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Startups

Startup-News: Hamburgs Gründerszene startet große Umfrage unter 300+ Startups

    Startup-News: Hamburgs Gründerszene startet große Umfrage unter 300+ Startups

In dieser Rubrik versorgen wir euch jeden Morgen mit den aktuellsten Startup-News. Heute wichtig: Mehr Kapital für Berlin, Ashley-Madison-CEO tritt zurück und frische Erkenntnisse rund um die Lean-Startup-Methode.

Hamburgs Gründerszene startet große Startup-Umfrage

Mit dem Startup-Monitor hat Hamburgs Gründerszene unter der Schirmherrschaft von hamburg-startups.net seit geraumer Zeit ein umfangreiches Monitoring-Tool für die dortige Digitalwirtschaft in petto. Innerhalb weniger Monate hätten sich schon über 360 Startups ein öffentliches Profil angelegt. Jetzt geht das Portal den nächsten Schritt und startet eine erste Community-Umfrage mit dem Ziel, zum ersten Mal wirtschaftliche Kennziffern (zum Beispiel sensible Daten über Finanzierungsrunden) abzufragen. Alle teilnehmenden Startups haben die Chance auf Gewinne wie beispielsweise einen Imagefilm oder eine Protonet-Box.

Venture-Kapital: Berlin läuft London den Rang ab

Neue Zahlen zur Finanzierungssituation von Startups: Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young hat Berlin seinen Vorsprung als Startup-Hauptstadt Europas weiter ausgebaut. So konnten Berliner Gründer in der ersten Jahreshälfte 2015 insgesamt 1,4 Milliarden Euro einsammeln. Damit läuft Berlin europaweit auch London den Rang ab, wo nur knapp 1,1 Milliarden Euro investiert wurden, schreibt die WirtschaftsWoche.

Berlin legt in Sachen Venture-Kapital weiter zu. (Grafik: Ernst & Young)
Berlin legt in Sachen Venture-Kapital weiter zu. (Grafik: Ernst & Young)

Zum Vergleich: 2014 lag die deutsche Hauptstadt mit Venture-Kapital-Zuflüssen von 882 Millionen Euro nur leicht vor der britischen Metropole mit 833 Millionen Euro. Dennoch bleibt die Finanzierung für deutsche Startups weiterhin die größte Sorgenquelle, noch vor rechtlichen Rahmenbedingungen: Fast sechs von zehn jungen Unternehmen melden zusätzlichen Finanzierungsbedarf (57 Prozent) – und zwar im Schnitt in Höhe von 1,2 Millionen Euro.

Startup-News: Ashley-Madison-CEO tritt zurück

Der spektakuläre Hack des Seitensprung-Portals Ashley Madison kostet dem CEO seinen Job. Wie Reuters und CNN berichten, hat Noel Biderman seinen Rücktritt bekanntgegeben. Dieser Schritt sei im „besten Interesse“ des Unternehmens und ermögliche die weitere Unterstützung von Mitgliedern und Mitarbeitern, teilte das Unternehmen aus Toronto mit. Ashley Madison ist bemüht, das ramponierte Image wiederherzustellen. Unter anderem kooperiert man mit internationalen Rechtsbehörden. Pikant ist aber auch, dass das Unternehmen vor dem Hack vergeblich auf der Suche nach einem Käufer gewesen sein soll.

Lesetipp: „7 Dinge, die ich über das Lean-Startup gelernt habe“

Die Lean-Startup-Methode nach Eric Ries wird von immer mehr Gründern eingesetzt. Einer von ihnen ist David J. Bland, der Startups und Konzerne nach eigenen Angaben seit über fünf Jahren zur schlanken Unternehmensgründung berät. Seine in dieser Zeit gesammelten Erkenntnisse hat er in einem lesenswerten Beitrag bei Medium aufgeschrieben. Unter anderem schreibt er:

„As a founder, it can be harder to raise big money if you use Lean Startup. All of that experimentation you’ve done to learn about the market, the customer and the solution essentially means you are no longer the sexy unicorn founded on a team and a dream of 1B valuation. However, don’t get too depressed that Lean Startup won’t help you land home run funding, because it will still significantly increase your chances of raising base hit funding.“

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1 Reaktionen
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Evtl glauben alle an die Rezession und Googles Umstrukturierung und das möglicherweise zu geringe Kauf-Interesse an Ashley Madison zeigen das auf.
Die Tulpenblase platzte in Holland (wo wohl auch die erste und voll erfolgreiche Aktien-Firma gegründet wurde) als irgendeine Super-Duper-Tulpe keinen oder keinen relevanten Preis erzielte.
Ashley Madison sind ja vermutlich eher hochpreisigere Kunden mit vertmutlich höherem iPhone- oder Rolex-Besitz als die Durchschnitts-Bevölkerung und wer weniger verdient sucht vielleicht lieber bei Tinder. Diese Zielgruppe sollte also eigentlich etwas wert sein und z.b. Luxusreisen (Secret Escapes,...) und margenstärkere Markenprodukte als Werbezielgruppe bedeuten.

Kommt es nur mir so vor oder ist die "Kostenlos-App of the Day" in der Amazon-AppStore-App verschwunden ? Gabs da eine Meldung zu die ich übersehen habe. Evtl eine Strategieumstellung von Amazon bzgl. Apps obwohl mit FireTV ja noch viel mehr Kunden Apps haben wollen als früher am Kindle und FirePhones.
Auch wurden doch in einer speziellen Amazon-Entwicklungsabteilung Lab126 (vermutlich wohl Äquivalent zu Googles X-Labs deren Produkte auch selten beim Volk verfügbar werden) Leute entlassen.
Der Fachkräftemangel ist also wohl vorbei.

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