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Fundstück

„Never gonna give you up“ – So könnt ihr Spotify-Nutzer trollen

    „Never gonna give you up“ – So könnt ihr Spotify-Nutzer trollen

(Grafik: Github / kjempelodott)

Alt und abgelutscht: Jemandem Rick Astleys „Never Gonna Give You Up“ auf Youtube unterzujubeln. Neu und heiß: Den Song der Spotify-App per Python-Skript unterjubeln.

„Never gonna give you up, never gonna let you down“: Zehn Jahre Rickrolling

Das Internet-Phänomen Rickrolling entstand im Jahr 2007 und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer Massenerscheinung. Wer das Ganze nicht kennt: Beim Rickrolling wird versucht, einen anderen Internet-Nutzer unter Vorspielung falscher Tatsachen zum Anschauen des Musikvideos zu dem Song „Never Gonna Give You Up“ von Rick Astley zu bewegen. Was albern klingt, war tatsächlich unglaublich verbreitet: Einer Umfrage aus dem Jahre 2008 zufolge waren zum damaligen Zeitpunkt schon mindestens 18 Millionen US-Bürger Opfer des Streiches geworden.

Rickrolling: Auch Rick Astley selbst soll gelegentlich ein Opfer des Phänomens geworden sein. (Screenshot: Youtube)

Wie weit verbreitet das Phänomen war, zeigt sich auch darin, das Nancy Pelosi, damals Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, die Eröffnung des offiziellen Youtube-Kanals des US-Kongresses zum Rickrolling genutzt hat. Heute ist das Phänomen zwar etwas in Vergessenheit geraten, ganz ausgestorben ist es jedoch nicht. Einen Beweis dafür liefert ein Entwickler auf Github, der eine ganz neue Form des Rickrollings entwickelt hat.

Spotify: Entwickler nutzt Schwachstelle in Android-App zum Rickrolling

Wie der Entwickler, der auf Github unter dem Pseudonym kjempelodott auftritt, festgestellt hat, streamt die Android-App von Spotify die ersten paar Sekunden eines Songs über HTTP. Tatsächlich soll die App, sofern der Netzwerkverkehr entsprechend umgeleitet wird, absolut jedes Lied spielen, das ihr im OGG-Format übergeben wird. Mit diesem Wissen bewaffnet hat kjempelodott ein Python-Skript verfasst, mit dem ihr eure Freunde per Spotify-Rickrollen könnt, sofern ihr im selben Netzwerk unterwegs seid. Die Dokumentation könnt ihr hier einsehen.

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