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Deutsche Telekom drosselt ab April auch Spotify-Kunden

Deutsche Telekom drosselt ab April auch Spotify-Kunden

T-Mobile-Kunden können auch bei Überschreitung des Übertragungsvolumens ungedrosselt nutzen – doch ab April wird sich das ändern.

Die Deutsche will ihren Kunden künftig auch den Musik-Streaming-Dienst Spotify drosseln, insofern sie das im Tarif enthaltene Übertragungsvolumen ausgeschöpft haben. Sämtlicher Datenverkehr soll ab dem 28. April 2016 auf 64 Kbit/s in Empfangs- und 16 Kbit/s in Senderichtung verlangsamt werden.

Bisher war Spotify von der Drosselungen komplett ausgenommen, da zwischen dem Provider und dem schwedischen Unternehmen eine Partnerschaft bestand.

T-Mobile führt Spotify-Drossel im Mobilfunknetz ein – und schiebt EU-Verordnung vor

Auch Spotify-Kunden, die bei T-Mobile sind, werden künftig gedrosselt sobald das im Tarif enthaltene Übertragungsvolumen ausgeschöpft ist. (Foto: Jonathan Weiss / Shutterstock.com)
Auch Spotify-Kunden, die bei T-Mobile sind, werden künftig gedrosselt sobald das im Tarif enthaltene Übertragungsvolumen ausgeschöpft ist. (Foto: Jonathan Weiss / Shutterstock.com)

Im Rahmen der „Option Music Streaming“ können sich Kunden mit einem Spotify-Abo bislang von der Drosselung freikaufen. Selbst bei einer Überschreitung des Datenvolumens läuft der Musik-Streaming-Dienst dann einwandfrei, während andere Apps verlangsamt werden. Ab Ende April ist damit jedoch Schluss. Der Spotify-Verkehr wird danach nur solange nicht erfasst, wie Kunden im Abrechnungszeitraum noch Inklusiv-Volumen haben.

„Die Deutsche Telekom schöpft lediglich ihre geschäftlichen Möglichkeiten aus.“

Die Drosselung besteht nur im Mobilfunknetz und hat keine Auswirkung auf DSL- und Kabelanschlüsse sowie WLAN-Hotspots. Kunden bleiben dann nur zwei Möglichkeiten, um der Drosselung zu entgehen: die SpeedOn-Option, mit der man punktuell Volumen hinzukaufen kann, oder die Möglichkeit, das Tarifvolumen gegen eine höhere Monatsgebühr aufzustocken.

Die Telekom nennt als Grund die umstrittene EU-Verordnung zur Netzneutralität und schreibt im hauseigenen Blog: „Nach Verbrauch des Inklusiv-Volumens muss auch der Datenverkehr beim Streamen von Musik gedrosselt werden.“ Wie heise Online jedoch schreibt, ist diese Aussage nicht richtig, da kein Verkehr gedrosselt werden muss. „Die Deutsche Telekom schöpft lediglich ihre geschäftlichen Möglichkeiten aus, um unter Zuhilfenahme der Volumendrossel teurere Optionen und Tarife zu verkaufen.“

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Eine Antwort
  1. von Elena am 29.03.2016 (13:10 Uhr)

    Ganz ehrlich, das war bei mir schon immer so. Solange ich noch genügend meines "schnellen" Internets hatte, ging Spotify einwandfrei. Nach schon nur 30 Min. habe ich jedoch mein schnelles Datenvolumen (500 MB) aufgebraucht. Dann ging Spotify auch nicht mehr ruckl-frei ohne WLAN :(

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