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Startups

Startup-News: Airbnb-Konkurrent geht für 3,9 Milliarden Dollar an Expedia

    Startup-News: Airbnb-Konkurrent geht für 3,9 Milliarden Dollar an Expedia
Die t3n- Startup-News. (Grafik: markusspiske / photocase / t3n)

Während Airbnb noch immer mit einem Börsengang hadert, verkauft sich die Konkurrenz an Expedia. Und: Das E-Commerce-Startup Jet.com sammelt 500 Millionen ein. Dies und mehr in den heutigen Startup-News.

Expedia kauft HomeAway für 3,9 Milliarden Dollar

Die bekannte Reise-Suchmaschine Expedia wird den amerikanischen Airbnb-Konkurrenten HomeAway für 3,9 Milliarden US-Dollar übernehmen. Das berichtet das IT-Portal Geekwire und beruft sich dabei auf offizielle Bestätigungen seitens der Unternehmen. Der Deal soll demnach noch im ersten Quartal 2016 unter Dach und Fach gebracht werden. HomeAway wurde 2005 im texanischen Austin gegründet und vermittelt ähnlich wie Airbnb private Ferienunterkünfte.

Es ist die dritte Milliarden-Übernahme in der Tech-Branche binnen weniger Wochen. Erst vor kurzem hatte zum einen der Festplatten-Hersteller Western Digital den Speicher-Spezialisten SanDisk übernommen, zum anderen kaufte der Gaming-Riese Activision die Firma hinter dem Erfolgsspiel Candy Crush.

Jet.com sammelt 500 Millionen ein

Jet.com-Gründer Kumail Nanjiani. (Screenshot: YouTube)
Jet.com-Gründer Kumail Nanjiani. (Screenshot: YouTube)

Das E-Commerce-Startup Jet.com steht offenbar kurz vor dem Abschluss einer Anschlussfinanzierung mit einem Volumen von 500 Millionen US-Dollar. Laut einem Bericht des Wall Street Journals sei das frische Kapital notwendig, um den drohenden Cash-out zum Ende des Jahres abzuwenden. Zwar hatte Jet.com bereits über 200 Millionen US-Dollar von Investoren erhalten, allein für die Monate November und Dezember kalkuliert das Startup jedoch mit Ausgaben von 76 Millionen US-Dollar.

Jet.com will sich mit einer aggressiven Preispolitik und umfangreiche Marketing-Maßnahmen als ernstzunehmende Alternative zu Amazon etablieren. Im Juni war das Unternehmen mit einem Sortiment bestehend aus rund zehn Millionen Produkten an den Start gegangen.

TV-Löwe Jochen Schweizer steigt bei Spottster ein

Die Bewertungen von Startups sind in der Höhle der Löwen ein heikles Thema. (Foto: Vox)
Die Bewertungen von Startups sind in der Höhle der Löwen ein heikles Thema. (Foto: Vox)

Wenn man in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ so etwas wie einen kleinen Skandal sucht, dann war es wohl der Auftritt von Spottster: Das E-Commerce-Startup aus Hamburg warb vor einigen Wochen um ein Investment für seinen digitalen Wunschzettel, erhielt statt frischem Kapital nur Absagen – vor allem von Frank Thelen, der nicht investieren wollte, weil er schon an einem US-Konkurrenten arbeitet, wie er in der Sendung verkündete.

Wie unter anderem deutsche-startups.de vermeldet, hat Spottster jetzt aber doch einen Löwen als Investor gewinnen können. Demzufolge steigt Jochen Schweizer zusammen mit anderen Investoren mit einem „hohen sechsstelligen Betrag“ in das Hamburger Unternehmen ein. Spottster hat eine Art digitalen Wunschzettel für Einkäufe im Internet entwickelt, der Nutzer automatisch informiert, sobald der Preis für ein Produkt unter einen bestimmten Wert fällt.

24 Millionen für portugiesisches Studenten-Startup

Das Gründerteam von Uniplaces. (Foto: Marisa Cardoso)
Das Gründerteam von Uniplaces. (Foto: Marisa Cardoso)

Uniplaces, die nach eigenen Angaben am schnellsten wachsende Online-Plattform zur Buchung von Studentenunterkünften, erhält in einer neuen Finanzierungsrunde einen Betrag von 24 Millionen US-Dollar. Dies verkündete das Startup aus Lissabon im Rahmen des Web Summit 2015 in Dublin. Angeführt wird die Runde von der britischen Venture-Kapital-Firma Atomico, die auch schon in 6Wunderkinder investiert gewesen ist. Uniplaces ermöglicht Studenten einfach und sicher eine Unterkunft zu finden und zu buchen. Vermietern bietet Uniplaces eine vertrauensvolle Plattform, um internationalen Studenten ihre Mietobjekte anzubieten. Das Startup arbeitet eng mit Universitäten und professionellen Anbietern von Unterkünften zusammen.

Lesetipp: Wenn Startups ihre Nutzer im Stich lassen

Startups haben zwei Seiten der Medaille: Zum einen können sie bei Nutzern echte Probleme lösen, zum anderen sind sie unter Umständen wieder so schnell weg vom Fenster (Insolvenz oder Verkauf mit Schließung des Dienstes), dass Nutzer am Ende alleingelassen werden. Der Blogger Jeff Escalante hat sich diesen Frust jetzt in seinem auf Medium veröffentlichten Beitrag „The Unreliable Startup – how silicon valley is building a culture of instability“ von der Seele geschrieben.

The problem is that it’s not a game, and the currency they are dealing with is actual people. When a startup gets “users”, these are real people that actually use and often value the service. Often times the users would even be willing to pay for it. It can become an important piece of how they run their business or enjoy their lives. But for the people running the startup, they are just numbers, tiny ticks on the score card. And if things don’t add up, which they do not most of the time, ah well, call it a learning experience, shut down the service, and move on.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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2 Reaktionen
Clubs
Clubs

AirBnB will wohl Genossenschaften oder "Clubs" gründen wo Mieter und Vermieter oder so zusammen sind.

Geldfreie Systeme sind schon lange verfügbar und müssen z.b. in den USA alle drei Monate (wie auch sonstige Investments) Kontoauszüge an die kleinen Kunden senden.
Speziell im B2B-bereich gibts viele Angebote die nicht immer ausgelastet sind und wo andere B2B-Kunden Interesse daran hätten. Dienstleistungen aber z.b. Über-Einkäufe oder Groß-Mengen-Einkäufe weil man den 6pack pro Liter billiger bekommt als 3 einzelne Cola-Dosen.
Interessant ist es, das sowas geldfreie Infrastrukturen sind wo die "Währung" Tausch-Punkte oder Dollar-Äquivalente oder Arbeitsminuten sind. Schade das die Linke oder Opposition sowas nicht aufbaut.
Im Prinzip passen "Clubs" also dazu. Wichtig ist, sich klar von den teilweise in Verruf gekommenen Urlaubs-Wohnungs-Kauf-teuer-und-tausch-es-wenn-du-glück-hast-Systemen zu unterscheiden.

Interessant ist auch, das AirBnB evtl nicht viel Geld für Werbung ausgeben muss. Das Wachstum erfolgt also evtl über Teilnehmer.

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digitalnaive.de
digitalnaive.de

Seit wann ist Kumail Nanjiani ein jet.com Gründer? Das sieht leider nach schlechter Recherche aus!

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