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Square Market: Payment-Provider eröffnet E-Commerce-Plattform

Der Square startet einen eigenen E-Commerce-Marktplatz. Ziel ist es, stationären Händlern den Weg ins Internet zu ebnen. Für Anbieter ist ein Auftritt im digitalen „Square Market“ kostenfrei. Geldverdienen möchte Square dank einer Verkaufsprovision in Höhe von 2,75 Prozent.

Square Market: Payment-Provider eröffnet E-Commerce-Plattform
Mit dem Square Market steigt das Unternehmen in den E-Commerce-Markt ein. (Bild: Square)
Mit dem Square Market steigt das Unternehmen in den E-Commerce-Markt ein. (Bild: Square)

Das kalifornische Unternehmen Square war bisher nur für seine Mobile-Payment-Lösungen bekannt. Mit dem Square Market möchte man jetzt auch im E-Commerce-Sektor Fuß fassen. Der virtuelle Marktplatz soll es Ladenbesitzern ermöglichen, neue Kunden über das Internet zu gewinnen. Square verspricht stationären Händlern, die Einrichtung einer digitalen Verkaufsfläche innerhalb weniger Minuten. Fotos der beworbenen Produkte werden in einer Art Kachelansicht präsentiert, was zumindest leichte Assoziationen zu Pinterest weckt. Generell ist das Design aufgeräumt und unaufgeregt.

Square kümmert sich um die Zahlungen

Square Market: Zahlungen werden über den Payment-Anbieter abgewickelt. (Bild: Square)
Square Market: Zahlungen werden über den Payment-Anbieter abgewickelt. (Bild: Square)

Wenig überraschend kümmert sich der nach einem Kauf um die Abwicklung der Transaktion. Dafür nimmt Square einen Anteil am Verkaufspreis in Höhe von 2,75 Prozent. Der Verkäufer muss sich dann lediglich um die Verpackung und den Versand der Ware kümmern. Geschäftsinhaber haben auch die Möglichkeiten ihre Verkäufe im Laden mit denen im virtuellen Marktplatz zu synchronisieren. Kunden wiederum sollen über die sozialen Kanäle zu den jeweiligen Geschäften finden. Produkte lassen sich einfach per Facebook, Twitter oder Pinterest mit anderen interessierten Parteien teilen.

Der Markt für mobile Bezahlvorgänge wird von immer mehr Firmen umkämpft. Das Square einsteigen möchte, ist kaum verwunderlich. Zumal sich natürlich Synergieeffekte ergeben. Es bleibt anzunehmen, dass die ersten Händler im Square Market allesamt Nutzer des mobilen Bezahlsystems sind. Über lange Sicht könnten aber auch Geschäfte hinzukommen, die einfach nur nach einer günstigen Möglichkeit suchen, ihre Produkte einfach über das Internet zu vertreiben. Diese könnten daraufhin auch die Mobile-Payment-Lösung des Anbieters in ihren Geschäften einführen.

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