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Startup-News: Ashton Kutcher investiert in deutsches Hype-Startup GoButler

Startup-News: Ashton Kutcher investiert in deutsches Hype-Startup GoButler

Die Commerzbank beteiligt sich an einem FinTech-Startup, sammelt 250 Millionen ein und HitFox reitet die Hype-Welle um YouTube-Stars mit einem neuen Netzwerk mit. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Startup-News: Ashton Kutcher investiert in deutsches Hype-Startup GoButler

Ashton Kutcher steigt bei GoButler ein

Das Team von GoButler mit Investor Joko Winterscheidt. (Foto: Claudius Pflug/20min.ch)
Das Team von GoButler mit Investor Joko Winterscheidt. (Foto: Claudius Pflug/20min.ch)

Das in Berlin ansässige Concierge-Startup GoButler hat sich eine erste Anschlussfinanzierung in Höhe von acht Millionen US-Dollar gesichert. Zu den Geldgebern gehört neben den Samwer-Brüdern (Global Founders Capital) und Klaus Hommels auch Sound Ventures, die Beteiligungsgesellschaft von Ashton Kutcher.

Damit löst GoButler-Gründer Navid Hadzaad sein Versprechen ein, auf weitere hochkarätige Prominenz als Multiplikator zur Verbreitung seines Dienstes zu setzen. Zuvor hatte das Startup schon TV-Star Joko Winterscheid als Testimonial gewinnen können. GoButler bietet einen virtuellen Assistenten, der Nutzern per SMS beliebige Wünsche erfüllt. GoButler ist erst fünf Monate am Markt und konnte seitdem auf 150 Mitarbeiter wachsen.

250 Millionen US-Dollar für GitHub

GitHub hat mit Sequoia Capital eine prestigeträchtige Venture-Kapital-Firma als Investor gewonnen. 250 Millionen US-Dollar steckt Sequoia Capital gemeinsam mit anderen Teilhabern in das US-amerikanische Code-Portal. Die Bewertung von GitHub klettert damit nach Angaben von Venturebeat auf zwei Milliarden US-Dollar.

Sequoia Capital gilt als die renommierteste und erfolgreichste Venture-Kapital-Firma der Welt. Die im Silicon Valley angesiedelte Firma investierte schon erfolgreich in wie WhatsApp, , Google oder Instagram.

Hitfox kuschelt jetzt auch mit YouTube-Stars

HitFox hat jetzt auch die YouTube-Stars auf dem Zettel. (Foto: HitFox)
HitFox hat jetzt auch die YouTube-Stars auf dem Zettel. (Foto: HitFox)

Der Hype um die Vermarktung von YouTube-Stars macht auch vor dem deutschen Inkubator Hitfox nicht halt: So hat Hitfox mit seiner Gamessparte das Influencer-Netzwerk Nevaly an den Start gebracht, wie Gründerszene berichtet. Das Marketing-Unternehmen soll YouTube-Stars und Werbekunden zusammenbringen und Unternehmen die Tür zur begehrten Zielgruppe öffnen.

Commerzbank steckt Millionen in FinTech-Startup

Dass FinTech-Startups die Banken herausfordern, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Neu hingegen ist, dass sich etablierte Banken wie aktuell zum Beispiel die Commerzbank offenbar gezwungen sehen, stärker mit Startups zu kooperieren. Die Commerzbank. Wie unter anderem Spiegel Online berichtet, beteiligt sich die Commerzbank an Iwoca, einem Jungunternehmen aus London, das Kurzzeitkredite von bis zu 50.000 Euro an Kleinunternehmer und Selbstständige vergibt. Der Beteiligungsanteil der zweitgrößten deutschen Bank an der 20 Millionen Euro umfassenden Finanzierungsrunde liegt demnach bei bis zu sieben Millionen Euro.

Lesetipp: Gründer-Tipps von den EditionF-Machern

Mit EditionF haben Nora-Vanessa Wohlert und Susann Hoffmann in kurzer Zeit ein beliebtes Online-Magazin rund um die die Themen Business und Lifestyle geschaffen. Jetzt haben die beiden eine Serie gestartet, in der sie Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen liefern, die sich Gründer am Anfang stellen müssen. Im ersten Teil geht es vor allem um die Frage, ob Gründer auf einen Businessplan verzichten können oder nicht.

