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Edler Tropfen: Dieses Wein-Startup krallt sich 25 Millionen Dollar [Startup-News]

Edler Tropfen: Dieses Wein-Startup krallt sich 25 Millionen Dollar [Startup-News]

Vivino wird von Investoren mit Geld überschüttet und der Reservierungs-Plattform Bookatable gelingt der Exit. Die heutigen Startup-News.

Edler Tropfen: Dieses Wein-Startup krallt sich 25 Millionen Dollar [Startup-News]

(Foto: Vivino/Presse)

25 Millionen für die App von Vivino

Edle Tropfen liegen im Trend: Die US-amerikanische Wein-App Vivino hat sich ein Investment in Höhe von 25 Millionen US-Dollar gesichert. Angeführt wird die inzwischen zweite Anschlussfinanzierung von SCP Neptune International, dem Beteiligungsarm vom CEO des Luxusgüter-Riesen Moët Hennessys.

Mit Vivino lassen sich Weinflaschen scannen und nützliche Infos wie beispielsweise passende Essensempfehlungen erhalten. (Foto: Vivino)
Mit Vivino lassen sich Weinflaschen scannen und nützliche Infos wie beispielsweise passende Essensempfehlungen erhalten. (Foto: Vivino)

Vivino bietet eine gleichnamige Scanner-App speziell für Weine an. Nutzer fotografieren einfach das Etikett der Weinflasche und erhalten nach einer Datenbank-Suche automatisch Informationen zu Qualität, Herkunft, Ranking und sogar das passende Essen zum Tropfen.

Mit dem frischen Kapital will Vivino seinen Expansionskurs forcieren. Vor allem die Märkte in Italien, Frankreich, Spanien und natürlich auch Deutschland stehen im Fokus. Vivino verweist auf 13 Millionen aktive Nutzer und will bis Jahresende auf insgesamt 50 Millionen Nutzer wachsen. Mehr dazu bei Venturebeat.

Michelin kauft Bookatable für stolze Summe

Bookatable aus London gelingt der Exit: Der französische Reifenhersteller, der auch für seine umfassenden Restaurantguides bekannt ist, übernimmt die vollständige Mehrheit am Unternehmen und soll dem Vernehmen nach 108 Millionen Euro auf den Tisch gelegt haben.

Bookatable, das zu Beginn noch unter dem Namen Livebookings firmierte, wurde bereits 2006 gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Anbieter für Tischreservierungen. Nach eigenen Angaben wurden im Jahr 2015 mehr als 34 Millionen Reservierungen über die Online-Plattform abgewickelt. Mit Michelin arbeitete man bereits seit 2013 zusammen. Mehr dazu bei Tech.eu.

SkyScanner sammelt 192 Millionen Dollar ein

Für europäische Verhältnisse eher ungewöhnlich ist die jüngste Finanzierungsrunde von SkyScanner, einer Flugsuchmaschine aus Edingburgh in Schottland. Nicht weniger als 192 Millionen US-Dollar sammelte das schon 2003 gegründete Unternehmen von mehreren Geldgebern ein.

Die Bewertung klettert damit auf beachtliche 1,6 Milliarden US-Dollar. Im Oktober 2013 hatte die renommierte Venture-Kapital-Firma Sequoia Capital in SkyScanner investiert. Mehr dazu bei Tech.eu.

Frisches Kapital für FinanceFox aus der Schweiz

Die FinTech-App FinanceFox, die Versicherer, Vermittler und ihre Kunden zusammenbringt, hat eine Finanzierungsrunde über 5,5 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Angeführt wird das Investment von Salesforce Ventures, auf deren Plattform die App zudem basiert. Weitere Investoren der App sind AngelList, Idinvest, Seedcamp und Speedinvest.

