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Dieses deutsche Logistik-Startup hat die Formel gegen hohe Versandkosten entwickelt [Startup-News]

Dieses deutsche Logistik-Startup hat die Formel gegen hohe Versandkosten entwickelt [Startup-News]

Seven Senders erhält für sein innovatives Versandkonzept ins Ausland einen Millionenbetrag. Das Hardware-Startup Luuv hingegen buhlt auf Companisto um Investoren. Das und mehr in den heutigen Startup-News.

Dieses deutsche Logistik-Startup hat die Formel gegen hohe Versandkosten entwickelt [Startup-News]
(Foto: Shutterstock)

Siebenstellig für Seven Senders aus Berlin

Einen nicht näher bezifferten Millionenbetrag erhält einem Bericht von Gründerszene zufolge das deutsche Logistik-Startup Seven Senders. Demnach wurde die Summe investiert von der Beteiligungsgesellschaft b-to-v Partners und Business Angels wie dem Ladenzeile-Gründer Robert Maier. Die Grundidee von Seven Senders ist es, Online-Händlern dabei zu helfen, die Kosten für den Versand von Waren ins Ausland zu reduzieren. Zwar wollen immer mehr Shops auch grenzüberschreitend versenden. Viele Kunden schrecken jedoch häufig vor den Versandkosten zurück, die in den meisten Fällen an sie weitergegeben werden.

Seven Senders senkt die Kosten für den Versand von Waren ins Ausland. (Screenshot: t3n)
Seven Senders senkt die Kosten für den Versand von Waren ins Ausland. (Screenshot: t3n)

Seven Senders ändert dies. Im Januar 2015 mit Sitz in Berlin gegründet, arbeitet das Startup mit hiesigen Speditionen zusammen, welche die Pakete der Shops bis an die Landesgrenzen liefern. Durch die Bündelung von Lieferungen mehrerer Shops wird die Auslandslogistik nach dem Modell von Seven Senders günstiger. Sobald ein Paket die deutsche Landesgrenze überschreitet, arbeitet das mit lokalen Paketdiensten zur weiteren Austragung zusammen.

Luuv: Hardware-Startup landet auf Companisto

Vor etwas mehr als anderthalb Jahren haben wir ausführlich über Luuv berichtet. Das Berliner Hardware-Startup hat ein primär für Actionsportler gedachtes Handstativ entwickelt, das auch bei rasanten Tätigkeiten wie Skifahren oder Skateboarden für wackelfreie Aufnahmen sorgen soll. Nach einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne wurde es jedoch lange Zeit still.

Am Hardware-Startup Luuv kann man sich ab sofort eine Gewinnbeteiligung sichern. (Foto: Luuv)
Am Hardware-Startup Luuv kann man sich ab sofort eine Gewinnbeteiligung sichern. (Foto: Luuv)

Wie das Unternehmen jetzt bekanntgab, befindet man sich aktuell in der Produktion erster Exemplare. Zur Ausweitung über die auf Kickstarter vorbestellten Produkte hinaus sowie zur Forcierung der internationalen Vertriebsaktivitäten schiebt Luuv jetzt allerdings noch eine Crowdinvesting-Kampagne hinterher. Insgesamt 350.000 Euro will Luuv über Companisto einsammeln. Jeder Unterstützer erhält im Gegenzug zum Beispiel eine Gewinnbeteiligung am Unternehmen.

7 Millionen Dollar für Eyeota

Über frisches Geld darf sich auch ein Werbe-Startup made in Germany freuen. Sieben Millionen Euro erhält Eyeota aus Berlin in einer von den japanischen Investoren Global Brain Corporation und Infinity Venture Partners angeführten Finanzierungsrunde. Investiert ist auch der Berliner Company Builder Project A um Gründer Florian Heinemann.

Eyeota gilt als Marktführer im Handel mit Realtime-Advertising-Profildaten. Vereinfacht gesagt wertet das Unternehmen Zielgruppendaten aus und stellt diese interessierten Mediaagenturen und Werbetreibenden zur Verfügung. Gegenüber der WirtschaftsWoche – die den Deal exklusiv vermeldete – sagte Mitgründerin Kristina Prokop: „Immer mehr Agenturen wollen eigene Strategien aufbauen, wir liefern die passenden Daten“.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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2 Antworten
  1. von Brief international am 27.01.2016 (08:32 Uhr)

    Ein Fehler ist auch noch die uralte Meinung das alles per Paket gehen muss.

    Brief INTERNATIONAL darf überraschend groß sein. Das Gewicht ist das Problem: 50-500 Gramm sind wohl 3,50 Euro, 500-1000 Gramm sind etwa 7 Euro. Einschreiben +2,05 Euro. 1000-2000 Gramm kosten 9 Euro Aufpreis.
    Kleinkram geht somit (auch trackbar per Einschreiben) recht einfach und bezahlbar. Wer Mallorca-Rentner versorgen muss, sollte das schnell lernen statt immer teuer Paket zu zahlen.

    Früher gabs von Quelle oder Otto Versand-Shops wo man seine Waren abholen konnte. Denn damals musste die Mehrheit auch noch Samstags gearbeitet und Abholen bei der Post ging für viele nicht denn die Mehrheit hatte gar kein Auto. Lokale Verteiler oder Amazon-Abhol-Punkte wären ein gigantischer Renner. Leider macht Amazon das nicht und beliefert die zwei mal Täglich mit dem AMAZON-LKW :-(((

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  2. von Freizeitcafe am 27.01.2016 (10:16 Uhr)

    Nette Geschäftsidee da eine Brücke zu schaffen -die hoffentlich nicht mit Ausbeutung dahergeht

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