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E-Commerce

Starbucks führt Mobile Payment in Deutschland ein

    Starbucks führt Mobile Payment in Deutschland ein
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Ab Ende Oktober wird Starbucks in Sachen Mobile Payment einen nächsten Schritt tun und als voraussichtlich erstes Gastronomieunternehmen in Deutschland bargeldloses Bezahlen mit dem Smartphone ermöglichen. Dazu soll die bereits vorhandene App um eine entsprechende Funktion erweitert werden. Schon am ersten August will der Kaffeeröster zusätzlich Kundenkarten einführen, mit denen Rechnungen ebenso ohne Bargeld beglichen werden können.

Mobile Payment bei Starbucks: Zahlen via App und Barcode-Scanner oder mit Kundenkarte

Die Zukunft des Bezahlens sei bargeldlos, formuliert Michael Specht, Geschäftsführer von Starbucks in Deutschland. In den USA ist die Vison bereits in die alltägliche Praxis übergegangen. Laut Wirtschaftswoche werde im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bereits jede vierte Starbucks-Rechnung über die Kundenkarte beglichen, 26 Millionen Zahlungsvorgänge seien im Jahr 2011 über die Smartphone-App getätigt worden.

Künftig werden auch Starbucks-Kunden hierzulande Geld in Bar oder per Kreditkarte auf die Starbucks-Karte laden können, um damit zu bezahlen. Voraussetzung ist, sich vorher in einer Filiale oder im Internet zu registrieren. Wärend die Kundenkarte ähnlich wie eine EC-Karte an der Kasse ausgelesen werden wird, funktioniert das Verfahren über die Smartphone-App mit einem Barcode-Scanner. Die avisierte Einführung der Kundenkarte mit Zahlungsfunktion, wie auch die später folgende Funktionalität der App, wird für Käufer und Unternehmen gleichermaßen Vorteile bringen. Für Kunden dürfte sich die Umsetzung des Mobile Payment in kürzeren Wartezeiten an der Kasse niederschlagen. Starbucks kann aufgrund der in den Kundenkonten gespeicherten Bezahlvorgänge Schlüsse über Präferenzen der Käufer sammeln und Angebote darauf ausrichten.

Mobile Payment bei Starbucks: Schon sehr bald werden auch Kunden in Deutschland bargeldlos bezahlen können - entweder per Kundenkarte oder über die Smartphone-App. (Foto: DeusXFlorida / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Mobile Payment als Insellösung

Mit der Möglichkeit, das Bezahlen per Karte oder Smartphone zu vollführen, macht Starbucks einen nicht zu verachtenden Schritt hin zum vielerorts geforderten Mobile Payment. Schade ist, dass das Unternehmen nur eine Insellösung bietet. Das mag im Starbucks-Universum sinnvoll und praktisch sein. Würde jedoch jedes Unternehmen bloß seine individuelle Version der bargeldlosen Bezahlung anbieten, so wäre im Endeffekt wenig gewonnen. Für jedes Geschäft, Restaurant und jeden Ticketschalter eine eigene App zu benötigen würde die Widrigkeiten des Bargeldzahlens nur zu einem App-Chaos auf dem Smartphone verlagern. Wie so oft muss also ein Standard her, nachdem sich alle richten – nur so wird Mobile Payment wirklich komfortabel. Weiterführende Links:

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4 Reaktionen
Markus
Markus

Ab Oktober gibt's ja dann iOS 6, und Starbucks ist (zumindest in den USA) implementation partner für die neue Passbook App von Apple. Diese löst das Problem der verschiedenen "Insellösungen" durch eine einzige App. Natürlich gibt's auch hier wieder verschiedene "Kundenkarten" mit Guthaben - aber vermutlich wird Starbucks die Aufladung dieser Kundenkarten durch entsprechende Boni incentivieren.

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Falk D.
Falk D.

Ich bleibe beim Bargeld. Das funktioniert fast immer.

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Frank
Frank

Ich finde es klasse, als ersten Schritt. Eine Insellösung ist nicht so toll, aber wenn die anderen nicht in die Gänge kommen, ist es richtig. Vielleicht wird es ja mit NFC dann mal schneller gehen. Die Telekom ist ja auch schon lange fleißig am Testen.

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Pay Starbucks Mobile
Pay Starbucks Mobile

Der Kommentar gilt für Filial-Apps und andere Dinge genau so und geht echten Mobile-Nutzern krass auf den Keks.

IHKs müssten kostenlose APis für XML-Verzeichnisse ihrer Mitglieder (die mitmachen wollen) anbieten damit alle Verzeichnisse auch alle Anbieter enthalten und man Schwarzmarkt-Händler auf Google+ u.ä. schnell findet.

Wenn die NFC-Chips bei den EC-Karten verfügbar sind, braucht man das auch nicht mehr so dringend in EC-Karten-Gebieten. Im Prinzip ist das also vielleicht nur eine Übergangslösung um die Techniken zu testen und dann sofort auch NFC aktivieren zu können.
Wenn die App lange braucht um per GSM die Bezahlung abzuwickeln lernt Starbucks wo das mobile Internet lame ist. Schade das sie die Gebiete nicht outen und damit zur Nachbesserung bringen und die Touristen und Nicht-Einheimischen warnen, wo es kein gutes Netz gibt und "Lame-Payer"/"Payer-Schnecken" die Kasse blockieren.

In anderen Euro-Ländern ist Bezahlung mit Credit-Karte üblich. Relevante Anteile wird das also nicht machen. Wenn man so groß ist, werden sich aber auch dafür genug Kunden finden.

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