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Spotify Play Button: Kostenlose Musik auf Blogs und Websites teilen

    Spotify Play Button: Kostenlose Musik auf Blogs und Websites teilen

Musikstreaming-Anbieter Spotify hat den Spotify Play Button vorgestellt. Der Button funktioniert ähnlich wie die Einbindung von YouTube-Videos. Blogger und Website-Betreiber können mit Hilfe des Widgets kostenlose Alben und Playlisten mit ihren Lesern teilen. Natürlich verfolgt Spotify mit dem Play Button auch ein Ziel.

Mit Spotify kann man nicht nur Musik hören, sondern einiges ander anstellen: flirten, Karaoke oder mit Freunden die Playliste für die nächste Party erstellen sind nur drei Beispiele der Möglichkeiten. Der Spotify Play Button soll den Funktionsumfang des Streaming-Dienstes erweitern und eignet sich nach Unternehmensangaben dazu, jeden beliebigen Song, jedes Album und sogar ganze Playlisten auf der eigenen Website einzubinden. Das Ganze ist kostenlos und vollkommen legal, hat aber auch einen kleinen Haken.

So sieht der Spotify Play Button beim Rolling Stone aus.

Spotify Play Button in freier Wildbahn gesichtet

Einige bekannte Websites nutzen den Spotify Play Button bereits. Zu den internationalen Partnern gehören beispielsweise Tumblr, The Huffington Post, The Independent, The Guardian und Mashable.

„Mit unserem neuen Play Button ist für Blogger und Web‐Redakteure im Internet buchstäblich Musik drin“, sagt Gustav Söderström, Chief Product Officer bei Spotify. „Noch nie war es so einfach, die eigene Webseite oder den persönlichen Blog mit einem individuellen Soundtrack zu verknüpfen. Der Play Button ermöglicht den kostenlosen Zugang zu Songs, Alben und Playlists, bewirkt somit eine enge Bindung der User an die Seite und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Urheber für jede Nutzung ihrer Musikstücke entlohnt werden.“

Auf der Developer-Seite von Spotify kann sich jeder einen Link zu einem Song, einem Album oder einer Playliste generieren, den man dann als Spotify Play Button in seinem Blog oder auf seiner Website einbinden kann.

So schnell landet der Spotify Play Button im Blog

Wer den Spotify Play Button auf der eigenen Website einbinden will, kann dies schnell und verhältnismäßig unkompliziert umsetzen. Einfach ein Lied aus der Spotify Sammlung auswählen, mit der rechten Maustaste die Spotify URL eines Songs, Albums oder einer Playlist kopieren und damit auf der Entwicklerseite von Spotify den entsprechenden Link zur Einbindung auf die eigene Webseite abfragen.

Alle Nutzer von Spotify können mit einem Klick auf den Play Button die Musik genießen ohne die Webseite zu verlassen. Wer den Musik‐Service noch nicht nutzt und den Button anklickt, wird zunächst gefragt ob Spotify auf seinem Rechner eingerichtet werden soll. Zumindest ein kostenloser Account bei Spotify ist für die Nutzung somit Voraussetzung.

Auch die Huffington Post nutzt den Spotify Play Button bereits.

Fazit

Mit Einführung des Spotify Play Button will das Unternehmen weiter expandieren. Spotify zielt in erster Linie darauf ab, seinem Streaming-Dienst mit dem Widget mehr Reichweite zu verschaffen und die Zahl der registrierten Nutzer zu erhöhen. Denn ohne Spotify-Konto (auch ein kostenloser Account funktioniert) schweigt der Spotify Play Button. Vergleichbare Lösungen zum Einbinden von Musik-Streams auf Websites und Blogs gibt es übrigens auch bei den Konkurrenten Rdio und Deezer. Eine Übersicht zu Spotify-Alternativen findet sich im großen t3n-Vergleich von Musik-Streaming-Diensten.

Weiterführende Links:

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Alle Jobs zum Thema Spotify, YouTube
6 Reaktionen
Martin
Martin

Nachdem ich von diesem Playbutton gelesen habe, wollte ich das auch gleich für meinen Blog probieren. Ich fand die Idee cool, meinen Lesern Musik zu spendieren. Allerdings war ich dann etwas enttäuscht, da es nur funktioniert wenn der Leser im Hintergrund bei Spotify eingeloggt ist. Und das gefiel mir irgendwie nicht. Schade, dass es nicht so funktioniert, wie man vielleicht dnekt.

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Martin V
Martin V

Warum sollte sich die GEMA bei den Betreibern der Webseiten melden? Ich kann doch auch ohne weiteres ein GEMA-geschütztes Lied über youtube einbinden, solange es dort nicht geblockt wurde. Die Aufforderung zum Sperren geht dann an youtube, nicht an mich als Betreiber. Sollte bei Spotify doch eigentlich genau so geregelt werden?

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tjark
tjark

Ich kann mich Akif Sahin nur anschließen. Naja mal sehen wie lange es dauert bis sich die GEMA bei den ersten Betreibern meldet.

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Akif Sahin
Akif Sahin

Ich finde es auch merkwürdig, dass von vollkommen legal gesprochen wird. Die GEMA haut einem gewaltig auf den Kopf, wenn man Musik auf der eigenen Seite, egal ob legal gestreamt, oder selbst zur Verfügung gestellt, anbietet. Es wäre besser, man hätte diesen Aspekt im Artikel deutlich angesprochen. Es zeigt nämlich wieder einmal die Rückständigkeit im Netz...

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René
René

Da wird sich wohl die GEMA freuen, denn man muss doch schließlich für GEMA geschützte Inhalte bezahlen, oder?

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Dominik
Dominik

Für WordPress betriebene Seiten habe ich die Tage dafür ein kleines Plugin geschrieben.
Nennt sich Spotify Embed und kann im offiziellen Repository geladen werden:
http://wordpress.org/extend/plugins/spotify-embed/

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