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Neue Abozahlen: Spotify wächst und wächst – und lässt Apple Music links liegen

    Neue Abozahlen: Spotify wächst und wächst – und lässt Apple Music links liegen
Spotify baut Marktführerschaft aus. (Grafik: dunnnk / t3n.de)

Spotify hat neue Zahlen zu den Bezahlkunden veröffentlicht. Apple Music verliert den Anschluss. Doch die Probleme der Schweden sind damit noch nicht gelöst.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify hat seine Rolle als Marktführer weiter ausgebaut. Auf mehr als 60 Millionen zahlende Nutzer können die Schweden jetzt blicken. Am heutigen Dienstag hat das Unternehmen aus Stockholm die Nutzerzahlen auf der Internetseite aktualisiert. Innerhalb eines knappen halben Jahres konnte Spotify somit zehn Millionen neue Bezahlkunden gewinnen. Zuletzt hatte das Startup im März neue Zahlen veröffentlicht.

Spotify baut Markführerschaft weiter aus

Spotify-Mitgründer Daniel Ek reagierte einst auf Apple Music mit: „Oh ok!“ (Foto: Spotify)

Im Gegensatz zur Zahl der zahlenden Kunden, hat sich die Zahl der Nutzer, die auch ohne Bezahl-Abo hören können, allem Anschein nach nicht verändert. Auf der Unternehmensseite steht nach wie vor, dass 140 Millionen Anwender angemeldet sind. Insgesamt sind über Spotify mehr als 30 Millionen Songtitel abrufbar. Die Anzahl der verfügbaren Playlists gibt der Streaming-Dienst mit mehr als zwei Milliarden an. Der Dienst ist in mehr als 60 Ländern Markführer.

Die Zahlen sind ein gutes Zeichen für das Unternehmen. Den größten Konkurrenten Apple kann Spotify damit weiterhin deutlich auf Abstand halten. Der iPhone-Hersteller zählt bei dem hauseigenen Streamingdienst Apple Music nur 27 Millionen Abonnenten. Der Dienst ging 2015 an den Start und sorgte für Furore auf dem Musik-Streaming-Markt. Viele Experten prophezeiten Spotify düstere Zeiten aufgrund Apples gigantischen Marketing-Budgets und der generellen Marktmacht.

Trotz des Wachstums hat Spotify mit Problemen zu kämpfen. Zwar generiert der Streamingdienst hohe Umsätze, allerdings lässt der Gewinn auf sich warten. Im Jahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro. Der Verlust lag im gleichen Jahr jedoch bei mehr als 539 Millionen Euro. Bislang lag die Strategie einzig und alleine auf Wachstum. Laut Medienberichten wolle man den Fokus jedoch noch in diesem Jahr deutlich auf den Gewinn verlagern.

Übrigens, auch dieser Beitrag könnte dich interessieren: Apple Music und andere Spotify-Alternativen – 16 Musik-Streaming-Dienste im Vergleich

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6 Reaktionen
gast22
gast22

Masse durch Verluste in Höhe von einer halben Milliarde. Tja, Leute - liebe Abonnenten: Stellt euch auf Preiserhöhungen ein. Ich glaube kaum, dass die Schweden dieses Loch nur durch Einnahmen aus der Werbung kompensieren können. 80 Millionen hören unentgeltlich Musik. Das können sie sich nicht mehr lange leisten.

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MST
MST

"Der Dienst ist in mehr als 60 Ländern Weltmarkführer."

Wie kann man denn in 60 Ländern WELTmarktführer sein? Oder geht es es tatsächlich um die WeltMARK? Mysteriös!

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David

"nur" 27 Millionen. Echt krass wenig :P

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Jan
Jan

Ich seh's noch kommen, irgendwann kauft Apple Spoti...

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Edgar Birzer

"Der Verlust lag im gleichen Jahr jedoch bei mehr als 539 Millionen Euro."

Warum sollte Apple nur einen einzigen Cent für ein solch marodes Unternehmen Spodify ausgeben. Apple spart sich das Geld und macht weiterhin Gewinne ohne Gleichen und über kurz oder lang erledigt sich dieses ertraglose Unternehmen Spodify von selbst.

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Jan
Jan

Na, da hat aber jemand Ahnung.

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