Bei den Musik-Streaming-Diensten wird es auch weiterhin nicht leise. Nachdem überaus erfolgreichen Start von Spotify in Deutschland und der engen Verzahnung des Dienstes mit Facebook, wurde vor einigen Tagen berichtet, dass auch Apple an einem eigenen Musik-Streaming-Dienst arbeitet. Mittlerweile wird dieses Feld von vielen unterschiedlichen Anbietern beackert, so dass Musikliebhaber bei der Suche nach dem richtigen Anbieter die Qual der Wahl haben. Im Kampf um den Hörer legt Spotify nun nach und will anscheinend nicht mehr auf eine dedizierte App setzen, sondern Musik-Streaming in Zukunft im Browser erlauben.
Spotify im Browser
Bisher benötigten Nutzer von Spotify eine dedizierte Desktop-Software oder entsprechende Apps. TechCrunch berichtet nun, dass mehrere Quellen bestätigt haben, dass der Musik-Streaming-Anbieter an einer browserbasierten Version seines Dienstes arbeitet. Bisher hat Spotify dieses Gerücht allerdings noch nicht offiziell bestätigt. Weiterhin ist unklar, ob eine Browser-Version die Desktop-Software komplett ersetzen würde und vor allem, was in so einem Fall mit den vielen Apps passieren würde, mit denen man Spotify um neue Funktionen erweitern kann. Nicht bewahrheiten werden sich wohl leider die Gerüchte um reduzierte Abo-Preise bei Spotify.
Weiterführende Links:
- Angriff auf Spotify und Co: Apple plant Musik-Streaming-Service [Bericht] - t3n News
- Alternativen zu Spotify: Musik-Streaming-Dienste im Vergleich - t3n News
- Spotify Tipps und Tricks für noch mehr Streaming-Spaß - t3n News
- Spotify Will Launch A Browser-Based Version - TechCrunch
- Yes, Spotify Is Headed to the Web. No, Spotify Isn’t Cutting Its Prices. - AllThingsD

![Google Musik-Streaming als Spotify-Konkurrent kurz vor dem Start [Google I/O]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-464970_kopfhoerer_medium.jpg)

![iTunes Radio: Apple macht Pandora mit eigenem Musik-Streaming-Dienst Konkurrenz [WWDC 2013]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-472157_iTunes_Radio_medium.jpg)





von Kolle Kind via facebook 10.09.2012 (10:27Uhr) 1.
Ich find's ne Hammer Sache. Für gute Produkte kann man auch gute Preise machen. Das Programm und die App funktionieren hervorragend. Und nach dem ich mir seit gefühlten 10 Jahren keine Platte mehr gekauft hab, find ich es schön auf diese bequeme Art endlich wieder frische Musik zu bekommen.
von Matze Deinbeck via facebook 10.09.2012 (10:28Uhr) 2.
ich könnte ohne spotify mobile gar nicht mehr leben :)
von Benjamin Rau via facebook 10.09.2012 (10:35Uhr) 3.
Die Preise sind angemessen. Einzig wird mir der Einsatz von P2P zu wenig kommuniziert - einzig P2P ermöglicht zwar die günstigen Preise jedoch wäre es trotzdem wichtig dies auch so darzulegen und nicht einfach zu machen. Man fühlt sich beim Monitoren der Bandbreite doch dann etwas überumpelt.
von Jan Rx via facebook 10.09.2012 (10:38Uhr) 4.
Der Preis ist komplett gerechtfertigt. Das ist ein ausgereiftes Produkt und wenn jemand jeden Tag (so wie ich) in der Bahn, im Auto und beim Sport Spotify nutzt, dann ist 10€ im Monat sowas von geschenkt.
von Tom C. Bra via facebook 10.09.2012 (10:49Uhr) 5.
Ich würde Spotify gerne nutzen, nur leider sind die Lieder die in Amerika im Moment aktuell sind und auch nur dort vertrieben werden, in Österreich nicht legal erhältlich. Nur wenn man einen amerikanischen Benutzer hat, kann man diese Musik auch hören, verstößt damit aber gegen die AGB von Spotify. Schade, weils in Amerika teilweise wirklich gute Musik gibt, die wir so nie zu hören bekommen. Sonst wäre ich gerne bereit die 10 Euro im Monat zu bezahlen, weil bei mir im Hintergrund eigentlich immer Musik läuft (derzeit halt nur Hypem und/oder Youtube).
von Edison Garcia via facebook 10.09.2012 (10:51Uhr) 6.
Wie kommt ihr bei der mobilen Anwendung mit der Datenmenge zurecht? Bleibt da noch genug zum einfachen Surfen und stremmen von Videos oder wie viel Traffic nimmt es bei euch pro Monat ein?
von Christoph Seydel via facebook 10.09.2012 (11:36Uhr) 7.
mehr als fair, eher zu günstig
von René Pflamm via facebook 10.09.2012 (11:37Uhr) 8.
@Edison Garcia: Ich lasse mir per WLAN meine ausgewählten Playlist aufs Handy syncen und habe so per UMTS keinen Datenverbrauch. (DroidWall auf Android stellt das dann noch mal sicher, da wohl das eine Oder andere wohl selbst bei der Offline-Liste noch gestreamt wird)
von Daniel Röding via facebook 10.09.2012 (12:01Uhr) 9.
Wichtig: In den Einstellungen die Streaming Qualität NICHT auf hoch stellen(192 kbit). Dann kann man sich das auch mal gönnen. Auf Dauer geht es nur wie René schon beschrieben hat.
von Christian 10.09.2012 (12:53Uhr) 10.
Bei simfy gibts die Browservariante schon länger. Ist besonders dann gut, wenn man nicht an seinem Stammrechner sitzt. Da entfällt dann das installieren der Software.
von Frank 15.09.2012 (19:55Uhr) 11.
Ich finde den Preis okay. Über 3G wird aber schon einiges an Datenmenge verbraucht. Bin auf das Telekom Angebot ab Oktober gespannt. Da soll die Datenmenge bei bestimmten Tarifen inklusive sein.
von Spotify im Browser: So könnt ihr es sch… 16.11.2012 (00:14Uhr) 12.
[...] ist wahrlich keine Überraschung, aber dennoch erfreulich, dass Spotify eine Browser-Version seines Musikdienstes entwickelt hat. [...]