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Startups

Startup-News: Neuer Evernote-CEO entlässt 13 Prozent seiner Mitarbeiter

    Startup-News: Neuer Evernote-CEO entlässt 13 Prozent seiner Mitarbeiter
Die t3n- Startup-News. (Grafik: markusspiske / photocase / t3n)

Axel Springer kauft Business Insider für über 300 Millionen US-Dollar und die Startup-Show von Dave McClure findet nach nur einer Folge ein schnelles Ende. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Axel Springer kauft Business Insider für 343 Millionen

Das Axel-Springer-Hochhaus in Berlin. (Foto: János Balázs / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)
Das Axel-Springer-Hochhaus in Berlin. (Foto: János Balázs / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Erwartungsgemäß hat Axel Springer die amerikanische Wirtschaftsjournalie Business Insider übernommen. Dies bestätigte der deutsche Verlagsriese jetzt offziell. Demnach lässt sich Springer den Zukauf insgesamt 343 Millionen US-Dollar kosten und hält nach der Erstbeteiligung aus dem Frühjahr ab sofort 97 Prozent der Anteile an Business Insider.

Mit dem Zukauf erweitert Springer-Chef Mathias Döpfner das digitale Portfolio des Verlags und will vor allen in den USA stärker Fuß fassen: „Business Insider hat neue Maßstäbe im digitalen Wirtschaftsjournalismus weltweit gesetzt. Henry Blodgets Art des digitalen Storytellings erreicht die Entscheider von morgen“, sagte Döpfner. Business Insider wurde 2007 gegründet und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter. In Kürze soll auch ein deutsches Angebot starten.

Evernote-CEO entlässt 13 Prozent seiner Belegschaft

Im Juli hatte Chris O'Neill den langjährigen Evernote-CEO Phil Libin beerbt. (Foto: Evernote)
Im Juli hatte Chris O'Neill den langjährigen Evernote-CEO Phil Libin beerbt. (Foto: Evernote)

Erst seit Juli ist der neue Evernote-CEO im Amt, erste Entlassungen gibt es aber schon jetzt zu vermelden. Einem Bericht von Business Insider zufolge streicht Chris O'Neill nicht weniger als 13 Prozent seiner weltweiten Belegschaft zusammen. Das betrifft etwa 50 der schätzungsweise rund 400 bei Evernote beschäftigten Mitarbeiter.

Die Entlassungen sind Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans, in dessen Zuge sich Evernote künftig mehr auf Unternehmenskunden und weniger auf Endverbraucher konzentrieren will. In den kommenden Monaten will der Notizen-Dienst neue Features vorstellen. Evernote hatte in den letzten Jahren zahlreiche Dienste und Apps veröffentlicht, die jedoch keinen durchschlagenden Erfolg hatten. So schließt Evernote beispielsweise die bekannte Rezepte-App Evernote Food.

Dave McClure’s Startup-Show nach einer Folge abgesetzt

Nach seinem Abgang bei PayPal investiert McClure großflächig in Startups – und legt ein erschreckend gutes Gespür für Exits an den Tag. (Foto: scmp.com)
Nach seinem Abgang bei PayPal investiert McClure großflächig in Startups – und legt ein erschreckend gutes Gespür für Exits an den Tag. (Foto: scmp.com)

Nach nur einer ausgestrahlten Folge ist die mit besetzte Startup-Show „Bazillion Dollar Club“ abgesetzt worden. Das geht aus einem Bericht des Silicon Valley Business Journal hervor, das sich auf eine offizielle Stellungnahme seitens des US-Senders Syfy beruft. „Wir können das bestätigen“, teilte eine Sprecherin des Senders mit. Zur Begründung heißt es lediglich, man habe die Bedürfnisse der Zuschauer nicht richtig eingeschätzt.

In „Bazillion Dollar Club “ begleiten Dave McClure und Brady Forrest, seines Zeichen Chef des Hardware-Accelerators HighwayOne, insgesamt zwölf Startups über mehrere Monate hinweg. Ursprünglich sollten sechs Folgen über einen Zeitraum von sechs Wochen ausgestrahlt werden. McClure teilte gegenüber dem Silicon Valley Business Journal mit, die Sendung auf einem anderen Sender weiterbetreiben zu wollen.

7 Millionen für deutsches Datenbank-Startup

Das Gründerteam von Swarm64. (Foto: Presse)
Das Gründerteam von Swarm64. (Foto: Presse)

7,1 Millionen Euro hat das deutsche Datenbank-Startup Swarm 64 erhalten. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von der Münchner Venture-Kapital-Firma Target Partners, aber auch die Beteiligungsgesellschaften Alliance Venture und Investinor aus Norwegen sind mit an Bord. Mit der Technik des in Berlin und Oslo ansässigen Startups lassen sich laut Gründerszene Datenbanken beschleunigen. Durch eine Kombination aus Open-Source-Ansatz und SSD-Technologie können Unternehmen „eine Vielzahl an Transaktionen und komplexe Analyse-Abfragen in Echtzeit verarbeiten“, heißt es. Swarm64 war im Jahr 2013 aus dem Inkubator der Berliner Humboldt-Unversität hervorgegangen.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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1 Reaktionen
Qualitäts-Journalismus
Qualitäts-Journalismus

Die Frage ist, ob die Mentalitäten von US-Journalismus und Springer kompatibel sind:
http://www.golem.de/news/adblock-plus-axel-springer-sieht-journalismus-nur-als-vehikel-fuer-werbung-1509-116587.html
Es macht eine gigantischen Unterschied ob man die Zeit vertreiben will und nichtssagende Copy-Cat-Agenturmeldungen akzeptieren muss so wie beispielsweise "processed food", oder ob man fachlich informiert werden will und Fachzeitschriften kauft.

Das Serien nach einer Pilot-Folge (die oft auch so in den Episoden-Guides genannt wird) nicht vollständig bestellt werden ist normal. Das ist wie Häppchen an diesen Test-Ständen im Supermarkt oder Lese-Exemplar-Tageszeitungen vor dem Einkaufs-Zentrum.
Man merkt an den Löwen ja, wo wiederholende Probleme liegen.
Wenn nichts-Könner bei DSDS auftreten und Dieter Bohlens Zeit kosten kann man das ja einplanen. Aber bei Löwen sollte man Nicht-Investments z.b. wegen fehlender Alleinvertretungs-Berechtigung oder fehlenden Zahlen oder fehlender Kalkulation der Bewertung im Voraus vermeiden. Genau wie bei Bewerbungen "Wieso wollen Sie gerade bei uns arbeiten" "Wieso mögen Sie Ihren alten Job nicht" "Wie hoch stellen Sie sich Ihr Gehalt vor",... wiederholen sich bei Löwen sehr viele Basis-Fragen ja auch. Die Betreuung sollte also diesbezüglich auch Beinhalten.

TIVO bringt neue Box heraus.
airbnb will wohl laut Gerüchten oder vielleicht auch bestätigten Meldungen dieses Jahr die Übernachtungen wohl auf 80 Mio verdoppeln.

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