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Startups dominieren Markt für elektrisch angetriebene Flugzeuge

Mittlerweile im Daimler-Portfolio: Der Volocopter des gleichnamigen Startups. (Foto: Volocopter)

70 Elektromodell-Projekte haben Experten untersucht: Fast die Hälfte davon werde von Startups oder unabhängigen Entwicklern betrieben. Schon deshalb muss sich der Rest der Branche neu aufstellen.

Im Gegensatz zu Auto und Bahn ist sie weniger im Fokus der Öffentlichkeit: Aber natürlich laufen auch im Bereich Luftfahrt weitreichende Digitalisierungsmaßnahmen ab. So werden immer mehr Systeme an Bord von Flugzeugen auf elektrische Antriebe umgestellt. Auch die ersten voll- oder teilelektrisch angetriebenen Luftfahrzeuge sind bereits im Test oder im Zulassungsverfahren, etwa ein autonom fliegendes Air-Taxi, das kürzlich in Dubai vorgestellt wurde.

Traditionelle Flugzeugbauer „nur am Rande beteiligt”

Interessanterweise sind es meist Startups oder andere eher kleine Akteure, die an Projekten für elektrische Flugzeugantriebe arbeiten. Die traditionellen Flugzeugbauer hingegen sind bislang nur am Rande beteiligt. Das ist Grund genug für Studienautoren von Roland Berger, die alteingesessene Luftfahrt-Industrie schon jetzt zu warnen.

Entwicklungsprojekte im Bereich elektrisch angetriebener Fluggeräte (Grafik: Roland Berger)
Entwicklungsprojekte im Bereich elektrisch angetriebener Fluggeräte (Grafik: Roland Berger)

In der Studie „Aircraft Electrical Propulsion – The Next Chapter of Aviation?“ raten sie jenen in der Branche etablierten Firmen, die Entwicklung nicht zu unterschätzen und sich auf den längst stattfindenden Wandel vorzubereiten.

„Die Frage ist nicht mehr, ob, sondern wann elektrisch angetriebene Flugzeuge Normalität sein werden”, sagt zum Beispiel Manfred Hader, Partner von Roland Berger. In den nächsten Jahrzehnten, sagt der Experte, werde sich die Luftfahrt stark verändern. Dabei kämen immer neue Akteure ins Spiel.

So hätten die Studienautoren 70 Elektromodell-Projekte untersucht: Fast die Hälfte davon, nämlich 46 Prozent, werde von Startups oder unabhängigen Entwicklern betrieben, wie es heißt. Nur in 18 Prozent der Fälle seien die großen Flugzeughersteller beteiligt.

Ein Fehler, wie Hader die Situation einschätzt: „Die traditionelle Luftfahrtindustrie sollte die Entwicklung nicht nur genau beobachten, sondern sich aktiv einbringen und frühzeitig geeignete Partnerschaften, zum Beispiel mit Startups, eingehen“, rät er.

Zwar habe die Entwicklung hin zum elektrischen Fliegen erst angefangen und auch gebe es noch einige Hürden auf dem Weg, wie etwa den Markt an sich: Da elektrische Antriebe zunächst nur für Kurzstrecken infrage kommen, sei die Nachfrage bislang klein.

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