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Amazon kauft Video-Startup für 500 Millionen

Startup-News: Amazon kauft Video-Startup für 500 Millionen und die DKB kuschelt mit deutschem FinTech-Startup

In dieser Rubrik präsentieren wir euch jeden Morgen die wichtigsten Startup-News. Heute unter anderem dabei: Eine Amazon-Übernahme, neues von der Spottster-Affäre und ein Slack-Verriss.

Startup-News: Amazon kauft Video-Startup für 500 Millionen und die DKB kuschelt mit deutschem FinTech-Startup

Wie der Spottster-Auftritt wirklich ablief

Guter Pitch, aber ohne Investment: In der Höhle der Löwen wurden die Spottster-Gründer überrascht. (Foto: Vox)
Guter Pitch, aber ohne Investment: In der Höhle der Löwen wurden die Spottster-Gründer überrascht. (Foto: Vox)

Auch drei Tage nach dem Auftritt des Hamburger Startups Spottster in „Die Höhle der Löwen“ diskutiert die Szene. Spottster hatte am Dienstagabend auf VOX um ein Investment für seinen digitalen Einkaufszettel geworben, erhielt von Internetexperte Frank Thelen jedoch eine Abfuhr mit der Begründung, man habe sich schlecht vorbereitet – er habe schon in ein Konkurrenz-Startup aus den USA investiert. Ungeschickterweise setzte Thelen während der Sendung auch einen Tweet ab, in dem er das Konkurrenzunternehmen öffentlichkeitswirksam bewarb.

Nachdem sich Frank Thelen auf Facebook der Kritik gestellt hat, hat die Redaktion von Hamburg Startups den Spottster-Fall jetzt genauer unter die Lupe genommen. In ihrem Beitrag kommt die Spottster-Gründerin Freya Oehle zu Wort und erklärt, wie es zum Auftritt in der Sendung kam und was hinterher passierte.

Tado: Deutscher Nest-Konkurrent mit neuen Produkten

Tado aus München bietet intelligente Thermostate. (Foto: Tado)
Tado aus München bietet intelligente Thermostate. (Foto: Tado)

Mit seinen intelligenten Thermostaten hat sich das in München angesiedelte Startup Tado in wenigen Jahren zum europäischen Marktführer für Smart-Home-Lösungen hochgearbeitet. Im Rahmen der IFA in Berlin hat Tado jetzt ein erweitertes Produktportfolio vorgestellt.

Durch ein neues Zusatz-Thermostat können mehrere Heizzonen individuell voneinander gesteuert werden, zum Beispiel einzelne Stockwerke oder auch einzelne Räume bei Fußbodenheizungen mit Thermostaten in jedem Raum. Für den deutschsprachigen Markt ist ab sofort außerdem ein smartes Heizkörper-Thermostat verfügbar. Das Produkt ersetzt übliche Heizkörperthermostate an Radiatoren und ist somit für Wohnungen mit Heizkörpern, aber ohne Gasetagenheizung geeignet.

Amazon kauft Video-Startup für 500 Millionen US-Dollar

Amazon geht wieder mal auf Einkaufstour: Wie VentureBeat berichtet, übernimmt das weltweit größte Online-Kaufhaus das amerikanische Video-Startup Elemental Technologies. Über die Kaufsumme wurde Stillschweigen vereinbart. Allerdings heißt es nach Informationen von The Information, dass der Zukauf schätzungsweise bis zu 500 Millionen US-Dollar gekostet haben dürfte.

Elemental wurde vor neun Jahren gegründet und zählt Branchengrößen wie den US-Sender CNN, die britische BBC und den US-Kabelsender HBO zu seinen mehr als 700 Kunden. Das Unternehmen bringt mit seiner Software Angebote im herkömmlichen Fernsehen in die richtige Form, um sie problemlos auf Smartphones, Tablets oder Computern abspielen zu können. Mit dem Zukauf will Amazon seine Cloud-Angebote rund um die Amazon Web Services aufwerten.

FinTech: DKB kuschelt mit Kontowechsel-Startup

Ein deutsches FinTech-Startup, das ausnahmsweise mal einen Dienst für und nicht gegen eine bestehende Großbank entwickelt, gewinnt einen ersten Partner: Wie Gründerszene berichtet, hat die Deutsche Kreditbank (DKB) das Kontowechsel-Startup FinReach für sich entdeckt und eine Partnerschaft abgeschlossen.

FinReach ermöglicht es Bankkunden, ihr Konto mit nur wenigen Klicks zu wechseln. Bedeutet: Lastschriftenempfänger und Daueraufträge erkennt das System und überträgt sie automatisch in das eröffnete Konto. Künftig müssen die neuen Kontoinfos also nicht mehr an Arbeitgeber oder den Sportverein übermittelt werden. Es ist nicht das erste Mal, dass die DKB mit einem deutschen Startup kooperiert. So besteht seit längerem schon eine Partnerschaft mit dem Berliner Startup Cringle, das Überweisungen zwischen Freunden auf P2P-Basis ermöglicht.

Lesetipp: Slack, der ultimative Produktivitätskiller

Slack wird inzwischen in vielen Teams und als unternehmensweiter Messenger eingesetzt. Der Dienst aus San Francisco wird häufig vor allem für sein Design, die intuitive Bedienung und die Möglichkeit gelobt, unzählige externe Apps mit nur wenigen Klicks andocken zu können. Doch nicht jeder ist von der Effizienz von überzeugt. In einem Beitrag hat sich der Blogger Teejay VanSlyke jetzt kritisch zum Produkt geäußert. Darin heißt es unter anderem:

„But Slack represents a destructive psychological shift in the way we conduct creative work: The always-on always-available culture amplifies anxiety and destroys real productivity by putting our attention up for auction in a highly distracting and unactionable environment.“

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