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Spotify für Desktop: Mit kostenlosem Account jetzt endlos Musik hören

Spotify für Desktop: Mit kostenlosem Account jetzt endlos Musik hören

hat die Streaming-Limits der kostenlosen Accounts auf Desktopgeräten aufgehoben. Nutzer können damit werbefinanziert endlos ihre Lieblingskünstler hören – ein harter Schlag für die Konkurrenz.

Spotify für Desktop: Mit kostenlosem Account jetzt endlos Musik hören

Spotify jetzt ohne Streaming-Limits. (Quelle: Spotify)

Unter dem Schlagwort #FreeYourMusic hat Spotify am gestrigen Mittwoch die vorab bestehenden Streaming-Limits kostenloser Accounts aufgehoben. Bislang war die wöchentliche Nutzungsdauer nach einer sechsmonatigen Testphase auf wenige Hörstunden begrenzt. Die mobilen Versionen für iOS und Android lassen sich schon seit knapp einer Woche mit kleinen Einschränkungen kostenlos nutzen.

Spotify: Das Freemium-Modell skaliert zugunsten kostenloser Accounts

Allem Anschein nach konvertieren mittlerweile ausreichend kostenlose Nutzer zur kostenpflichtigen Version, sodass Spotify die vorherigen Restriktionen kostenloser Accounts lockern kann. Das hat Spotify-Gründer Daniel Ek via Twitter auch dem TechCrunch-Autor Josh Constine bestätigt. Die Nutzung der kostenlosen Version unterliegt dabei jedoch weiterhin kleinen Einschränkungen.

(Quelle: Spotify)
Spotify löst alle Streaming-Limits für kostenlose Accounts. (Quelle: Spotify)

Spotify dürfte den aktuellen Vorsprung im Streamingmarkt nach diesen Änderungen weiter ausbauen. Die Konversionen zur kostenpflichtigen Version treibt das schwedische Unternehmen derweil durch folgende Maßnahmen:

  • Nutzer können nicht einzelne Titel, sondern nur Künstler oder Playlists auswählen.
  • Wurde ein Künstler oder eine Playlist ausgewählt, spielt Spotify seine Lieder immer im Shuffle-Modus.
  • Spotify spielt alle paar Lieder kurze Werbespots ein.

Spotify baut auf bestehenden Vorsprung – auch gegenüber neuangekündigten Streamingdiensten

Entscheidend für die jüngsten Änderungen sind laut Medienberichten vor allem zwei Begebenheiten: Zum einen sammelte Spotify im November 2013 rund 250 Millionen US-Dollar Kapital, eine ordentliche Finanzspritze zur Finanzierung der anfallenden Mehrkosten, zum anderen soll in den nächsten Wochen der bereits angekündigte Konkurrent Beats starten, der mit einer großen Marketingkampagne für Aufsehen sorgen will. Es scheint fast, als wolle Spotify die bereits bestehende Nutzerbasis und damit den eigenen Vorsprung zur Konkurrenz weiter ausbauen. Spotify hat aktuell 26 Millionen angemeldete Nutzer und 6 Millionen zahlende Kunden.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr 16 gute Alternativen zu Spotify

via techcrunch.com

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9 Antworten
  1. von Donngal am 16.01.2014 (12:27 Uhr)

    Im Artikel klingt es, als würde man keine einzelnen Titel mehr anspielen können, wenn man Free-User ist. Also bei mir funktioniert das weiterhin genauso wie vorher.

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  2. von Lord Günther am 16.01.2014 (12:59 Uhr)

    warum nur für Desktop? wird das evtl später für die iOS Versionen auch übernommen?

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  3. von Christian Spließ am 16.01.2014 (13:10 Uhr)

    Unterschied zwischen Smartphone und Tablet: "Tablets will have access to the same freemium experience users are familiar with to on the desktop. Meanwhile, Spotify will offer a free “Shuffle” service – basically a sort of Internet radio – for Android and iOS smartphones". - http://techcrunch.com/2013/12/11/spotify-launches-spotify-free-for-tablets/

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  4. von Lars Budde am 16.01.2014 (15:17 Uhr)

    @Christian Vielen Dank für die Ergänzung!

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  5. von Tom am 16.01.2014 (16:06 Uhr)

    Ich kann die "Einschränkungen" auch nicht direkt nachvollziehen. Also ich kann sowohl in der Browser-Variante als auch auf dem iPad jeden Song von einem Album z.B. direkt anspielen. Auch diese Werbestimme sagt ja immer, man könne nur noch im Zufallsmodus Musik hören. Ist zumindest bei mir genau das Gegenteil, auf dem iPad kann ich gerade das nicht tun.

    Auch die zeitliche Begrenzung hat noch nie gegriffen vorher, das läuft hier rauf und runter. Ich zahle definitiv nicht und hab diesen ganz normalen Free-Account.

    Weiß nicht, ob die da ein Fehler im System haben und selbst nicht wissen, was die Kunden wirklich dürfen.

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  6. von Donngal am 16.01.2014 (16:17 Uhr)

    @Tom: Soweit ich weiss hat die zeitliche Begrenzung erst nach ca. 6 Monaten gegriffen, das könnte dir Erklärung sein. Meine Recherche hat ergeben, dass die Einschränkung Songs nicht direkt anspielen zu können wohl nur für Smartphones gelten, wenn ich das richtig verstanden habe.

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  7. von Lars Budde am 16.01.2014 (16:27 Uhr)

    @Tom Wie Donngal schreibt, greifen diese Einschränkungen erst nach Ablauf der Tesphase von 6 Monaten.

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  8. von James am 17.01.2014 (15:28 Uhr)

    Und wenn man playlisten erstellen möchte oder sucht kann ich spotisync.de empfehlen ! Klappt ziemlich gut

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  9. von Xeom am 18.01.2014 (16:07 Uhr)

    Was ist denn für Nutzer von Spotify Unlimited? Das ist dann nun nutzlos und kann gekündigt werden, da die kostenlose Variante die gleichen Features nun hat?

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