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Die besten Tipps für Startup-CTOs und noch mehr wichtige Startup-News

Die besten Tipps für Startup-CTOs und noch mehr wichtige Startup-News

Die wichtigsten Startup-News zum Wochenstart – heute mit dem drohenden Aus für „The European“, einer neuen Schimpftirade von Investor Dave McClure und hilfreichen Ratschlägen für angehende Startup-CTOs.

Die besten Tipps für Startup-CTOs und noch mehr wichtige Startup-News

Die heutigen Startup-News. (Grafik: markusspiske / photocase / t3n)

Debattenmagazin „The European“ steht vor dem Aus

Startup-News: Das Magazin „The European“ muss überraschend auf seinen Geldgeber verzichten und steht dadurch vor dem Aus.
Startup-News: Das Magazin „The European“ muss überraschend auf seinen Geldgeber verzichten und steht dadurch vor dem Aus.

Das Magazin The European steht nach eigenen Angaben kurz vor der Schließung. Grund ist der überraschende Rückzug des Mehrheitsgesellschafters, der Börsenmedien AG, der entgegen seiner bisherigen Ankündigung jetzt doch kein Geld mehr in das Medienunternehmen investieren will.

Den Mitarbeitern hat das Debattenmagazin, das vor allem auf meinungsstarke Beiträge und Kolumnen setzt, schon gekündigt. Ende letzter Woche hieß es, dass ein nicht näher genannter Verlag Interesse an einer Übernahme des Magazins gezeigt habe. „Mir ist es ein Rätsel, warum die Legacy Media-Häuser nicht Schlange stehen“, konstatiert Thomas Knüwer in einem lesenswerten Beitrag zum Thema.

Startup-News: Gesetzentwurf zur Investment-Besteuerung erhitzt die Gemüter

Zum Ende der letzten Woche hat ein neuer Gesetzesentwurf die Gemüter der Startup-Szene erhitzt. Das Bundesfinanzministerium hat seine Reform der Investmentbesteuerung zur Diskussion gestellt, die unter anderem die Besteuerung von Exit-Gewinnen vorsieht. Das träfe vor allem deutsche Business-Angels hart, deren Gewinne zurzeit, sofern sie reinvestiert werden, fast zu 100 Prozent von der Steuer befreit sind.

Der Bundesverband Deutsche äußerte scharfe Kritik an dem Entwurf: Die in der Startup-Welt als „Anti-Angel-Gesetz“ bezeichnete Steuer wirke sich direkt auf die Finanzierung von Startups durch Business-Angels aus und die stattdessen vorgeschlagene Steuerermäßigung sei „marginal und in der Praxis unbrauchbar, bürokratisch und intransparent“. Die anvisierte Regelung sorge für Verunsicherung bei den Investoren und ein schlechteres Investitionsklima insgesamt und schade so der deutschen Startup-Kultur nachhaltig.

Tweetstorm: Dave McClure liest Startup-Investoren die Leviten

Nach seinem Abgang bei PayPal investiert McClure großflächig in Startups.(Foto: The Next Web)
Nach seinem Abgang bei PayPal investiert McClure großflächig in Startups.(Foto: The Next Web)

Dave McClure ist einer der wohl meinungsstärksten Startup-Investoren der Welt – kein Wunder, dass er auch immer wieder in unseren Startup-News auftaucht. In der vergangenen Woche hat er sich wieder mal lautstark via Twitter zu Wort gemeldet. McClure kritisierte das Engagement von Startup-Investoren bei Business-Plan-Wettbewerben. Nicht nur sollten Startups generell keine Business-Pläne schreiben, sondern es sei auch unverantwortlich, etwa nach langfristigen Prognosen zu fragen:

„Stop asking for 3-5 year revenue projections. (...) You're asking for lies.“

Wer wirklich viel versprechende Startups auszeichnen wolle, sollte sich lieber deren Prototypen anschauen, so McClure. Denn vollständigen „Tweetstorm“ findet ihr hier.

Lesetipp: 13 hilfreiche Ratschläge für Startup-CTOs

In einem Startup zu arbeiten, bedeutet, sich immer wieder neu erfinden und an veränderte Rahmenbedingungen anpassen zu müssen. Keine leichte Aufgabe – besonders, wenn man nicht nur verantwortlich für die eigene Arbeit, sondern für die eines ganzen Teams ist.

Auch die Position des „Chief Technical Officers“ bringt große Herausforderungen mit, denn in einem IT-Startup können gewohnte Arbeitsprozesse schnell auf den Kopf gestellt und Ergebnisse verworfen werden. Auf dem Blog der israelischen Viola-Group geben 13 erfahrene Startup-CTOs Neuanfängern , wie sich solche Herausforderungen und andere Katastrophen meistern lassen.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Woche. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Eine Antwort
  1. von Vorbilder für alle am 27.07.2015 (16:00 Uhr)

    Wer der Gemeinschaft Kosten verursacht, sollte auch durch Steuern dafür bezahlen.
    - Anheizen des Fachkräftemangels für Startups die meist scheitern. Hätten deren Fachkräfte woanders gearbeitet, wären Galileo, Quaero, Deutsche-Suchmaschine, der Flughafen usw. längst fertig und verfügbar.
    - Anheizen der Wohnungs-Mangels. Schade das keine Wirtschaftsminister einen Zwangs-REIT einführt wo man Geld einzahlen muss (und Anteile erhält! also das Geld real investiert wurde) um Hartz4-konforme Wohnungen zu bauen und den Mietmangel zu besiegen.
    - Akademikerarmut (siehe Google-Suche)
    - Überlastete Mobilfunknetze
    - berechtigte (weil fast kein Projekt ein Erfolg wird) Technologie-Verweigerung
    - ...


    Sonst noch:
    - Apple steckt viel Geld in iWatch-Werbung. Mehr Intelligenz in die optimale Benutzbarkeit zu stecken wäre besser und Apple-Like. Apple verkaufte sich früher mal, weil es normalerweise bessere und ehrlichere Preis/Leistung liefert und NICHT, weil man beispielsweise am lautesten schreit, Windows Vista wäre das beste Windows aller Zeiten.
    - Apple wollte wohl ein BMW i3-Modell als Basis fürs iCar lizensieren.
    - In irgendeiner Stadt soll Uber wohl limitiert werden oder sowas.
    - http://www.golem.de/news/wto-zoelle-auf-mehr-als-200-hightech-geraete-fallen-weg-1507-115425.html 7 Prozent des gesamten Welthandels sollen ab Dezember Zollfrei werden. Aber TTIP wird trotzdem kommen.

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