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Startups

Der „Startup Genome Report“: Was macht Startups erfolgreich?

    Der „Startup Genome Report“: Was macht Startups erfolgreich?

Erschreckend viele Startups scheitern – Fadi Bishara von blackbox, einem Inkubator im Silicon Valley, beziffert die Zahl auf über 90 Prozent. Aus diesem Grund entstand der „Startup Genome Report“, eine wissenschaftliche Studie, die den „Innovationsgrad“ im Silicon Valley knacken und der Welt zugänglich machen will. Was ist es, das Startups erfolgreich macht – oder sie scheitern lässt? Bishara stellte die Inhalte und Ergebnisse des Reports auf der Advance Konferenz vor.

Ein wichtiger Faktor: Zum richtigen Zeitpunkt skalieren

Gründertum ist wissenschaftlich erhebbar – eine erste wichtige Erkenntnis aus dem Startup Genome Report. Für die Studie wurden tausende Tech-Startups untersucht und in Typen und Untertypen eingeteilt, darunter „the Automator“, „the Social Transformer“, „the Integrator“ und „the Challenger“. Jeder dieser Typen muss sich mit speziellen Produkt- und Businessentscheidungen herumschlagen und zum jeweils richtigen Zeitpunkt skalieren, um erfolgreich zu sein.

Fadi Bishara, Gründer von blackbox, einem US-amerikanischen Inkubator und Herausgeber des "Startup Genome Report"

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse veröffentlichte blackbox den „Startup Genome Compass“, eine Webanwendung, mit der Startups jeden Monat ermitteln können, wo sie aktuell stehen. Die Einteilung soll ihnen helfen, die jeweils richtigen Prioritäten zu setzen und zum richtigen Zeitpunkt zu skalieren – eine der Hauptursachen für Erfolg oder Misserfolg. „In den ersten zwei Wochen wurde der 'Startup Genome Report' von mehr als 8500 Startups genutzt“, erklärte Bishara stolz.

Startup-Erfolgsfaktoren laut „Genome-Report“

Interessant sind vor allem die Startup-Erfolgsfaktoren, die sich aus den Ergebnissen der Studie ergeben.

  1. Arbeite nicht Teilzeit an deinem Startup, nur Vollzeit!
  2. Zieh dein Unternehmen nicht alleine hoch!
  3. Starte nicht ohne technisch basierten Co-Gründer!
  4. Mache (nur) das, was du gut kannst!
  5. Hole dir Feedback von Kunden und Freunden!
  6. Mach Dinge falsch – aber nicht zu oft!
  7. Skaliere – aber nicht zu früh!

Manche der Aussagen liegen auf der Hand, zum Beispiel dass man Startups besser nicht alleine hochzieht. Aber der Punkt mit dem Vollzeit-Arbeiten dürfte hierzulande sämtliche Gründer vor den Kopf stoßen, die klein anfangen und aus Sicherheitsgründen erst einmal ihren alten Job beibehalten. Aber, auch dies ist laut Bishari ein Erfolgsfaktor: „Je schneller man lernt, desto eher wird man erfolgreich.“ Gerade auch durch Scheitern: „Das Einzigartige im Silicon Valley ist, dass man scheitern darf – sofern man daraus lernt. Hierzulande durchdenkt man im Vorfeld alles bis ins Kleinste, um Versagen auf jeden Fall zu vermeiden.“

Sollte man sein Startup von Anfang an Vollzeit betreiben? Wie steht es mit den anderen „Erfolgsfaktoren“? Diskutiert gerne mit!

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3 Reaktionen
Yvonne Ortmann

@ Matthias: Unter diesem Link kannst du dir den "echten" Link zuschicken lassen. Alternativ kannst du den gesamten Report auch hier lesen: http://www.scribd.com/doc/56508265/Startup-Genome-Report-01 . Eine strukturierte Zusammenfassung gibt es hier: http://startupgenome.cc/

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Thoralf
Thoralf

Hierzulande darf man aber auch nicht scheitern, denn dann steht man mit einem Berg Schulden so ziemlich alleine auf weiter Flur. Wundert also nicht das man "hier" alles bis ins Kleinste durchplant. Ich denke das man in diesem Falle Deutschland und Amerika nicht wirklich vergleichen kann.

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Matthias
Matthias

Hallo Yvonne,
gibt es den ganzen Report irgendwo z.B. als PDF? Würde mich über einen Link freuen.
LG
Matthias

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