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2 Antworten
  1. von Cashburner besteuern am 31.07.2015 (13:15 Uhr)

    Lieber Millionen in FinTech-Startups stecken als das eigene Onlinebanking zu überarbeiten:

    - Überweisungs-URLs für z.B. die inzwischen häufige Email/PDF-Rechnungen. Nein. ich muss Kontonummern und 5 weitere lange Zahlen und Texte (Rechnungs-Nummer, KundenNummer, ...) eintippern wie damals in der Steinzeit. Eigentlich sollte man einen Nadeldrucker-Druckertreiber crowdfinanzieren um Überweisungsträger zu bedrucken und in deren Briefkasten zu werfen bis die endlich besser werden.
    - QR-Überweisungen die man mit dem Handy scannt und die Daten ins Onlinebanking einträgt. Nein. ich muss Kontonummern und 5 weitere lange Zahlen und Texte (Rechnungs-Nummer, KundenNummer, ...) eintippern wie damals in der Steinzeit. Eigentlich sollte man einen Nadeldrucker-Druckertreiber crowdfinanzieren um Überweisungsträger zu bedrucken und in deren Briefkasten zu werfen bis die endlich besser werden.
    - Lastschriftverwaltung und Abo-Kündigung IM ONLINEBANKING
    - XML/JSON/...-Request4Payment. Das landet bei der Bank und wenn ich mein Onlinebanking aufrufe sehe ich das irgendwer 12,34 Euros will und weil ich natürlich weiss das das der andere Browser-Tab vom Onlinehändler ist dem ich meine Transaktions-Nummer gegeben habe damit er bei meiner Bank das Geld anfragt, erlaube ich der Bank die Bezahlung. Stattdessen machen lieber SofortÜberweisung und Paypal das Geschäft.
    - ... zig weitere Trivialitäten die keine relevanten Investments erfordern...
    - was interessanteres was ich als Sparkasse längst eingeführt hätte: Reserved Cash. D.h. man reserviert einen bestimmten Betrag und garantiert dem Handwerker das dieser Betrag niemals abgezogen werden kann, bis das Gerichtsurteil fertig oder (was besser und viel schneller wäre) die Handwerks-Arbeit sauber ausgeführt würde. Der Risiko-Aufschlag (siehe Auswanderer-Dokus) sind inzwischen vermutlich oft 10%-30% weil so viele andere Kunden nicht bezahlen oder das Geld nicht haben. Nach einen definierten Protokoll (wie bei StarTrek und 24) wird die Kohle dann Stückweise rübergeschoben und sie existiert auch schon und die Sparkasse garantiert es dem Handwerker der seit 50 Jahren Kunde ist. Gute Kunden vs. unklare Kunden. So wie wenn man weiss welche Schrödingers Katzen leben (d.h. die Kohle wirklich existiert) und die andere Hälfte noch unklar ist (und evtl nicht bezahlen). Das Ziel ist immer, die guten Kunden zu erkennen und den Rest der unklaren Kunden unter sich das Risiko tragen zu lassen und dem guten Kunden das Risiko auch im Preis einzusparen sprich billiger zu sein. Weil Sparkassen so eine hohe Rolle bei Handwerk stellen, wäre das deren primäre Aufgabe. Gleiches ginge auch für Online-Käufe. Request4Payment und der Geldbetrag bleibt gesperrt bis die Waschmaschine wieder zurückgeschickt wurde oder bezahlt wird. Auch für Alimente und Abmahn-Gebühren oder Steuer-Schulden die teilweise über Jahre abbezahlt werden usw. nutzbar.

    Keine der Ideen braucht Zillionen Euros sondern z.B. nur ein Interface um Daten automatisierter ins Onlinebanking-Überweisungs-Formular reinzufüllen.

    Die einzigen Alternativen sind Paypal und leider läuft das auch über Banken. Wäre ich Facebook würde ich das gigantische Problem des Volkes erkennen und die Facebook-Bank gründen.


    Weitere News:
    - Facebook zeigt Google mal wieder die lange Nase und hat das Internet-Solarflugzeug etabliert. Google hatte doch vor vielen Jahren mal so eine Solar-Flug-Firma aufgekauft und bis heute niemandem damit das Internet gebracht und die Idee mit den Satelliten vor ein paar Monaten auch gedroppt wie fast alle Google-Projekte und die meisten Google-Aufkäufe. Die meisten Future-Meldungen von Google kann man Shreddern. Nur Facebook und Tesla liefern Leistung und Fortschritt fürs Volk. Oracles Aufkäufe (MySQL, BerkeleyDB, Java, Sun, Sparc, Solaris, nicht auch StarOffice und OpenOffice ?) existieren zumindest noch praktisch alle soweit ich weiss. Aber wenn Yahoo und Google etwas kaufen sollte man schnell alle Installations-Archive sichern und hoffen das man die vorhandenen Exe-Files noch lange nutzen kann.

    - Google verbreitet eine Business-Google-Glass nachdem vor einem Jahr die Produktion beendet wurde. So wie damals Wave lizensiert wurde und aktuell die 3D-Drucker-Firmen für B2B aufgekauft werden und der kleine Consumer keinen Zugriff mehr darauf hat. Man muss sich wohl gegen das IBM-basierte 12"-BigIPad rüsten welches bei zigtausenden Hotels, Pförtnern und Eingangshallen und natürlich im ICE und 1Klasse-Flugzeug-Plätzen eingesetzt werden wird weil M$ nicht ansatzweise sowas anbietet. Sowas unhandliches ist ja eher statisch festgeschraubt wie z.b. Info-Terminals in VIP-Lounges oder Verspätungs-Liste im Bahnhof oder Flughafen. Das sind oft immer noch Röhren-Monitore.
    Die Google-Glass ist keine Konkurrenz für das BigPad aber man muss ja mit irgendwelchen Meldungen den Business-Markt zumindest verbal bedienen beabsichtigen wollen wenn Apple das bald auch macht.

