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Startup-News: Deutsches Startup wittert mit lokalem Marktplatz für Dienstleistungen ein Millionengeschäft

Startup-News: Deutsches Startup wittert mit lokalem Marktplatz für Dienstleistungen ein Millionengeschäft

In dieser Rubrik servieren wir euch die wichtigsten Startup-News zum Tagesstart. Heute mit dabei: Atlassian will noch in diesem Jahr an die Börse und Deutschland will bis zu 20 Börsengänge pro Jahr stemmen.

Startup-News: Deutsches Startup wittert mit lokalem Marktplatz für Dienstleistungen ein Millionengeschäft

Pinnwand.io: Lokaler Marktplatz für Dienstleistungen startet

Mit Pinnwand.io startet am morgigen Dienstag ein neuer lokaler Marktplatz für Dienstleistungen. Auf der Plattform können Nutzer in wenigen Klicks eine individuelle Anfrage stellen, zum Beispiel für einen Ernährungsberater, Fitness-Coach, Fotografen oder Dachdecker. Diese Anfrage wird an passende Dienstleister verschickt, die 24 Stunden Zeit haben, ein Angebot mit einem Preisvorschlag zu versenden. Hinter Pinnwand.io steht das Berliner Startup Vida Ventures, das unter Führung von Frédéric de Posch aus mit dem Berliner Inkubator MAKERS hervorgegangen ist.

Pinnwand.io bietet einen lokalen Marktplatz für Dienstleistungen aller Art. (Screenshot: t3n)
Pinnwand.io bietet einen lokalen Marktplatz für Dienstleistungen aller Art. (Screenshot: t3n)

Der Markt für die Online-Vermittlung von lokalen Dienstleistungen boomt. 800 Milliarden US-Dollar sollen nach Angaben des allein in den USA umgesetzt werden. Pinnwand.io konkurriert so unter anderem mit Anbietern wie TaskRabbit oder Thumbstack, die hierzulande jedoch noch nicht aktiv sind. In eine ähnliche Richtung geht auch PeerAce aus Deutschland, das sich auf die Vermittlung lokaler Sportangebote spezialisiert hat.

Startup-News: Atlassian forciert Börsengang im Herbst

Atlassians Hauptquartier in San Francisco. (Bild: Atlassian)
Atlassians Hauptquartier in San Francisco. (Bild: Atlassian)

In den USA bahnt sich der nächste Börsengang einer namhaften Technologiefirma an: Die ursprünglich in Australien gegründete Software-Schmiede Atlassian soll einem Bericht von Mashable zufolge noch in diesem Jahr an der Wallstreet gelistet werden. Mit etwas mehr als drei Milliarden US-Dollar war Atlassian zuletzt von Investoren bewertet worden.

Atlassian bietet insgesamt 15 Anwendungen für Software-Entwickler und Projektmanager an, darunter auch die beliebte Chatplattform HipChat und das Projekt-Management-Tool Jira. In den vergangenen Jahren kaufte das Unternehmen zahlreiche Startups. Beispielsweise auch Doctape aus Hannover.

Taskforce soll mehr Tech-IPOs in Deutschland bringen

Wir bleiben beim Thema Börsengang: Vergleicht man die Zahl der technologieorientierten Börsengänge in Deutschland mit denen der USA, herrscht hierzulande „immer noch Ebbe“, wie Gründerszene schreibt. Dies soll sich bald ändern: Wie das Online-Magazin vermeldet, wird unter dem Druck von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in Kürte eine Taskforce bestehend aus 19 Mitgliedern seine Arbeit aufnehmen.

Ziel des sogenannten „Round Table“ sei es, „durchschnittlich 15 bis 20 nachhaltig erfolgreiche Börsengänge von Wachstumsunternehmen zu realisieren“, heißt es. Der Taskforce gehören unter anderem BMW-Erbin Susanne Klatten, Zalando-Chef Rubin Ritter und Alexander von Frankenberg an, der Geschäftsführer des High-Tech-Gründerfonds ist. Geplant sind Maßnahmen wie zum Beispiel IPO-Fortbildungen, Beratungen von Sparkassen und Banken und Bürokratieabbau.

Lesetipp: Wie du Data-Scientists richtig anheuerst

Data Scientists, also Spezialisten für die Auswertung und Verarbeitung gigantischer Datenmengen, sind inzwischen nicht nur im Silicon Valley heiß begehrt. Auch in Deutschland spielt das Thema eine zunehmend wichtigere Rolle. Wie man Data Scientists richtig anheuert, erklärt der Datenspezialist Trey Causey in seinem Beitrag „Hiring data scientists“. Darin bildet er den idealtypischen Prozess – von der Bewerbung bis hin zum Vorstellungsgespräch – einer Anstellung ab. Er schreibt:

Interviewing is extremely stressful. Make sure you build in plenty of small breaks for the candidate to use the restroom, have water/coffee/etc., and recollect their thoughts. If the candidate wants to whiteboard things, let them, but don't force them. Treat them like humans that might be your co-worker one day soon!

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Eine Antwort
  1. von Neuer Markt am 28.09.2015 (13:11 Uhr)

    Rot-Grün war an der Regierung als der neue Markt passierte.
    Rot-Grün hat die Basis des heutigen Internet gelegt und die Regeln für die UMTS-Versteigerung verdanken wir den heutigen DSL-Ausbau und die heutigen UMTS-Preise.

    http://www.golem.de/news/stellen-und-ausgaben-bundesrechnungshof-ruegt-dobrindts-breitbandchaos-1509-116524.html

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