Seit April 2005 sorgt Y Combinator dafür, dass Startups mit sehr guten Geschäftsideen diese auch umsetzen können. Sie helfen bei der detaillierten Ausarbeitung der geschäftliche Grundlage, übernehmen die Kosten für den Start und versorgen die Gründer mit den notwendigen Kontakten. Mit dem neuen Programm für den Finanzierungszeitraum Winter 2010 (zwischen Januar und März) will Y Combinator einen neuen Weg einschlagen und die Startups noch früher als bisher unterstützen.
„Viele Startup-Ideen lassen lange auf sich warten, einige brauchen Jahre bevor, sie von einem Startup aufgenommen werden“, sagt Y-Combinator-Gründer Paul Graham. Zwar habe man auch in der Vergangenheit schon entsprechende Hinweise und Tipps für interessante Geschäftsideen gegeben, doch nun sei es an der Zeit, dies ganz direkt zu tun. Daher werde man einige Grundideen beschreiben, die von den Gründern auf ihre eigene Art und Weise umgesetzt werden sollen. Dabei geht es nicht darum, zu erraten, wie Y Combinator sich eine Umsetzung vorstellt. Man wolle von den Ideen überrascht werden.
Erstes Ideenfeld: Die Zukuft des Journalismus
Die erste Grundidee beschäftigt sich mit der Zukunft des Journalismus. Die Printmedien befänden sich derzeit in einer Krise, aus der nach Ansicht von Y Combinator nicht viele Unternehmen herauskommen werden. Da das Sterben der Printmedien aber nicht den Informationsbedarf der Menschen verringert, könnte sich vieles ins Internet verlagern, sofern entsprechende Einnahme-Modelle vorhanden sind. Daher stelle sich die Frage, wie Online-Medien ihre Angebote gestalten können, wenn sie zunächst den Fokus auf die Refinanzierung legen, anstatt zuerst die Inhalte erstellen und sich erst später um die Einnahmenseite kümmern.