    - Sony hat deutliche Gewinnzunahmen. Vermutlich auch wegen der vielen Sony-Kamera-Sensoren die in den bezahlbaren Handies drin sind. Schade das keiner bei Pinterest/GooglePics/Twitter usw. eine Mess-Zählung der Exif-Daten macht um die Sensoren-Verteilung und Handyverteilung zu verkünden. Viele Firmen melden Gewinne. Cashburner sollten deshalb zwangsbesteuert werden. Die nehmen guten Firmen die Fachkräfte weg und die Projekte werden oft genug beendet und die entwickelten Produkte sind weg.

    Davon abgesehen sollte man auf die Investment-Fails von Kutcher hinweisen. M.W. auch in Berlin. Das ist wohl eine WinWinSituation und reiche Leute versuchen das Geld vor der Besteuerung zu schützen und Deutschland soll (für alle ausser Inländern also uns) dafür sehr gut geeignet sein. Siehe auch Film-Fonds, Abschreibungs-Objekte usw.

    Da ist der Hinweis auf Sequoia endlich mal eine sinnvolle Meldung weil die wohl (wie auch KKR/Permira z.b. mit Pro7) Firmen profitabel und/oder sehr viel wertvoller machen. Das die von den Aufkäufer-Firmen dann nicht weiterentwickelt werden, ist schlecht fürs Volk, für die Kunden und die Kleinaktionäre (aber nicht die Boni-Manager) der Aufkäufer-Firma aber nicht die Schuld der ehemaligen Käufer ("Heuschrecken") welche wie bei Pimp my ride die (oft billig aufgekaufte oder junge) Firma finanzzahlen-technisch hochgeboostet haben während in den Nachbargebäuden manche Cashburner munter den Cash burnen und Steuern abschreiben und Diplom-Fachkräfte zum Mindestlohn beschäftigen und (wie in Silicon Valley oder manchen Mietpreis-Bindungs-Gebieten) die Mietpreise hochtreiben und Kleinaktionärs Geld verbrauchen.

    - Stripe macht Deal mit VISA und AMEX. (gerade bei CNBC). 30cents pro Payment+2.9%. Klingt also nicht viel anders als die anderen Payment-Anbieter die wohl alle auf den Gebühren der Kreditkartenfirmen basieren wie der Stripe-CEO wohl auch schrieb und ich schon ewig hier vermutete. Der Unterschied in diesem Bereich sind wohl einfachere Apis usw. aber halt auch Bequemlichkeit für die Kunden. Denn dahinter stecken immer die Kreditkartenfirmen die sich keinen Micrometer weiterentwickeln brauchen.
    Laut CEO oder so wäre Paypal zwar ein großer Competitor aber was hier nicht so bekannt zu sein scheint wohl auch viele "Merchant Banks" die sowas wohl ihren Firmen-Kunden anbieten. Wer in USA einkauft erkennt oft auch das bei vielen Onlineshops dieselben Zahlungs-Formulare stehen welche wohl von einem Kreditkarte-Abrechnungs-Dienstleister stammen.

    - Noch was von CNBC bzw. Buzzfeed: Das nächste Apple4TV soll Siribasiert sein. Von Amazon gibts ja schon so ein Ding was man ins Zimmer stellt und ihm Befehle spricht. Die Frage ist ob es 4K/UHD1 hat. Denn Netflix gibts ja schon mit 4k für ich glaube 13 Euro und die besseren GoPros und das One+1 kann auch 4k aufnehmen wenn auch nur h.264 und leider nicht h.265 was vielleicht das One+2 kann. Ein AppleTV ist auch für Normalos bezahlbar weil FireTV nicht viel billiger ist und reiche Leute mit 4k-Monitoren wollen natürlich auch 4k-Content sehen und im Gegensatz zur iWatch und iphone6/6+ gibts bisher beim AppleTV keine zwei unterschiedlich guten/großen/Leistungs-Fähigen Modelle. Ein Apple4TV mit FullHD für $99 und für $149 ein Apple4TV+ mit UHD1/4k wären mögliche Optionen.

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    • von Ben am 05.08.2015 (04:56 Uhr)

      Du regst Dich auf über Mindestlohn für Hochqualifizierte, aber kapierst nicht, dass genau mit dieser Politik, die die Banken fahren, die Löhne (auch) für die einfachen Beschäftigten oben gehalten werden. Wäre alles so einfach und hoch automatisiert, wie Du Dir das vorstellst, dann wären hier von heute auf morgen schon zig Millionen auf Hartz4.

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