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Startups

Falscher Alarm? Yahoo-Vorstand stellt sich hinter Marissa Mayer

    Falscher Alarm? Yahoo-Vorstand stellt sich hinter Marissa Mayer

#FLICKR#

Steht es um Marissa Mayers Yahoo doch nicht so schlimm, wie das Wall Street Journal gestern prophezeit hat? Die Startup-News des Tages.

Startup-News: SimScale holt Union Square Ventures ins Boot und launcht Community-Funktion

Startup-News: Union Square Ventures investiert in SimScale. (Screenshot: SimScale)
Startup-News: Union Square Ventures investiert in SimScale. (Screenshot: SimScale)

Das Startup SimScale hat einen prominenten neuen Investor an Board geholt: Union Square Ventures ist als Lead-Investor an der Series-A-Finanzierung der Münchener beteiligt und sichert sich insgesamt 17 Prozent der Unternehmensanteile. Auch Earlybird Ventures und Privatinvestoren sind mit von der Partie, wie Gründerszene berichtet.

Die Gründer von SimScale haben eine 3D-Simulationssoftware entwickelt, mit denen Ingenieure direkt im Browser am Design ihrer Produkte arbeiten können. Nach Angaben des Unternehmens nutzen heute schon mehr als 50.000 Ingenieure und Designer weltweit das Online-Tool. Dank der neuen Community-Funktion von SimScale, die seit heute verfügbar ist, dürfte die Zahl weiter steigen: Für eine bestimmte Stundenanzahl können Nutzer das Tool ohne zu zahlen in vollem Funktionsumfang nutzen, die eingestellten Projekte sind dann allerdings öffentlich sichtbar.

Yahoo-Vorstand stellt sich hinter Marissa Mayer

Gerüchte, dass Yahoo-CEO Marissa Mayer aufgrund mangelnder Erfolge um ihre Position fürchten muss, gibt es eigentlich schon fast, seit Mayer ihr Amt im Sommer 2o12 angetreten hat. In den letzten Wochen sind die Unkenrufe allerdings lauter geworden, zusammen mit immer häufigeren Meldungen über den stockenden Umschwung des Konzerns und den „Exodus“ wichtiger Teile der Yahoo-Führungsriege. Auf einen Report des Wall Street Journal folgend, rätselt die Tech-Branche heute seit den frühen Morgenstunden, ob Yahoo im Zuge eines massiven Strategieschwenks sein Kerngeschäft, die eigene Suchmaschine, abstoßen und seine Alibaba-Anteile doch nicht in eine gesonderte Holding auslagern wird – Maßnahmen, die auch Marissa Mayer empfindlich treffen würden.

Einflussreiche Stimme im Silicon Valley: Tech-Journalistin Kara Swisher. #FLICKR#
Einflussreiche Stimme im Silicon Valley: Tech-Journalistin Kara Swisher. (Foto: rexhammock / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Tech-Journalistin Kara Swisher hat bei Re/Code jetzt zur Vorsicht im Umgang mit solchen Spekulationen gemahnt. Die zitierten mehrmaligen Treffen der Yahoo-Führungsriege seien kein Zeichen für eine Krise, sondern nichts anderes als das jedes Jahr im Dezember abgehaltene Vorstandsmeeting, das sich in der Regel über mehrere Tage erstreckt. Die oben genannten Maßnahmen stehen dort wohl vor allem zur Debatte, weil Yahoo-Investor Starboard diese durch öffentliche Forderungen auf die Agenda befördert hat. Mehrere Quellen, schreibt Swisher, hätten bestätigt, dass der Vorstand weiterhin vehement hinter Mayer stehe. Wenn sie sich aufgrund der schwierigen Situation bei Yahoo dazu entscheide, zu gehen, dann wohl eher „zu ihren eigenen Bedingungen“ und nicht im Zuge eines so groß angelegten Spektakels.

Mayer steht kurz vor ihrer zweiten Babypause – in einem Blogpost im September erklärte sie, dass die großen Herausforderungen, vor denen sie beruflich und privat stehe, sie mit neuer Motivation und neuem Ehrgeiz erfüllten. „The future looks extremely bright on both fronts“, so ihr damaliger Ausblick. In Bezug auf Yahoo dürfte sie dabei allerdings eine rosarote Brille aufgehabt haben.

