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Dieses todschicke Startup-Büro hat nur 6.000 Dollar gekostet

    Dieses todschicke Startup-Büro hat nur 6.000 Dollar gekostet

So sieht das Büro des Plasso-Gründers aus. (Foto: © Drew Wilson)

Ein wohnliches Office mit hipper Couchgarnitur, Logos an den Wänden und einem Airhockey-Tisch? Schon für wenig Geld ist das möglich. Ein Gründer hat jetzt erklärt, wie das geht.

Wer sich die schicken Büroräume eines Startups vorstellt, hat wohl immer auch die bunten Tempel im Silicon Valley vor Augen. Hunderttausende US-Dollar lassen sich Unternehmen wie Google oder Airbnb die Gestaltung ihrer Büros kosten, um Mitarbeitern ihr Tagewerk nach möglichst viel Spaß und Spiel aussehen zu lassen.

„Ich wollte ein Büro, aber kein Geld verschwenden“

Dass sich aber schon für wenig Geld ein schickes Büro einrichten lässt, hat nun Drew Wilson unter Beweis gestellt: Der Gründer des Online-Bezahldienstes Plasso entschied sich trotz einer Seed-Finanzierung über 1,2 Millionen US-Dollar bewusst gegen den Anruf bei einem Innenarchitekten. „Ich wollte ein Büro, aber ich wollte kein Geld dafür verschwenden“, schreibt Wilson auf seinem Blog.

Also kümmerte sich der Gründer, der angeblich auf zehn Jahre Erfahrung im Bootstrapping zurückblicken kann, selbst um eine ansprechende Einrichtung mit dem Ziel, maximal 3.000 US-Dollar dafür zu investieren. Zwar verfehlte Wilson mit Ausgaben von insgesamt 6.000 US-Dollar das ursprüngliche Ziel, das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen. So gehören abgesehen von den obligatorischen Schreibtischen und Monitoren beispielsweise einige Lounge-Möbel, ein Glasboard zum Brainstormen sowie Bluetooth-Speaker zum Inventar des Gründers.

(Foto: © Drew Wilson)

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Die Utensilien bestellte Wilson nach eigenen Angaben ausschließlich bei Amazon. Den Airhockey-Tisch erstand Wilson für nur zehn US-Dollar auf der Anzeigenwebsite Craigslist. Auch ein hochwertiges Unternehmenslogo aus Holz, das die Wand des Büros ziert, gab das Budget von Wilson noch her. Dies gab er bei Tinkering Monkey in Auftrag, zu dessen Kunden auch Instagram  gehört.

Tipps für das perfekte Büro

Auch sonst hat Wilson noch einige hilfreiche Tipps für die Suche nach einem Startup-Büro auf Lager. Wer nicht in San Francisco oder New York wohne, solle sich bevorzugt an Orten mit Anschluss zu lokalen Co-Working-Spaces niederlassen. Dies erleichtere den Austausch mit Gleichgesinnten und biete zugleich die Chance, neue Kunden zu gewinnen, schreibt Wilson weiter.

Neben der guten Erreichbarkeit zum öffentlichen Nahverkehr rät der Gründer außerdem dazu, die Räumlichkeiten so zu wählen, dass sie neben Küche und Bad auch Platz zum Wohnen bieten. Vorteil: Externe Mitarbeiter oder Freelancer müssen beim nächsten Besuch nicht in Hotels übernachten. Dies spare zusätzlich Geld, so Wilson. Abschließend warnt der Gründer noch vor voreiligen Shoppingtouren: „Arbeite zunächst für einen Monat in deinem neuen Büro, bevor du die schönen Dinge einkaufst. Womöglich wirst du feststellen, dass du sie gar nicht brauchst.“

Passend zum Thema: Die 10 coolsten Startup-Büros in Deutschland: Amorelie, Wooga und Co.

Paul
Paul

Was ist denn Bootstrapping? Bootstrap für Webseiten kenn ich, aber wie kann das zu einem Verb abgewandelt werden? Ich bootstrape kurz mal eine Webseite zusammen?

Ist man wirklich noch ein Startup, wenn man eine gesamte Wohnung im Büro einrichtet und soviel Geld für die Miete hat?

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