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Spotify wird zur umfassenden Plattform – Bilder vom Event

    Spotify wird zur umfassenden Plattform - Bilder vom Event

Der Musikstreamingdienst Spotify hat den nächsten Evolutionsschritt gemacht und eine offene Plattform für Entwickler vorgestellt. Was im Vorfeld schon vermutet wurde, stellte Spotify auf einem Presse-Event gerade eben auch offiziell vor.

Spotify wird zur Plattform, bekommt Apps für Zusatzangebote

 

Spotify-Gründer Daniel Ek stellt die neue Plattform vor.

Spotify macht einen großen Entwicklungsschritt weg vom reinen Musikstreamingdienst, hin zu einer Plattform. Die wichtigste neue Komponente der Plattform werden dabei Apps sein, mit denen App-Entwickler zusätzliche Angebote für Spotify integrieren können. Die neuen Apps erinnern dabei schon etwas an die Apps, mit denen Facebook schon sehr erfolgreich ist.

Spotify soll wie Wasser sein, erklärt Daniel Ek, überall verfügbar und einfach zu benutzen. Dazu eignet sich eine Plattform, die Entwickler und Partner mit eigenen Apps ergänzen, ausbauen und weiterentwickeln können, perfekt. Zu den Startpartnern gehört beispielsweise das Rolling Stone Magazin, LastFM und TuneWiki. Die Apps sind auf die Plattform beschränkt und können nicht über eine API auf anderen Plattformen oder Websites eingebunden werden.

Bilder vom Live-Stream der Spotify-Ankündigung:

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Demos der Spotify-Apps

Alle Apps basieren auf HTML5 und können über einen App-Finder gefunden und installiert werden. Die Apps sind für alle Nutzer kostenlos und jeder der will, kann eine App entwickeln. Spotify wird die fertigen Apps dann allerdings vor der Freigabe für die Plattform überprüfen. Zunächst wird es die Apps nur für die Desktop-Version von Spotify geben, für die mobilen Versionen kommen sie später.

Rolling Stone App: Die App vom renommierten Rolling Stone Magazin bietet den Nutzern nicht nur Playlists, sondern auch Reviews und Konzertberichte. Für Rolling Stone ist Spotify eine interessante Plattform, weil die Leser nun erstmals direkt Zugriff auf empfohlene Musik bekommen - ein Klick reicht.

LastFM: Die zweite App, die vorgestellt wurde, war LastFM. Die Musik-Community soll zum Austausch mit anderen Spotify-Nutzern genutzt werden und dient auch zum Entdecken neuer Interpreten.

TuneWiki: Mit dieser App können sich Spotify-Nutzer während der Wiedergabe von Titeln deren Songtexte anzeigen lassen. Auch das ist eine sinnvolle Funktion, denn das Suchvolumen nach Songtexten ist auch heute noch sehr hoch.

Songkick: Durchsucht die Playlisten der Spotify-Nutzer nach passenden Musik-Events in der Stadt der Nutzer. Kommt also eine deiner Lieblingsbands in deine Stadt, wird Songkick dich darauf aufmerksam machen.

Was kommt als nächstes bei Spotify?

„Die API für Entwickler ist erst der Anfang. Wir haben noch viele Dinge in der Entwicklung“, macht Spotify-Gründer Daniel Ek all denen Mut, die noch auf weitere Neuigkeiten gewartet haben. Ein Start in weiteren Ländern ist ebenso ausgeblieben, wie die von vielen Nutzern gewünschte iPad-App. Aber jetzt freue er sich erstmal auf die vielen Apps, die in der nächsten Zeit die neue Spotify-Plattform bereichern werden.

Was haltet ihr von der neuen Spotify-Plattform? Ist es ein bedeutender Schritt oder eher heiße Luft und enttäuschend?

Weiterführende Links zum Thema Spotify:

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2 Reaktionen
Vincent

Wie ich finde ein sehr kluger Schritt von Spotify und von mir Thumbs up dafür! Das Ganze steht und fällt mit der Tiefe der API, man sollte z.B. auch auf Töne Zugriff haben, um Beispielsweise Musik zu analsysieren und Zugriff auf die bereits von Spotifiy analysierten Lieder und Statistiken, dann können wirklich tolle neue Web Apps kreiert werden. Ich finds' super.
Ein zweites Facebook will Spotify sicher nicht werden. Eher eine special interest Community rund um gute Musik.

Antworten
Michael

@sven: habe sie doch schon längst.. login with your facebook account + share what u listening on facebook...

Antworten
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