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Spotify: Ein Blick auf die nächsten Features

ist schon heute der Innovator unter den Musik-Streaming-Diensten. Mit neuen Funktionen entwickelt sich der Anbieter noch mehr in Richtung .

Spotify: Ein Blick auf die nächsten Features
Das Unternehmen setzt seit jeher auf eine soziale Verzahnung seiner Mitglieder: Zur Spotify-Registrierung war lange Zeit ein Facebook-Account Pflicht, angehörte Songs und Playlists lassen sich kinderleicht mit dem Freundeskreis teilen – auf Wunsch auch automatisch. Die Social-Features von sind praktisch der Inbegriff von „Frictionless sharing".

Neuer Spotify-Client: Fokus auf Profile und Follow-Funktion

Neuer Follow-Tab im Spotify-Client

In der Beta-Version des nächsten Desktop-Client-Releases, den The Next Web ausprobieren durfte, sind zunächst einmal einige der Anfang Dezember vorgestellten neuen Spotify-Features zu finden. Dazu zählt der neue Follow-Tab, der den aktuellen „Freunde"-Tab ersetzt. Analog zu Instagram, Twitter und vielen weiteren Diensten können andere Mitglieder (Freunde, Bands und so weiter) verfolgt werden – auf Wunsch informieren Alerts über neue Tracks eines Künstlers.

Spotify-Profile mit Timeline

Auch die Profilseiten wurden aufgebohrt und um eine Timeline ergänzt, die etwa neue Favoriten und Playlists aufzeichnet (sofern freigegeben). Interessant: Künstler haben exakt die gleichen Basis-Profile. The Next Web erinnert das an die „guten alten Tage von MySpace", das gerade auch aus der Interaktion zwischen Musikern und Fans seinen Charme zog. Das Feature steht und fällt natürlich damit, wie es von Künstlern bzw. ihren Agenturen angenommen wird – angesichts der großen Userbase von Spotify stehen die Chancen aber gut, dass die Künstler-Profile nicht verwaisen.

Nachdem Spotify seit kurzem endlich auch einen Web-Client zur Musikwiedergabe anbietet, sind Web-Profile hier offenbar die nächste Ausbaustufe. Die derzeit noch sehr spartanischen Profile  (angezeigt werden allenfalls Top-Tracks) werden im Zuge der Follow-Funktion mit großer Wahrscheinlichkeit mächtig aufgebohrt (analog zum Client).

Wieviel Platz gibt es für ein weiteres Social Network

Daneben soll es noch weitere Neuerungen geben, über die The Next Web noch nicht schreiben darf. Klar ist: Spotify transformiert sich weiter vom „Facebook-Anhängsel" in Richtung „vollwertiges Social Network für Musik-Liebhaber". Unternehmerisch auf jeden Fall ein kluger Schachzug: Die Turbulenzen der Social-Games-Schmiede Zynga offenbaren, wie gefährlich eine allzu große Abhängigkeit von Facebook sein kann. Ob die Nutzer ein weiteres "pflegebedürftiges" Social Network annehmen oder den Dienst nicht einfach nur zum Hören ihrer Musik nutzen wollen, steht auf einem anderen Blatt.

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Eine Antwort
  1. von mbauer am 26.03.2013 (22:57 Uhr)

    Also ich weiß ja nicht, wie Spotify bisher die Radiolisten erzeugt. Ich weiß nur eines: Sie sind unglaublich gut (siehe http://blog.coco-new-media.de/blog/usability-und-big-data-eine-liebeserklaerung-an-spotify). Und mit der Einbeziehung von Freundeslisten und der automatischen Verknüpfung mit deren Songs wird die Qualität sicherlich zunehmen. An noch ein Social Network glaube ich Null, hat ja auch bei iTunes überhaupt nicht funktioniert. Aber zur Inspiration von Musik und zur Verbesserung der Radiolisten sind die Freunde eine wichtige Erweiterung.

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