Spotify wird 2013 etwa 500 Mio. US-Dollar an Rechteinhaber auszahlen

Spotify wird 2013 etwa 500 Mio. US-Dollar an Rechteinhaber auszahlen
Spotify ist auf dem besten Weg in diesem Jahr rund 500 Millionen US-Dollar an Rechteinhaber auszuzahlen, erklärt dessen CEO Daniel Ek. Das ist mehr als die Summe aller Auszahlungen der vorangegangenen Jahre. Auch Künstler profitieren dadurch vom rasanten Aufstieg des Musik-Streaming-Dienstes.

Spotify-Chef und -Mitgründer Daniel Ek überraschte die Gäste des Innovation Forum 2013, das am vergangenen Dienstag in Los Angeles stattfand, mit einer beeindruckenden Zahl: Er erklärte, dass schwedische Startup sei auf dem besten Weg in diesem Jahr rund 500 Millionen US-Dollar an Rechteinhaber auszuzahlen. Das sei mehr als die Summe aller Auszahlungen der vorangegangenen Jahre, so Ek. In diesem Sinne ein vermeintlich gutes Zeichen für Künstler und Labels, wären da nicht die vielen Negativ-Schlagzeilen, die seit langem Kritik an der Auszahlungshöhe pro Künstler ausüben.

Spotify: Kritik an Streaming-Diensten nicht berechtigt

Seit der Gründung im Oktober 2008 hat sich hierzulande zu dem bekanntesten Streaming-Dienst seiner Art entwickelt – nicht zuletzt auch durch die enge Zusammenarbeit mit der Telekom. Im Juli 2011 startete Spotify auch in den USA, dem weltweit größten Musikmarkt. Dies gilt als möglicher Grund der rasant gestiegenen Zahlen.

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Spotify ist der beliebteste Musik-Streaming-Dienst Deutschlands. (Foto: Sorosh / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Trotz steigender Auszahlungssummen dominieren Negativmeldungen das Stimmungsbild: Es scheint, als würden Künstler von Spotify verhältnismäßig wenig Geld pro abgespieltem Lied erhalten. Eine Einschätzung, die offenbar nicht gerechtfertig ist. So erklärt Evolver.fm in einem ausführlichen Artikel die Vorteile des Streaming-Modells und beseitigt alte Missverständnisse – die unter anderem den oft genannten Kritikpunkt geringer Auszahlungen betreffen. Folgt man den Argumenten der Szene-Publikation dürfen sich auch Künstler, Labels und Musikfans über die angekündigten 500 Millionen US-Dollar freuen. Ohnehin: Mit rund 20 Millionen Spotify-Nutzern, von denen knapp ein Viertel monatlich Geld bezahlt, stehen die Zeichen auf Wachstum.

via Evolver.fm

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Eine Antwort
  1. von Kindle-Hack: E-Mail-Flut an Jeff Bezos a… 07.02.2013 (16:43Uhr) 1.

    [...] Allerdings hatte sich Amazon in Sachen eBooks schon vor ein paar Jahren einen Ausrutscher geleistet, als das Unternehmen Käufern der George Orwell-Werke "1984" und "Animal Farm" ihre E-Books bei der Synchronisation mit dem Amazon-Shop einfach gelöscht hatte. [...]

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