender, Telefonbücher, Stellenanzeigen, Urlaubsanträge und Investitionspläne zu, hält mit Kollegen Kontakt, holt Fachinformationen ein oder startet und begleitet komplette Marketing-Kampagnen.
Das sind, wohlgemerkt, stabile und ausgereifte Funktionen, die es für die allermeisten Geschäftsstandards gibt. Falls tatsächlich noch eine Anwendung fehlt, baut man sie entweder per Drag & Drop selbst oder man lädt sie als bereits fertiges Modul herunter.
Fazit: Ein Auftritt für die Arbeit
Eine voll ausgebildete Portalsoftware verwaltet nicht nur Texte und Medien, sondern ist eine standardisierte Speziallösung für die Einrichtung und den Betrieb webbasierter Anwendungen sowie kompletter Intranets. Auf diese Weise kann sie unternehmensweit die volle Bandbreite der vorhandenen IT-Ressourcen unkompliziert zur Verfügung stellen. Für solche Ansprüche ist ein CMS kaum geeignet. Wer für sein Geschäft mehr braucht als eine dynamisch verwaltete Webseite, ist mit einer professionellen Portallösung deutlich besser bedient und sollte sich eine der Lösungen von United Planet ansehen.
Während sich Intrexx 5 Compact in erster Linie an die Bedürfnisse kleiner Firmen wendet, ist Intrexx 5 Professional auf mittelständische Unternehmen und die öffentliche Verwaltung optimiert. Beide Versionen ermöglichen die effiziente Organisation des Unternehmens und optimieren die Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Eine Lizenz für zwei Anwender kostet für Intrexx 5 Compact 49 Euro, während die große Lösung Intrexx 5 Professional mit 1.500 Euro für 5 Anwender zu Buche schlägt.
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11 Answers
von rokr 14.09.2011 (10:35Uhr) 1.
Es gibt gute Gründe, nicht TYPO3, Joomla oder Drupal einzusetzen. Ich kenne die vorgestellte Lösung nicht, aber ich halte es für - gelinde gesagt - ungeschickt, gegen OpenSource CMS zu argumentieren und nicht für die Stärken des eigenen Systems. Das nimmt dem Rest des Artikels jegliche Glaubwürdigkeit bei einer Leserschaft, die sich mit dem einen oder anderen erwähnten System ein wenig besser auskennt, als der Autor. Und das in einem sponsored Post bei t3n - "das war’s dann aber auch."
von Kian Gould 14.09.2011 (10:37Uhr) 2.
Schließe mich da an, unglaubhafter Werbeartikel aus Ich-Perspektive, sowas sollte von der Redaktion erst mal überarbeitet werden, auf einem Open Source CMS Portal gegen Open Source CMS schießen ist eher ungeschickt.
von Stefan Wendhausen 14.09.2011 (11:50Uhr) 3.
Und das alles kann man mit etwas Ahnung mit einem CMS auch lösen, das heute nun wirklich keine Zauberei mehr... reine WERBUNG :-( schade eigentlich... beim Titel des Beitrags war ich interessiert, nach dem ersten Absatz gelangweilt und nach dem zweiten musste ich schmunzeln, schlecht aufbereitet und nicht glaubhaft rübergebracht. Setzen! 6!
von Dieter Messner via facebook 14.09.2011 (12:07Uhr) 4.
Sollten solche Artikel nicht VOR der Veröffentlichung von der Redaktion zumindest kritsch gelesen werden? Jeder, der sich etwas mit den genannten Open-Source-System auskennt weiß was damit auch wunderbar als Portallösung umsetzbar ist.
Auch wenn es nur Werbung ist ... finde ich nicht sehr seriös :(
von Kevin Haferkamp via facebook 14.09.2011 (12:23Uhr) 5.
Na ja, Intrexx ist ja nicht nur eine Portallösung für Intra-/ Internet. Mit Intrexx modelliert man seine "Anwendungen".
