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Flashlight im t3n-Kurztest: Spotlight auf Steroiden

Flashlight im t3n-Kurztest: Spotlight auf Steroiden

Die neue Suchfunktion unter lässt sich durchaus noch besser gestalten – das beweist Nate Parrott. Auf seiner Website sowie auf veröffentlichte er die Alpha-Version seines Spotlight-Plugins Flashlight und macht die native Applikation damit unter anderem zur Entwicklerschnittstelle.

Flashlight im t3n-Kurztest: Spotlight auf Steroiden

Die Spotlight-App Flashlight. (Screenshot: flashlight.nateparrott.com)

Im Oktober 2014 erschien ein umfangreiches Update für die Spotlight-Suche. Spotlight bekam einen neuen Look und neue Datenquellen spendiert. Gerade einmal einen Monat später veröffentlicht Nate Parrott sein Plugin Flashlight und erweitert Spotlight damit um einige Funktionen.

Flashlight: Zusätzliche Funktionen für Spotlight

Nach dem Download können Nutzer das Plugin über einen einfachen Klick auf dessen Icon starten. Es öffnet sich ein Menü, in dem sich alle Funktionen der Anwendung durch Schieberegler ein- und ausschalten lassen.

So durchsuchst du mit Flashlight das gesamte Internet. (Screenshot: flashlight.nateparrott.com)
So durchsuchst du mit Flashlight das gesamte Internet. (Screenshot: flashlight.nateparrott.com)

In der Alpha stehen bisher sieben Funktionen zur Auswahl. So gibt es eine „I'm feeling lucky“-Suche, die das erste Ergebnis direkt öffnet. Zudem kann sich der Nutzer den eingegebenen Text laut vorlesen lassen oder eine Websuche über Spotlight starten. Es ist sogar möglich, die Suchmaschine zu bestimmen bei der die Suche durchgeführt wird. Dazu wird ein Präfix vor den Suchbegriff gestellt, beispielsweise „g“ für google oder „ddg“ für duckduckgo.

Der Flashlight-Nutzer ist zudem immer dem Wetter entsprechend gekleidet, da Flashlight den lokalen Wetterbericht gleich mitliefert. Einfach „weather“ und den Ort eingeben, schon wird der aktuelle Wetterbericht angezeigt. Eine Funktion, die ausschließlich in englischer Sprache angeboten wird, ist die Suche über WolframAlpha. Das Ergebnis wird direkt im Spotlight-Fenster angezeigt.

Kommandos ohne Konsole – dank Flashlight. (Screenshot: flashlight.nateparrott.com)
Kommandos ohne Konsole – dank Flashlight. (Screenshot: flashlight.nateparrott.com)

Eine Funktion, über deren Sinn sich streiten lässt, ist „Pig Latin“. Damit ist es Nutzern möglich, den eingegebenen Text in die in den USA verbreitete Fantasiesprache Pig Latin zu übersetzen. Wie sinnvoll diese Funktion letztendlich ist, hängt natürlich vom Nutzer ab. Die letzte Funktion trägt den Namen „Terminal“. Sie ermöglicht die Eingabe von Konsolen-Befehlen direkt in Spotlight. Hier spart sich der Nutzer also den Aufruf der Command-Konsole.

Spotlight dank Flashlight als API

Die wohl interessanteste Funktion von Flashlight ist die Möglichkeit, Plugins zu erstellen und zu modifizieren. Flashlight übernimmt damit die Funktion einer API. Reaktionen auf GitHub lassen erahnen, dass Parrott mit dieser Funktion genau den Geschmack der Nutzer getroffen hat. Parrott selber verweist darauf, dass die Funktion bisher nicht ausgereift ist, aber den Beweis für ein gutes Konzept liefert. Flashlight ist damit auf jeden Fall ein Projekt, das man im Auge behalten sollte.

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