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Startup-News: Uber stoppt Betrieb in deutschen Großstädten und Google gibt weniger Geld für Übernahmen aus

Startup-News: Uber stoppt Betrieb in deutschen Großstädten und Google gibt weniger Geld für Übernahmen aus

Google gibt deutlich weniger Geld für Startup-Übernahmen aus und Kisura will in den USA durchstarten. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Startup-News: Uber stoppt Betrieb in deutschen Großstädten und Google gibt weniger Geld für Übernahmen aus

Curated Shopping: Kisura will in den USA durchstarten

Das 2013 gegründete Kisura ist Deutschlands erster Curated-Shopping-Dienst speziell für Frauen. Wie das Branchenportal junge-gruender.de vermeldet, wollen die Gründerinnen Linh Nguyen und Tanja Bogumil über den German Accelerator jetzt auch in den USA durchstarten.

Dazu hat Kisura eigenen Angaben zufolge ein „Curated Shopping Konzept 2.0“ aufgesetzt, das die zusammengestellten Kleiderboxen – anders als andere Anbieter – mit Daten und Technologie verknüpft. „Wir verbinden künstliche Intelligenz mit menschlicher Betreuung. Damit sind wir in der Lage unseren Kundinnen ein einmaliges Einkaufserlebnis anzubieten“, so Nguyen.

Google gibt weniger Geld für Startup-Zukäufe aus

(Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)
(Foto: l i g h t p o e t / Shutterstock.com)

Die zu Alphabet gehörende Google-Sparte hat so wenig Geld für Startup-Übernahmen ausgegeben wie seit 2009 nicht mehr. Einem Bericht von Business Insider zufolge hat Google in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 250 Millionen Euro für Zukäufe ausgegeben.

Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres hatte Google noch über eine Milliarde US-Dollar für Startups ausgegeben – und das sind nur die, deren Name nicht bekannt ist. Hinzu kommen dementsprechend die Übernahmen von Nest (2,5 Milliarden US-Dollar), Dropcam (517 Millionen US-Dollar) und Skybox (478 Millionen US-Dollar).

Uber stoppt in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf

Die juristischen Querelen in Deutschland nehmen für Uber kein Ende. (Foto: Uber)
Die juristischen Querelen in Deutschland nehmen für Uber kein Ende. (Foto: Uber)

Uber wird die juristischen Querelen in Deutschland nicht los. Wie das Taxi-Startup seinen Nutzern in einer E-Mail mitteilte, werde der Betrieb des Chauffeur-Dienst bis auf weiteres ausgesetzt. Das berichtet unter anderem Gründerszene.

Grund seien „regulatorische Rahmenbedingungen und gesetzliche Vorgaben“, die es den Fahrern „zunehmend schwer“ machen, die „gewohnte Uber-Qualität überall gleichermaßen anzubieten“. Und weiter: „Wir haben uns daher entschieden, Uber in den Städten ab dem 9. November vorübergehend zu pausieren, um in der Zwischenzeit weiter gemeinsam mit Politik und lokalen Behörden an einer langfristigen Lösung für ganz Deutschland zu arbeiten.“ Erst vor wenigen Monaten hatte Uber mit „UberX“ ein nach eigenen Angaben auf deutsche Gesetze zugeschnittenen Fahrdienst lanciert.

Lesetipp: Darum scheiterte das Vorzeige-Startup Homejoy

Der Niedergang des Gig-Economy-Pioniers Homejoy war eine der großen Überraschungen in der US-Startup-Szene 2015. Im Juli kündigte Gründerin Adora Cheung an, den 2012 gegründeten und zeitweise mit rund 40 Millionen US-Dollar finanzierten Putzkraft-Vermittler, zu schließen. In einem lesenswerten Beitrag auf Medium.com („Homejoy at the Unicorn Glue Factory“) blickt die Journalistin Christina Farr jetzt hinter die Kulissen von Homejoy und spricht mit ehemaligen Mitarbeitern über die Gründe des Scheiterns.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Woche. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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