So etwas ähnliches habe ich eigentlich nur bei pimcore | Open-Source Content-Management Framework gesehen.Aber der Ansatz von Intrexx ist halt ein ganz eigener. Wer also durch aus auf kommerzielle Lösungen setzen möchte, sollte Intrexx mal evaluieren. Man kann ganz ohne Programmier-Kenntnisse doch einiges erreichen - mit natürlich einiges mehr :)
von Thomas Haase via facebook 14.09.2011 (12:31Uhr) 6.
Interessant wäre ja was die FB-AGBs zu dem Thema sagen? Darf man seine hier erzielte Reichweite denn so weiterverkaufen?
von Sasse 14.09.2011 (13:10Uhr) 7.
wir betreiben mehrere TYPO3 Instanze mit CRM/SAP Schnittstellen, eingebundenen J2EE Datenquellen etc... Zum Glück ist man heute nicht mehr auf teure, vom hersteller abhängig machende Portalsysteme angewiesen. Wer weiß, ob es die Firma in 5 Jahren noch gibt, von der dann fast alle meine geschaeftsprozesse abhängen... bei zb TYPO3 ist das anders...
von jati 14.09.2011 (17:20Uhr) 8.
Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Ihr habt Recht, die Einleitung des Artikels ist sehr unglücklich und entspricht nicht dem, wie wir uns Sponsored Posts eigentlich vorstellen. Das ist dem Kollegen, der den Post gemeinsam mit dem Kunden bearbeitet hat, leider durchgerutscht. Wie man hoffentlich in der Vergangenheit schon gesehen hat, ist uns wichtig, dass Sponsored Posts nicht wie Pressemitteilungen oder bloße Werbung bei euch ankommen. Das ist schließlich in unserem Interesse und auch im Interesse der Kunden. Siehe dazu auch unsere Informationsseite über Sponsored Posts. Wir haben aus diesem Grund schon Kunden oder Artikel abgelehnt. Je mehr ein Sponsored Post einer t3n-News entspricht, desto besser. Idealerweise sind sie interessant und nützlich. Aber dass wir damit unsere Leser verärgern, wollen wir logischerweise auf gar keinen Fall.
von Olivier Dobberkau 15.09.2011 (01:18Uhr) 9.
Was kostet denn die Intrexx 5 Professional für 50.000 Anwender? Bei 100 EURO je Anwender sind das 5.000.000 Mio EURO. Wie doof sind wir Open Source Fuzies? Das sind mal locker 10 Jahre das Budget der TYPO3 Association. Ach ja, es gibt auch kein Mengerabbat bei Open Source..
von Jörg Schöneburg - Web Design & Web Ent… via facebook 16.09.2011 (14:17Uhr) 10.
Blödsinn
von Julian Pustkuchen 18.09.2011 (21:53Uhr) 11.
Ohne jetzt weiter auf dem Artikel herumhacken zu wollen... was mich etwas stört ist, dass eine Umsetzung mit einem Werkzeug verglichen wird. Zumindest kommt es (wenn auch ungewollt), teilweise so rüber.
Vergleiche ich das was hier angeboten wird mit den Möglichkeiten, die unsere Intratnet / KIS / ... Lösungen auf Drupal Basis leisten, weiß ich nicht, warum ich solch ein kommerzielles System nutzen (oder gar dem Kunden anbieten) sollte.
Weitere Schwächen gegenüber bekannten CMS-Systemen sind:
- Unsichere Zukunft des Anbieters / der Software
- Unsicherheit über Lizenz, Coding Standards, Code-Qualität, Erweiterbarkeit, Upgradefähigkeit, ...
- Höhere (laufende) Kosten - auch für Spezialentwicklungen
- Damit im Ergebnis: Viel langsamerer Fortschritt, da der Einzelne nicht von der Leistung der Community profitieren kann und reverse.
Aber gut, das geht auch etwas in die pro/contra Open Source Diskussion.
Letztendlich ein interessanter Titel mit leider wenig nützlicher Information. Das kennen wir besser von t3n. Wir setzen jedenfalls weiter als Drupal Spezialisten mit großem Enthusiasmus auf Drupal Lösungen.