Bessere Büros: Deskbookers will zum führenden Arbeitsraum-Vermittler werden

Das in Amsterdam ansässige Startup Deskbookers will der „Intransparenz des Büroflächenbuchungsmarktes“ ein Ende setzen, indem es Unternehmen und Freelancer mit den besten zu ihnen passenden Büro- und Meetingräumen zusammenbringt. Momentan ist Deskbookers in Deutschland, Belgien und Holland aktiv und wickelt monatlich mehr als 7.000 Buchungen ab. Um sich als feste Größe in Europa zu etablieren hat das Team um Frank Derks und Jeroen Arts jetzt eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,5 Millionen Euro abgeschlossen. Zu den Investoren zählen Point Nine Capital aus Berlin sowie mehrere Privatinvestoren.

Dass Deskbookers es nicht ganz leicht haben dürfte, sich zum Marktführer aufzuschwingen, zeigt beispielsweise unsere Übersicht zu Plattformen, die Startups neue Büroräume vermitteln. Auch das kürzlich vorgestellte Setting.io will Gründern bei der Bürosuche unter die Arme greifen. Und spezielle Tagungsräume vermitteln beispielsweise auch Startups wie Spacebase.

Tweet des Tages

Lesetipp: Zuckerbergs Tochter antwortet auf sein Spenden-Versprechen

Die Nachricht, dass Mark Zuckerberg 99 Prozent seiner Facebook-Aktien an wohltätige Zwecke spenden will, hat für Furore gesorgt. Nicht so sehr allerdings bei der Redaktion von The Register, die das per Facebook angekündigte Vorhaben zum Anlass genommen hat, einen fiktiven Antwortbrief von Zuckerbergs Tochter Max zu verfassen: Sie bedankt sich für das durch die PR-Abteilung ihres Vaters kommunizierte Ansinnen, macht sich über dessen mangelnde Kreativität lustig und erklärt auf charmante Weise, was sie sich viel eher von ihrem Vater wünschen würde. Hier findet ihr den ganzen Brief.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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3 Reaktionen
Qualität des Journalismus
Qualität des Journalismus

@Support:
google-Suche: yahoo startup horder
("hoArder" ist eigentlich korrekt aber die relevanten Resultate liefert "horder").
http://mashable.com/2013/07/31/yahoo-marissa-mayer-20-startups/

Yahoo kauft ständig Startups auf wie z.b. Sumly und dem Volk wird der Vorteil oft vor-enthalten... Speziell bei Sumly ist das sehr bedauerlich. Google ist oft auch nicht besser. Und Amazon auch nicht. Siehe IMDB.

Wenn man Unicorns Exiten will, kommen oft nicht so viele Käufer in Frage.

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Support
Support

hallo Lea Weitkamp,
was genau hat Yahoo mit "Start up" zu tun? Die werden bald 20.

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Qualität des Journalismus
Qualität des Journalismus

Die Rückführung des Alibaba-Outsourcings basiert aber m.W. auf einer Finanzamts-Entscheidung so das deshalb die Auslagerung aus finanziellen Gründen evtl. besser rückabgewickelt werden sollte. Daran hat Meyer also wohl keine Verantwortung.

Eine deutsche Großbank packt wohl recht viele negative Ausblicke oft wohl ins Dezember-Quartal. Das ist allgemein in der Börsenbranche bekannt.
Wenn also jeden Dezember ein großes Meeting bei Yahoo stattfindet aber jeder Apple-Fanboy die Apple-Termine besser kennt als manche Leistungs-Schutz-Journalisten die regulären seit Jahren stattfindenden Termine bei Großkonzernen also bzgl. hunderttausender Arbeitsplätze, hätte Wallstreet Journal das doch wohl wissen sollen. So sieht also anscheinend inzwischen wahrer Qualitäts-Journalismus aus.
http://www.golem.de/news/netzsperren-hollywood-plante-offenbar-rufmordkampagne-gegen-google-1507-115467.html

Die Blogger und Börsen-Sender (oder auch M$-NBC oder wie die heissen) bieten den Börsen-Zeitungs-Lesern aber anscheinend auch keine große Alternative...

Yahoo ist wohl immer noch eine der Haupt-Portal-Seiten der USA. So viele Visits hätten die allermeisten gerne. Yahoo Wetter und Yahoo Börsenkurse usw. sind auch relevante Dienste. Yahoo ist dort wohl locker das, was hier das T-Online-Portal (siehe IVW) ist.

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