Mit Spotify kann man nicht nur Musik hören, sondern einiges ander anstellen: flirten, Karaoke oder mit Freunden die Playliste für die nächste Party erstellen sind nur drei Beispiele der Möglichkeiten. Der Spotify Play Button soll den Funktionsumfang des Streaming-Dienstes erweitern und eignet sich nach Unternehmensangaben dazu, jeden beliebigen Song, jedes Album und sogar ganze Playlisten auf der eigenen Website einzubinden. Das Ganze ist kostenlos und vollkommen legal, hat aber auch einen kleinen Haken.
Spotify Play Button in freier Wildbahn gesichtet
Einige bekannte Websites nutzen den Spotify Play Button bereits. Zu den internationalen Partnern gehören beispielsweise Tumblr, The Huffington Post, The Independent, The Guardian und Mashable.
„Mit unserem neuen Play Button ist für Blogger und Web‐Redakteure im Internet buchstäblich Musik drin“, sagt Gustav Söderström, Chief Product Officer bei Spotify. „Noch nie war es so einfach, die eigene Webseite oder den persönlichen Blog mit einem individuellen Soundtrack zu verknüpfen. Der Play Button ermöglicht den kostenlosen Zugang zu Songs, Alben und Playlists, bewirkt somit eine enge Bindung der User an die Seite und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Urheber für jede Nutzung ihrer Musikstücke entlohnt werden.“
So schnell landet der Spotify Play Button im Blog
Wer den Spotify Play Button auf der eigenen Website einbinden will, kann dies schnell und verhältnismäßig unkompliziert umsetzen. Einfach ein Lied aus der Spotify Sammlung auswählen, mit der rechten Maustaste die Spotify URL eines Songs, Albums oder einer Playlist kopieren und damit auf der Entwicklerseite von Spotify den entsprechenden Link zur Einbindung auf die eigene Webseite abfragen.
Alle Nutzer von Spotify können mit einem Klick auf den Play Button die Musik genießen ohne die Webseite zu verlassen. Wer den Musik‐Service noch nicht nutzt und den Button anklickt, wird zunächst gefragt ob Spotify auf seinem Rechner eingerichtet werden soll. Zumindest ein kostenloser Account bei Spotify ist für die Nutzung somit Voraussetzung.
Fazit
Mit Einführung des Spotify Play Button will das Unternehmen weiter expandieren. Spotify zielt in erster Linie darauf ab, seinem Streaming-Dienst mit dem Widget mehr Reichweite zu verschaffen und die Zahl der registrierten Nutzer zu erhöhen. Denn ohne Spotify-Konto (auch ein kostenloser Account funktioniert) schweigt der Spotify Play Button. Vergleichbare Lösungen zum Einbinden von Musik-Streams auf Websites und Blogs gibt es übrigens auch bei den Konkurrenten Rdio und Deezer. Eine Übersicht zu Spotify-Alternativen findet sich im großen t3n-Vergleich von Musik-Streaming-Diensten.
Weiterführende Links:
- Spotify Play Button
- Spotify Play Button einbinden - Spotify Developer
- Spotify Tipps und Tricks für noch mehr Streaming-Spaß - t3n News
- Alternativen zu Spotify: Musik-Streaming-Dienste im Vergleich - t3n News

![Google Musik-Streaming als Spotify-Konkurrent kurz vor dem Start [Google I/O]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-464970_kopfhoerer_medium.jpg)







von Sevinc Dogrusöz via facebook 13.04.2012 (10:53Uhr) 1.
http://social-media-express.de/spotify-ohne-gema-vertrag/ - Wohl kaum, beachtet man auch noch die Möglichkeit eine Abmahnungsklage zu bekommen, außer man zahlt dafür - aber auch hier ist noch keine Einigung getroffen worden.
von Sven Eitner via facebook 13.04.2012 (10:58Uhr) 2.
Die "Idee" war eher ein logischer Schritt und Links zu den Titeln gibts ja schon länger im Client. Aber gerade der Client macht die ganze Sache wenig interessant. Leute ohne Spotify schauen in die Röhre. Blogs sollten dann lieber Youtube oder Dailymotion Videos einbinden die jeder hören und sehen kann.
von Dominik 13.04.2012 (11:00Uhr) 3.
Für WordPress betriebene Seiten habe ich die Tage dafür ein kleines Plugin geschrieben.
Nennt sich Spotify Embed und kann im offiziellen Repository geladen werden:
http://wordpress.org/extend/plugins/spotify-embed/
von Sina Gritzuhn via facebook 13.04.2012 (11:02Uhr) 4.
jaaaa, auf jeden Fall! Ich habe es bis jetzt eher dilletantisch selbstverlinkt...http://sinaswelt.com/musik-zwo-drei/
von René 13.04.2012 (12:37Uhr) 5.
Da wird sich wohl die GEMA freuen, denn man muss doch schließlich für GEMA geschützte Inhalte bezahlen, oder?
von Akif Sahin 13.04.2012 (12:40Uhr) 6.
Ich finde es auch merkwürdig, dass von vollkommen legal gesprochen wird. Die GEMA haut einem gewaltig auf den Kopf, wenn man Musik auf der eigenen Seite, egal ob legal gestreamt, oder selbst zur Verfügung gestellt, anbietet. Es wäre besser, man hätte diesen Aspekt im Artikel deutlich angesprochen. Es zeigt nämlich wieder einmal die Rückständigkeit im Netz...
von tjark 13.04.2012 (13:17Uhr) 7.
Ich kann mich Akif Sahin nur anschließen. Naja mal sehen wie lange es dauert bis sich die GEMA bei den ersten Betreibern meldet.
von Martin V 13.04.2012 (14:41Uhr) 8.
Warum sollte sich die GEMA bei den Betreibern der Webseiten melden? Ich kann doch auch ohne weiteres ein GEMA-geschütztes Lied über youtube einbinden, solange es dort nicht geblockt wurde. Die Aufforderung zum Sperren geht dann an youtube, nicht an mich als Betreiber. Sollte bei Spotify doch eigentlich genau so geregelt werden?
von Spotify für Android – aufgemöbel… 19.04.2012 (13:36Uhr) 9.
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[...] Spotify Play button: Free music on blogs and websites divide – t3n-News [...]
von Martin 20.04.2012 (16:56Uhr) 11.
Nachdem ich von diesem Playbutton gelesen habe, wollte ich das auch gleich für meinen Blog probieren. Ich fand die Idee cool, meinen Lesern Musik zu spendieren. Allerdings war ich dann etwas enttäuscht, da es nur funktioniert wenn der Leser im Hintergrund bei Spotify eingeloggt ist. Und das gefiel mir irgendwie nicht. Schade, dass es nicht so funktioniert, wie man vielleicht dnekt.