Das Gründerteam von FinanceFox. (Foto: FinanceFox)
Das Gründerteam von FinanceFox. (Foto: FinanceFox)

FinanceFox wurde 2014 in der Schweiz gegründet und sitzt heute unter anderem in Berlin und Barcelona. Mit seiner App ermöglicht ein intelligentes und effizientes Verwalten von Versicherungs- und Finanzprodukten. Das kooperiert mit zahlreichen Versicherungsmaklern und beschäftigt mehr als 70 Mitarbeiter.

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Eine Antwort
  1. von Preis-Erfassung am 13.01.2016 (11:05 Uhr)

    Die Weinmärkte sind sehr unterschiedlich. Ein Job für Rocket um adaptiv Übernahme-Firmen in jeder Region aufzubauen weil US-Boni-Manager das nicht hinbekommen...

    In Australien hat sich Wein durchgesetzt als ein Mainstream-Anbieter einfach nur roten und weissen Wein angeboten hat.
    Den Leuten wird eingeredet das Zahnarzt-Besuche voll die Schmerzen verursachen, die Steuer Monatelange Arbeit und die Lieblings-Partei das Wohl der Bürger im Sinn hat... Sowas kriegt man fast nicht mehr aus dem Kopf obwohl man ja jährlich das Gegenteil bewiesen kriegt und inverse Psychologie geschieht...:
    http://t3n.de/news/social-media-fakes-facebook-670311/

    Die Legende sagt: Wein ist voll kompliziert und man braucht ein Vinologen-Studium bevor man da mitmachen kann....
    Allerdings hiess es im TV auch: Südlich der Main-Grenze holt der Vater eine Flasche Wein aus dem Keller und trinkt täglich ein Glas. In Südeuropa gibts mittags ein HALBES Glas gemischt mit Wasser. Nördlich der Grenze wird die Flasche leergetrunken...
    In USA ist Alkohol cool weil es verboten ist also voll supercool sein muss wie man an College-Filmen und allgemein Kneipen-Besuchen täglich durchgängig in praktisch allen TV-Serien kritikfrei gezeigt wird. Oder gibts in den TV-Serien Alkoholiker die keine dicke Pension und dick bezahlte Vorgesetzten-Pöstchen haben ? Vermutlich kennt jeder einen Alkoholiker im persönlichen Umfeld und nicht nur aus den Promi-News. Macht das 2%-5% Volksanteil ?

    Die verschiedenen Trink-Kulturen bedingen also unterschiedliche Vermarktungs-Konzepte... Können Leute überhaupt gute von schlechten Weinen unterscheiden und wieso auch oder sollte man die wirklich wie in Milchtüten abfüllen und billig am Markt platzieren...
    Wie bei Essig/Balsamico oder Speiseöl kommt es also auf den Einsatz-Zweck an ob man wenig gutes als Geschmacks-Ergänzung oder quasi als Gewürz oder mehr auf Masse braucht wobei (Stark)Bier dann aber wohl meist billiger und sinnvoller wäre.. Bevor es Kaffe mit (ab)gekochtem Wasser gab musste man wohl Bier-Produkte trinken weil das normale Wasser Bakterien usw. enthielt und das Bier diese halt abtötete... (Sagt die Legende). Von daher machen 0,3Promille-Schwachbiere als Grundnahrungs-Getränk/Kaffee-Ersatz/Sprudel-Alternative durchaus Sinn. Wie Weihnachten gibts dann auch einmal im Jahr XXL-Extra-starkes-Starkbier.


    Am wahren Kapitalismus muss jeder alle kauf- und preis-relevanten Informationen haben. Diese Preisvergleicher wären also nicht nötig sondern wie Google-Maps ein Teil der bequem verfeinerbaren Suchergebnisse um das beste Angebot zu finden.
    Mit einer digitalen Preisbehörde von rot-grün von 1999 gäbe es weltweit automatisierte Preisvergleiche, Bestpreis-Garantie für z.b. Flüge und Gerechtigkeit der Bezahlung.... Die Benzinpreis-Digitalisierung beweist das die Idee trivial realisierbar ist...

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