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Ein Unicorn namens Mercari: Flohmarkt-App sammelt 75 Millionen Dollar ein [Startup-News]

Ein Unicorn namens Mercari: Flohmarkt-App sammelt 75 Millionen Dollar ein [Startup-News]

Die beliebte Flohmarkt-App Mercari stellt ein neues Millioneninvestment auf. Und: SurveyMonkey kündigt 100 Mitarbeitern. Die heutigen Startup-News.

Ein Unicorn namens Mercari: Flohmarkt-App sammelt 75 Millionen Dollar ein [Startup-News]

(Foto: Mercari)

Delivery kehrt China den Rücken

Der zu Rocket Internet gehörende Lieferdienstvermittler Delivery Hero zieht sich einem Bericht von TechCrunch zufolge aus China zurück. Grund sei ein zu aggressiver Wettbewerb auf Seiten der chinesischen Wettbewerber, teilte CEO Niklas Östberg mit. So würden gut finanzierte Mitbewerber wie beispielsweise Ele.me oder Baidu Waimai mit teuren Marketing-Aktionen wie Gratis-Mahlzeiten oder subventionierten Restaurantgebühren um Kundschaft buhlen.

Delivery Hero will dieses Spiel aufgrund von Kostenbedenken nicht mitspielen. Östberg sagte, ein Lieferdienst werde in Zukunft viel Geld in China erwirtschaften. Dafür seien jedoch hohe Investitionen nötig, die Delivery Hero derzeit nicht stemmen will. Ein Börsengang steht noch aus. Bis zu 1.000 Mitarbeiter könnten durch den Rückzug ihren Job verlieren. Mehr dazu bei Gründerszene.

75 Millionen für Flohmarkt-App Mercari

Mercari, eine in Japan äußerst beliebte Flohmarkt-App speziell für Modeartikel, kann in einer Anschlussfinanzierungsrunde 8,4 Milliarden Yen (umgerechnet 75 Millionen US-Dollar) aufstellen.

Mercari ist ein Peer-to-Peer-Marktplatz für Modeartikel. (Bild: Mercari)
Mercari ist ein Peer-to-Peer-Marktplatz für Modeartikel. (Bild: Mercari)

Neben den Altinvestoren ist auch die Development Bank of Japan an der Runde beteiligt. Die Bewertung von Mercari steigt demnach auf über eine Milliarde US-Dollar. Die wurde den Angaben des 2013 gegründeten bereits über 32 Millionen mal heruntergeladen. Mehr dazu bei TechCrunch.

KfW investiert in Readfy aus Berlin

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beteiligt sich am „Spotify für E-Books“, genauer gesagt an Readfy aus Düsseldorf. Nachdem bereits im Januar der BLSW Fonds als Investor einstieg, erhöht sich die Finanzierungssumme auf rund eine Million Euro. Ungewöhnlich ist, dass es sich die KfW mit einer Eigenkapitals-Beteiligung in ein Startup investiert und nicht – wie gewöhnlich – einen Förderkredit vergeben hat.

Readfy: Startup bietet kostenlose E-Books an. (Screenshot: Readfy / Companitso)
Readfy: Startup bietet kostenlose E-Books an. (Screenshot: Readfy / Companitso)

Readfy wurde 2013 gegründet und stellt Nutzern eine kostenlose E-Book-Flatrate auf Basis von Werbeanzeigen in den Büchern zur Verfügung. Die iOS- und Android-App von readfy wurde nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne (500.000 Euro in sechs Wochen Anfang 2014) bereits mehr als 100.000 Mal heruntergeladen. Mehr als 50.000 E-Books zur Auswahl. Mehr dazu bei StartupValley.

SurveyMonkey entlässt 100 Mitarbeiter

Der cloudbasierte Umfragen-Dienst SurveyMonkey gibt im Zuge einer strategischen Neuaufstellung die Entlassung von 100 Mitarbeitern bekannt. Bei einer Zahl von rund 750 Mitarbeitern entspricht dies einem Verlust von 13 Prozent der Belegschaft. Einer Stellungnahme von Interims-CEO Zander Lurie zufolge wurden einige strategische Ziele nicht erreicht.

SurveyMonkey will künftig ein verbessertes Produkt speziell für Business-Kunden auf den Markt bringen. Erst im vergangen Jahr verstarb mit Dave Goldberg der langjährige CEO des 1999 gegründeten Unternehmens. Mehr dazu bei Recode.

Video des Tages

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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