Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Startups

Startup-Marketing: In 6 Schritten zu mehr Sichtbarkeit im Netz

    Startup-Marketing: In 6 Schritten zu mehr Sichtbarkeit im Netz

Der emsige Entrepreneur steckt gemeinhin in einer Misere: Die Idee im Kopf, das Startup gegründet, die Webseite steht – doch das Geld fürs Marketing fehlt. Der Traffic bleibt aus. 6 Tipps, wie man auch ohne hohes Werbebudget zu mehr Aufmerksamkeit kommt.

Für digitale Jungunternehmen steht die Öffentlichkeitsarbeit oft an letzter Stelle. Gerade in der noch holprigen Startphase verschlingen Produktplanung, Entwicklung und Personal viel Geld. Fürs Marketing bleibt da oft wenig über. Dabei kann vor allem frühzeitiges Engagement über Erfolg und Misserfolg des Startups entscheiden, wie auch Shira Abel auf dem European Pirate Summit in Köln betonte. Mit den folgenden sechs Tipps können Startups schon früh auf sich aufmerksam machen und müssen dafür weder viel Zeit noch einen Euro in die Hand nehmen.

Startup-Marketing: 6 Tipps für mehr Website-Traffic

  1. Nutze so viele Social-Media-Kanäle wie möglich: Die schnellste und einfachste Möglichkeit, Nutzer für sich zu begeistern. Mit aktiver Präsenz in (kostenlosen) Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Instagram oder nicht zuletzt Pinterest schlagen Startups drei Fliegen mit einer Klappe. Sie erhöhen die Anzahl ihrer Online-Kontakte, erregen mit cleverem Content Aufmerksamkeit und bringen Nutzer dazu, über Links die eigene Webseite zu besuchen. Startups, die etwa im Bereich Foto und Visualisierung tätig sind, können über Pinterest wunderbar ihre Projekte vermarkten. Für alle anderen bieten sich Bilderstrecken aus dem Startup-Alltag an.
  2. Gebe den Gastredner vor Studenten: Nicht immer braucht es einen Internetanschluss, um mehr Web-Traffic zu erzeugen. Des Rätsels Lösung ist die Rolle als Gastredner bei lokalen Einrichtungen – zum Beispiel an der Universität. Als Entrepreneur und Experte auf ihrem Gebiet eignet sich dazu vor allem eine entsprechende Anfrage an Lehrstühlen für Wirtschaftswissenschaften. In einem Vortrag können Gründer ihr Wissen weitergeben und zugleich das eigene Startup bewerben.
  3. Starte eine Community-Umfrage: Warum groß über Wünsche und Bedürfnisse der Kunden philosophieren, wenn man sie auch einfach selbst fragen kann? Etwa mit einer groß angelegten Nutzerumfrage über Facebook. Befragt Eure Fans zu einem bestimmten Thema (Beispiel: Eure skurrilsten Erfahrungen mit unserem Produkt). So erhalten Startups einerseits ein spezifisches Kundenfeedback und andererseits attraktiven Content zum Veröffentlichen. Das schafft Potential für langfristigen Traffic-Zuwachs. Das Tool SurveyMonkey hat sich dafür bewährt. In wenigen Minuten lassen sich geschlossene oder offene Umfragen erstellen. Eine spezielle Facebook-App hilft, den Fragenkatalog dann auf der eigenen Facebook-Seite zu veröffentlichen.
  4. Starte einen Community-Contest: Leute lieben es, zu gewinnen. Mit einem Community-Contest über Facebook erzeugen Startups nicht nur mehr Traffic für ihre Webseite, sondern erhalten zugleich frische Ideen aus dem Nutzerumfeld. Foto-Wettbewerbe eignen sich bestens dafür, immerhin hat praktisch jeder Nutzer ein Smartphone zur Hand. Hochpreisige Gewinne sind für rege Teilnahmen per se nicht nötig. Es reicht schon, eine Art „Fan of the Month“ als Anreiz auszurufen und den Gewinner mit eigenen Produkten zu beschenken. Ebenfalls beliebt: Die Aussicht auf einen Kaffee mit den Gründern.
  5. Werde zum Podcaster: Podcasts sind längst keine Randerscheinung mehr. Wie Studien belegen, werden sie inzwischen mehr als doppelt so stark wahrgenommen, wie noch vor einigen Jahren. Ein oft unterschätztes Potential für Marketing-Aktivitäten. Mit eigenen Themen-Talks können sich Startups dabei als Experte positionieren und sich oder ihre Webseite für Nutzer attraktiv machen. Je nach Geschäftsfeld bieten sich zum Beispiel Tipps, Interviews oder Diskussionen über die Branche als Aufhänger für regelmäßige Episoden an. Kostenlose Podcasting-Plattformen mit hoher Popularität sind iTunes und SoundCloud.
  6. Verwerte alte Schätze aus dem Startup-Fundus: Zweifellos können aber vor allem die Punkte 2 und 5 mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden sein. Wer den nicht aufbringt, kann zumindest eigene und ohnehin schon vorhandene Ressourcen aus dem Unternehmen sinnvoll wiederverwerten. Welche das sein könnten? Testprodukte, Einführungsvideos, Blogpostings. Während sich altes Videomaterial schnell in für Nutzer interessanten YouTube-Content ummünzen lässt, können Startups mit eigenem Blog ihre vergangenen Einträge neu aufbereiten. Beispielsweise in E-Book-Form mithilfe von kostenlosen Publishing-Services wie Lulu oder Booktango. So generierter Content wirkt sich auch positiv auf die Seitenzugriffe aus – und das ohne großen Zeitaufwand.

via www.webpagefx.com

Finde einen Job, den du liebst

4 Reaktionen
Michi

Tolle neue Ideen dabei. Gerade Podcasts sind eine schöne Sache und nicht schwer umzusetzen.

Antworten
Andreas Herzog

Ich empfehle den meisten meiner Existenzgründer die aufgeführten Kanäle zu nutzen. Häufig fehlt es leider an der Umsetzung und dem Verständnis der Notwendigkeit. Diejenigen, die die Möglichkeiten nutzen, berichten durchweg von positiven Erfahrungen

Antworten
Jens Pichl

Besten Dank für die Informationen. Für jeden Gründer und Laien im Marketing eine wahre Fundgrube!

Ich wünsche einen erfolgreichen Tag,
Jens Pichl

Antworten
aylin mert

Tipps finde ich wunderbar.

Es gibt auch die Möglichkeit sich unter anderem Marketing- und PR-Leistungen über eine Gründungsberatung mit bis zu 75% (abhängig vom Bundesland) fördern zu lassen. Das ist eine sehr gute Möglichkeit, mit einem Profi an der Seite ins Marketing "reinzuwachsen".

Beste Grüße Aylin Mert, bemertenswert.de

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen